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Anglo-Transjordanischer Vertrag

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Der Anglo-Transjordanische Vertrag (englisch: Anglo-Transjordanian Treaty oder auch Treaty of London) war ein völkerrechtliches Vertragswerk zwischen Transjordanien und dem Vereinigten Königreich.

Er wurde am 22. März 1946 in London zwischen dem Emir von Transjordanien Abdallah ibn Husain I. und der britischen Regierung unter Federführung des Außenministers Ernest Bevin abgeschlossen. Der Vertrag entließ Transjordanien als unabhängigen Staat formal in die volle Souveränität, gestand jedoch auch Großbritannien die Stationierung von Truppen auf transjordanischem Territorium zu. Der Vertrag trat am 17. Juni 1946 in Kraft.<ref name="UN">Treaty of Alliance between His Majesty in respect of the United Kingdom and His Highness the Amir of Transjordan. United Nations Treaty Series, vol 6, pp 143–175. (PDF)</ref>

Als Reaktion auf den Vertrag blockierte die Sowjetunion die Aufnahme des Landes in die Vereinten Nationen.<ref>Kamal Salibi : The Modern History of Jordan, 2. Auflage, London, 1998, S. 152–157.</ref>

Einzelnachweise

<references />