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An der Kunst 12 (Quedlinburg)

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Datei:An der Kunst 12 (Quedlinburg).JPG
An der Kunst 12

Das Haus An der Kunst 12 ist ein denkmalgeschütztes Gebäude in der Stadt Quedlinburg in Sachsen-Anhalt.

Lage

Es befindet sich im Stadtgebiet südlich des Quedlinburger Schlossberges und gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe. Nördlich grenzt das gleichfalls denkmalgeschützte Haus An der Kunst 11 an.

Architektur und Geschichte

Das in Fachwerkbauweise errichtete Wohnhaus entstand in der Zeit um 1700. Es gibt Vermutungen, dass als Baumeister Andreas Rühle tätig war.<ref>Karlheinz Wauer, Häuserbuch der Stadt Quedlinburg von der Mitte des 16. Jahrhunderts bis zum Jahre 1950, C Das Stiftsgebiet, D Die Stadterweiterung 1820-1950, Schriftenreihe der Stiftung Stoye, Band 59, Stiftung Stoye 2014, ISBN 978-3-93723023-8, Seite 24</ref> Das Obergeschoss des Gebäudes kragt deutlich über das Erdgeschoss. Die Fachwerkfassade ist mit Pyramidenbalkenköpfen verziert. An der Stockschwelle finden sich flache Schiffskehlen. Darüber hinaus verfügt das Haus über profilierte Füllhölzer.

1820 wurde das Haus mit der Adresse Unter dem Birnbaum 148 geführt und gehörte dem Schuhmacher Peter Lipcke. 1852 war der Tuchmacher Friedr. Liepke Eigentümer des nun mit der Adresse Im Winkel geführten Gebäudes. 1878 gehörte das Haus Winkel 12 dem Kutscher Christ. Lucke, 1892 dem Arbeiter Mauer. Mauer war auch noch 1910 Eigentümer des nun schon als An der Kunst adressierten Hauses. 1935 war Schuhmacher Uhlmann und 1950 der Klempner Junge Eigentümer.<ref>Karlheinz Wauer, Häuserbuch der Stadt Quedlinburg von der Mitte des 16. Jahrhunderts bis zum Jahre 1950, C Das Stiftsgebiet, D Die Stadterweiterung 1820-1950, Schriftenreihe der Stiftung Stoye, Band 59, Stiftung Stoye 2014, ISBN 978-3-93723023-8, Seite 24</ref>

Im Denkmalverzeichnis des Landes Sachsen-Anhalt ist das Wohnhaus unter der Erfassungsnummer 094 45870 als Baudenkmal eingetragen.<ref>Kleine Anfrage und Antwort Olaf Meister (Bündnis 90/Die Grünen), Prof. Dr. Claudia Dalbert (Bündnis 90/Die Grünen), Kultusministerium 19.03.2015 Drucksache 6/3905 (KA 6/8670) Denkmalverzeichnis Sachsen-Anhalt, Seite 2137</ref>

Literatur

  • Karlheinz Wauer, Häuserbuch der Stadt Quedlinburg von der Mitte des 16. Jahrhunderts bis zum Jahre 1950, C Das Stiftsgebiet, D Die Stadterweiterung 1820-1950, Schriftenreihe der Stiftung Stoye, Band 59, Stiftung Stoye 2014, ISBN 978-3-93723023-8, Seite 24.
  • Landesamt für Denkmalpflege Sachsen-Anhalt (Hrsg.): Denkmalverzeichnis Sachsen-Anhalt. Band 7: Falko Grubitzsch, unter Mitwirkung von Alois Bursy, Mathias Köhler, Winfried Korf, Sabine Oszmer, Peter Seyfried und Mario Titze: Landkreis Quedlinburg. Teilband 1: Stadt Quedlinburg. Fliegenkopf, Halle 1998, ISBN 3-910147-67-4, S. 62.

Einzelnachweise

<references />

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Koordinaten: 51° 47′ 6,4″ N, 11° 8′ 9,6″ O

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