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Amt Lehnin (1992–2002)

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Wappen Deutschlandkarte
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Basisdaten (Stand 2002)
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:adm2nd(11593) 52° 19′ N, 12° 43′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:adm2nd(11593) 52° 19′ N, 12° 43′ O
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Bestandszeitraum: 1992–2002
Bundesland: Brandenburg
Landkreis: Potsdam-MittelmarkVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Landkreis existiert nicht
Einwohner: 11.593 (31. Dez. 2001)
Amtsgliederung: 14 Gemeinden
Adresse der
Amtsverwaltung:
Friedensstraße 3
14797 Kloster Lehnin

Das Amt Lehnin<ref group="Anmerkung "> Das Amt hieß nur Lehnin, im Gegensatz zur Nachfolge-Gemeinde, die sich Kloster Lehnin nennt.</ref> war ein 1992 gebildetes Amt in Brandenburg, in dem zunächst 13 Gemeinden im damaligen Kreis Brandenburg-Land (heute Landkreis Potsdam-Mittelmark, Brandenburg) zu einer Verwaltungsgemeinschaft zusammengefasst waren. Noch im Jahr 1992 wurde eine weitere Gemeinde zugeordnet. Amtssitz war in der Gemeinde Lehnin, heute ein Ortsteil der Gemeinde Kloster Lehnin. Das Amt Lehnin wurde 2002 wieder aufgelöst, der Kern des Amtes ist in der Gemeinde Kloster Lehnin aufgegangen. Das Amt Lehnin hatte Ende 2001 11.593 Einwohner.<ref name="Historisches Gemeindeverzeichnis"/>

Geographische Lage

Das Amt Lehnin lag in der nördlichen Hälfte des Landkreises Potsdam-Mittelmark. Es grenzte im Norden an die Ämter Emster-Havel und Groß Kreutz, im Osten an die Ämter Werder und Beelitz, im Süden an das Amt Brück und im Westen an das Amt Ziesar und die kreisfreie Stadt Brandenburg an der Havel.

Geschichte

Der Minister des Innern des Landes Brandenburg erteilte der Bildung des Amtes Lehnin am 30. Juni 1992 seine Zustimmung.<ref name="Zustimmung"/> Als Zeitpunkt des Zustandekommens des Amtes wurde der 3. Juli 1992 festgelegt. Das Amt hatte seinen Sitz in der Gemeinde Lehnin und bestand zunächst aus 13 Gemeinden im damaligen Kreis Brandenburg-Land:

  1. Nahmitz
  2. Emstal
  3. Michelsdorf
  4. Prützke
  5. Rädel
  6. Rietz
  7. Lehnin
  8. Netzen
  9. Grebs
  10. Golzow
  11. Reckahn
  12. Oberjünne
  13. Krahne

Zum 30. August 1992 wurde auch die Gemeinde Göhlsdorf (Kreis Potsdam-Land) dem Amt Lehnin zugeordnet<ref name="Göhlsdorf"/>. Ende 1992 hatte das Amt Lehnin 10.906 Einwohner.<ref name="Historisches Gemeindeverzeichnis"/>

Am 15. März 2002 genehmigte das Ministerium des Innern des Landes Brandenburg den Zusammenschluss der Gemeinden Emstal, Göhlsdorf, Grebs, Krahne, Lehnin, Michelsdorf, Nahmitz, Netzen, Prützke, Rädel, Reckahn und Rietz (alle Amt Lehnin) und der amtsangehörigen Gemeinde Damsdorf des Amtes Emster-Havel zur neuen Gemeinde Kloster Lehnin mit Wirkung zum 1. April 2002.<ref name="Zusammenschluss"/> Zum 1. April 2002 gliederte sich die Gemeinde Oberjünne in die Gemeinde Planebruch des Amtes Brück ein.<ref name="Oberjünne"/> Die Gemeinde Golzow wechselte ins Amt Brück.<ref name="Golzow"/> Zum selben Zeitpunkt wurde das Amt Lehnin aufgelöst. Die Gemeinde Trechwitz (Amt Emster-Havel) wurde zum 26. Oktober 2003 per Gesetz in die Gemeinde Kloster Lehnin eingegliedert.<ref name="Gemeindereform"/>

Amtsdirektor

Erster und einziger Amtsdirektor des Amtes Lehnin war Bernd Kreykenbohm. Er wurde 2003 zum Bürgermeister der Gemeinde Kloster Lehnin gewählt.<ref name="Märkische Allgemeine"/>

Belege

<references> <ref name="Zustimmung">Bildung des Amtes Lehnin. Bekanntmachung des Ministers des Innern vom 30. Juni 1992. Amtsblatt für Brandenburg - Gemeinsames Ministerialblatt für das Land Brandenburg, 3. Jahrgang, Nummer 52, 24. Juli 1992, S. 952.</ref> <ref name="Historisches Gemeindeverzeichnis">Beitrag zur Statistik Landesbetrieb für Datenverarbeitung und Statistik Historisches Gemeindeverzeichnis des Landes Brandenburg 1875 bis 2005 19.11 Landkreis Potsdam-Mittelmark PDF</ref> <ref name="Göhlsdorf">Zuordnung der Gemeinde Göhlsdorf zum Amt Lehnin. Bekanntmachung des Ministers des Innern vom 21. August 1992. Amtsblatt für Brandenburg - Gemeinsames Ministerialblatt für das Land Brandenburg, 3. Jahrgang, Nummer 91, 30. November 1992, S. 2066.</ref> <ref name="Zusammenschluss">Bildung einer neuen amtsfreien Gemeinde Kloster Lehnin. Bekanntmachung des Ministeriums des Innern vom 15. März 2002. Amtsblatt für Brandenburg - Gemeinsames Ministerialblatt für das Land Brandenburg, 13. Jahrgang, 2002, Nummer 13, Potsdam, 27. März 2002, S. 403 PDF</ref> <ref name="Oberjünne">Eingliederung der Gemeinde Oberjünne in die Gemeinde Planebruch. Bekanntmachung des Ministeriums des Innern vom 15. März 2002. Amtsblatt für Brandenburg - Gemeinsames Ministerialblatt für das Land Brandenburg, 13. Jahrgang, 2002, Nummer 13, Potsdam, 27. März 2002, S. 402 PDF</ref> <ref name="Golzow">Änderung des Amtes Brück. Bekanntmachung des Ministeriums des Innern vom 15. März 2002. Amtsblatt für Brandenburg - Gemeinsames Ministerialblatt für das Land Brandenburg, 13. Jahrgang, 2002, Nummer 13, Potsdam, 27. März 2002, S. 402 PDF</ref> <ref name="Märkische Allgemeine"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vorlage:Webarchiv/Wartung/TodayDer Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein., In: Märkische Allgemeine, 31. März 2012</ref> <ref name="Gemeindereform">Viertes Gesetz zur landesweiten Gemeindegebietsreform betreffend die Landkreise Havelland, Potsdam-Mittelmark, Teltow-Fläming (4.GemGebRefGBbg) vom 24. März 2003. Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Brandenburg, I (Gesetze), 2003, Nr. 05, S. 73</ref> </references>

Anmerkung

<references group="Anmerkung "/>