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André Hekking

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Datei:André Hekking 1900.jpg
Um 1900 Studio Serenis, Bordeaux

André Hekking (* 20. Juli 1866 in Bordeaux; † 14. Dezember 1925 in Paris) war ein französischer Cellist niederländischer Herkunft.

Leben

André Hekking entstammte einer bekannten Musikerfamilie, zu der auch die Cellisten Anton Hekking und Gérard Hekking (Cousins) gehörten.

Bei einer Reise nach Amerika, wo sein Bruder für einige Jahre ein Engagement gefunden hatte, spielte er am 17. Mai 1896 bei einem Wohltätigkeitskonzert in der Carnegie Hall ein Cello-Konzert von Anton Rubinstein<ref>NYT, 17. Mai 1896</ref>. 1909 ließ er sich Paris als Musiklehrer nieder und wurde 1919 Professor am Conservatoire de Paris. Dort wurde Pierre Fournier einer seiner Schüler.

Camille Saint-Saëns widmete ihm 1919 die Komposition „Prière“ für Violoncello und Orgel, op. 158<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />arkivmusic (Memento des Vorlage:IconExternal vom 15. Dezember 2013 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.arkivmusic.com</ref>. Charles Tournemire widmete ihm die Sonate für Violoncello und Klavier, op. 5<ref>klassika.info</ref>.

Es ist unklar, ob er oder Gérard an der Erstaufführung von Gabriel Faurés Streichquartett e-Moll op. 121 in der Société Nationale de Musique in Paris am 12. Juni 1925<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vorlage:Webarchiv/Wartung/TodayDer Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein.</ref> mitgewirkt haben. Mit Pablo Casals, Joseph Salmon und Diran Alexanian bestritt er die Uraufführung des Celloquartetts op. 95 (1909) von Emánuel Moór<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Works for Cello (Memento vom 15. Dezember 2013 im Internet Archive)</ref>, welcher ihm und George Enescu 1910 auch noch eine „Suite für Violine und Cello“ op. 109 widmete.

Hekking spielte seit 1874 auf einem 1721 erbauten Cello des italienischen Geigenbauers Domenico Montagnana<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Cozio (Memento vom 15. Dezember 2013 im Internet Archive)</ref>. Seine Tochter Jeanne heiratete den aus Mirecourt stammenden Geigenbauer Marcel Vatelot<ref>NYT vom 3. Dezember 2005</ref>, sein Enkel ist der Geigenbauer Étienne Vatelot, der unter anderem für Tabea Zimmermann eine Bratsche gebaut hat<ref>Weitere Künstler, die ein Instrument des Hekking-Enkels besitzen: Ginette Neveu, Isaac Stern, Yehudi Menuhin, Anne-Sophie Mutter, Boris Belkin Maurice Gendron, Yo-Yo Ma und Mstislav Rostropovitch. Siehe französische Wikipedia fr:Étienne Vatelot</ref>.

Einzelnachweise

<references />

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