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Amt Röderland

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Wappen Deutschlandkarte
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Basisdaten (Stand 2003)
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:adm2nd(4941) 51° 25′ N, 13° 29′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:adm2nd(4941) 51° 25′ N, 13° 29′ O
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Bestandszeitraum: 1992–2003
Bundesland: Brandenburg
Landkreis: Elbe-Elster
Fläche: 46,06 km²
Einwohner: 4941 (31. Dez. 2002)
Bevölkerungsdichte: 107 Einwohner je km²
Amtsgliederung: 6 Gemeinden
Adresse der
Amtsverwaltung:
Am Markt 1 br/>04932 Röderland-Prösen

Das Amt Röderland war ein 1992 gebildetes Amt in Brandenburg, in dem sich sechs Gemeinden im damaligen Kreis Bad Liebenwerda (seit 1993 Landkreis Elbe-Elster, Brandenburg) zu einem Verwaltungsverbund zusammengeschlossen hatten. Amtssitz war in der Gemeinde Prösen. Das Amt wurde 2003 wieder aufgelöst, die amtsangehörigen Gemeinden wurden in die Gemeinde Röderland eingegliedert. Das Amt hatte zuletzt (Ende 2002) insgesamt 4941 Einwohnern<ref name="Historisches Gemeindeverzeichnis" />.

Geographische Lage

Das Amt Röderland grenzte im Norden an das Amt Bad Liebenwerda, im Osten an die Stadt Elsterwerda, im Süden an das Amt Schradenland und im Westen an den Freistaat Sachsen.

Geschichte

Der Minister des Innern des Landes Brandenburg erteilte am 2. September 1992 seine Zustimmung zur Bildung des Amtes Röderland.<ref name="Zustimmung" /> Als Zeitpunkt des Zustandekommens des Amtes wurde der 15. September 1992 festgelegt. Das Amt hatte seinen Sitz in der Gemeinde Prösen und bestand zunächst aus sechs Gemeinden im damaligen Kreis Bad Liebenwerda (in der Reihenfolge ihrer Nennung im Amtsblatt):

  1. Prösen
  2. Saathain
  3. Stolzenhain an der Röder
  4. Reichenhain
  5. Wainsdorf
  6. Haida

Die Zuordnung der Gemeinde Wainsdorf zum Amt Schradenland wurde mit Wirkung zum 15. September 1992 aufgehoben, die Gemeinde dem Amt Röderland zugeordnet.<ref name="Wainsdorf" />

Am 11. Februar 2002 genehmigte das Ministerium des Innern des Landes Brandenburg die Bildung der neuen Gemeinde Röderland aus den Gemeinden Haida, Prösen, Reichenhain, Saathain, Stolzenhain a. d. Röder und Wainsdorf des Amtes Röderland. Die Bildung der neuen Gemeinde wurde erst zum 26. Oktober 2003 rechtswirksam. Das Amt Röderland wurde mit demselben Datum aufgelöst.<ref name="Röderland" /> Der Ortsteil Würdenhain der Gemeinde Haida wurde auch Ortsteil der Gemeinde Röderland, die damit nun sieben Ortsteile hat.<ref name="Hauptsatzung" />

Amtsdirektorin

Letzte Amtsdirektorin war Heiderose Hubrig, die 2003 Bürgermeisterin der Gemeinde Röderland wurde<ref name="Hubrig" />.

Belege

<references> <ref name="Zustimmung">Bildung des Amtes Röderland. Bekanntmachung des Ministers des Innern vom 2. September 1992. Amtsblatt für Brandenburg – Gemeinsames Ministerialblatt für das Land Brandenburg, 3. Jahrgang, Nummer 75, 5. Oktober 1992, S. 1867.</ref> <ref name="Wainsdorf">Zuordnung der Gemeinde Wainsdorf (Kreis Bad Liebenwerda) zum Amt Röderland. Bekanntmachung des Ministers des Innern vom 9. September 1992. Amtsblatt für Brandenburg – Gemeinsames Ministerialblatt für das Land Brandenburg, 3. Jahrgang, Nummer 81, 22. Oktober 1992, S. 1910.</ref> <ref name="Röderland">Bildung einer neuen Gemeinde Röderland. Bekanntmachung des Ministeriums des Innern vom 11. Februar 2002. Amtsblatt für Brandenburg Gemeinsames Ministerialblatt für das Land Brandenburg, 13. Jahrgang, 2002, Nummer 9, 27. Februar 2002, S. 228 PDF</ref> <ref name="Historisches Gemeindeverzeichnis">Landesbetrieb für Datenverarbeitung und Statistik Land Brandenburg Historisches Gemeindeverzeichnis des Landes Brandenburg 1875 bis 2005 19.4 Landkreis Elbe-Elster PDF</ref> <ref name="Hauptsatzung">Hauptsatzung der Gemeinde Röderland vom 27. November 2008 @1@2Vorlage:Toter Link/www.gemeinde-roederland.dePDF (Seite dauerhaft nicht mehr abrufbar, festgestellt im Oktober 2024. Suche im Internet Archive )</ref> <ref name="Hubrig">Frank Fladerer: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vorlage:Webarchiv/Wartung/TodayDer Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein., Lausitzer Rundschau vom 8. Januar 2003.</ref> </references>