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Anita Schäfer

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Datei:Anita Schäfer 2017 by Harald Kröher.png
Anita Schäfer (2017)

Anita Schäfer (* 9. Juli 1951 in Saalstadt) ist eine deutsche Politikerin (CDU) und war Mitglied des Deutschen Bundestages.

Leben und Beruf

Nach der Mittleren Reife absolvierte Anita Schäfer eine Ausbildung zur Übersetzerin an einer Inlingua-Sprachschule. Anschließend war sie bis 1972 in der Außenstelle Thaleischweiler der BHG Raiffeisen Frankfurt am Main und danach als Angestellte bei der Verwaltung der Verbandsgemeinde Wallhalben tätig. Von 1979 bis zu dessen Tod 1985 war sie Büroleiterin des Bundestagsabgeordneten Werner Marx. Von 1987 bis 1998 leitete sie das Büro seines Nachfolgers im Wahlkreis Pirmasens, Klaus-Dieter Uelhoff.

Partei

Anita Schäfer trat 1979 in die CDU ein und ist seit 1992 stellvertretende Vorsitzende des CDU-Kreisverbandes Südwestpfalz. 1995 wurde sie Mitglied der überparteilichen Europa-Union Deutschland. Seit 1998 gehört sie dem Vorstand des CDU-Bezirksverbandes Rheinhessen-Pfalz an und ist zudem Vorsitzende des Kreisverbandes Südwestpfalz der Frauen-Union und Mitglied der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU/CSU.

Abgeordnete

Datei:2019-04-12 Anita Schäfer CDU MdB by Olaf Kosinsky-0184.jpg
Anita Schäfer im Deutschen Bundestag, 2019

1998 wurde Anita Schäfer über die Landesliste Rheinland-Pfalz der CDU in den Bundestag gewählt. In den folgenden Legislaturperioden zog sie jeweils als direkt gewählte Abgeordnete des Wahlkreises Pirmasens wieder ein. Bei der Bundestagswahl 2013 erreichte sie hier 45,9 % der Erststimmen.

Schäfer war im 19. Deutschen Bundestag Ordentliches Mitglied im Verteidigungsausschuss<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Mitglieder des Verteidigungsausschusses (Memento vom 18. Mai 2015 im Internet Archive) Bundestag online, abgerufen am 18. September 2014</ref> sowie Stellvertretendes Mitglied im Gemeinsamen Ausschuss und Ausschuss für die Angelegenheiten der Europäischen Union.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Mitglieder des Gemeinsamen Ausschusses (Memento vom 19. Oktober 2014 im Internet Archive) Bundestag online, abgerufen am 22. Juni 2016</ref><ref>Deutscher Bundestag - Anita Schäfer. In: bundestag.de. Abgerufen am 28. März 2025.</ref> Seit 2006 gehörte sie der Parlamentarischen Versammlung der NATO an. Sie war unter anderem auch Mitglied des Parlamentarischen Ringes des Volksbunds Deutsche Kriegsgräberfürsorge.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Lebenslauf Anita Schäfer MdB (Memento vom 22. Juni 2016 im Internet Archive), abgerufen am 22. Juni 2016</ref>

Im August 2020 erklärte Schäfer, dass sie zur Bundestagswahl 2021 nicht mehr antrete.<ref>Anita Schäfer kandidiert nicht mehr für den Bundestag – Pirmasens. In: rheinpfalz.de. Die Rheinpfalz, 19. August 2020, abgerufen am 27. November 2020.</ref> Am 6. März 2021 wurde Florian Bilic für ihre Nachfolge als Kandidat der CDU nominiert.<ref>CDU nominiert Florian Bilic als Direktkandidaten im Wahlkreis 210 – Pfalz-Ticker. Abgerufen am 7. März 2021.</ref>

Weitere Tätigkeiten

Seit 2008 ist Anita Schäfer Vorsitzende der Deutsch-Chinesischen Gesellschaft – Freunde Taiwans, die sich zum Oktober 2020 in Deutsch-Taiwanische Gesellschaft umbenannt hat. Sie ist zudem engagiert in der Weltliga für Freiheit und Demokratie Deutschland e. V.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Rede der Vorsitzenden der Deutsch-Chinesischen Gesellschaft e. V. – Freunde Taiwans, Anita Schäfer MdB, anlässlich der Weltfreiheitstagsfeiern und WLFD-APLFD Generalversammlung am 24. Januar 2014 in Taipeh (Memento vom 28. Mai 2014 im Internet Archive). Deutsch-Chinesische Gesellschaft e. V., 24. Januar 2014</ref> Darüber hinaus ist sie die Gründerin und Vorsitzende des „Fördervereins Erlebnis-Druckmuseum Zweibrücken“.

Weblinks

Einzelnachweise

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