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Ancamna

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Foto eines Reliefs
Flachrelief der gallischen Göttin Ancamna und Mars Smertrius. Ursprünglich aus Freckenfeld, Kreis Germersheim.

Ancamna ist eine gallo-römische Wasser- und Quell-Göttin der keltischen Mythologie, die besonders in Teilen des Moseltales verehrt wurde, in Trier (Augusta Treverorum, Tempelbezirk Irminenwingert) und Ripsdorf zusammen mit Mars Lenus,<ref>Hermann Finke: Neue Inschriften. In: Bericht der Römisch-Germanischen Kommission. Band 17, 1927, Nummern 12, 13, 20 und 254 (Digitalisat).</ref> in Möhn mit Mars Smertulianus.<ref>CIL {{#if: | 13 |{{#if:|{{#invoke:FormatNum|roman|13|apo}}|{{#ifexpr: abs 13 < 5000|{{#invoke:FormatNum|roman|13|none}}|{{#invoke:FormatNum|roman|13|over}}}}}}}}, 4119 Marti Sme[rtuli]t[a]no et [Anc]amnae / C(aius) G() Sec[3] / II[--].</ref>

Überlieferung

Ancamnas Altäre in Trier waren ebenso der Anbetung von Mars wie anderen Genien der Treverer geweiht. Es ist naheliegend, deshalb auch in Ancamna eine Stammesgottheit zu sehen. Im Heiligtum von Möhn wurden Votivgaben für Ancamna, Mars Smertulianus und einen lokalen Genius cucullatus gefunden. In Luxemburg fanden Ausgräber ein bronzenes ex voto für Inciona und Lenus Mars Veraudunus; eine Verbindung zwischen Ancamna und Inciona wird vermutet, ist aber derzeit nicht eindeutig beweisbar.

Literatur

  • Peter Berresford Ellis: Dictionary of Celtic Mythology. ABC-Clio, Santa Barbara 1992, ISBN 0-87436-609-7, S. ?.

Einzelnachweise

<references/>