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Amnesty International

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Amnesty International
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Gründung 28. Mai 1961
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Gründer Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Sitz London, Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg Vereinigtes Königreich
Vorläufer Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Nachfolger Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Zweck Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Schwerpunkt Menschenrechtsorganisation
Personen FrankreichDatei:Flag of France.svg Agnès Callamard
(Internationale Generalsekretärin)<ref>Dr Agnès Callamard appointed as Secretary General of Amnesty International, Pressemitteilung von Amnesty International vom 29. März 2021, abgerufen am 29. März 2021.</ref><ref>das portrait: Agnes Callamard ärgert Diktatoren und führt Amnesty International. In: Die Tageszeitung: taz. 29. März 2021, ISSN 0931-9085, S. 2 (taz.de [abgerufen am 29. März 2021]).</ref>
Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg Peter Benenson
(Gründer)
Eigentümer Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Umsatz Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 273: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
Stiftungskapital Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 273: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
Beschäftigte Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
Freiwillige Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
Mitglieder ca. 10.000.000<ref>Informationen über Amnesty International bei amnesty.ch</ref>
Website www.amnesty.org

Amnesty International (von {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), Begnadigung, Straferlass, Amnestie) ist eine Internationale Nichtregierungsorganisation und Non-Profit-Organisation, die sich weltweit für Menschenrechte einsetzt. Grundlage ihrer Arbeit sind die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte und andere Menschenrechtsdokumente, wie beispielsweise der Internationale Pakt über bürgerliche und politische Rechte und der Internationale Pakt über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte. Die Organisation recherchiert Menschenrechtsverletzungen, betreibt Öffentlichkeits- und Lobbyarbeit und organisiert unter anderem Brief- und Unterschriftenaktionen für alle Bereiche ihrer Tätigkeit. Im Jahr 1977 erhielt Amnesty International den Friedensnobelpreis.

Gründungsgeschichte

Datei:Amnesty international Logo.svg
Altes Logo der Organisation

Amnesty International wurde 1961 in London von dem englischen Rechtsanwalt Peter Benenson gegründet. Ihm soll die Idee zur Gründung gekommen sein, als er in der Zeitung zum wiederholten Mal von Folterungen und gewaltsamer Unterdrückung las, mit der Regierungen gegen politisch andersdenkende Menschen vorgingen. In einem 1983 geführten Interview erinnerte sich Benenson, dass der Artikel von zwei portugiesischen Studenten gehandelt habe, die in einem Café<ref>Bettina Müller (Hrsg.): Allgemeine Erklärung der Menschenrechte (von Amnesty International diskriminierungssensibel überarbeitet). Amnesty International Deutschland e. V., Berlin 2019, Kapitel: Wie Alles begann.</ref> in Lissabon auf die Freiheit angestoßen hatten und daraufhin zu siebenjährigen Haftstrafen verurteilt worden waren. Nachträgliche Recherchen ergaben, dass es sich möglicherweise um eine Notiz in The Times vom 19. Dezember 1960 handelte, die allerdings keine Details über die „subversiven Aktivitäten“ der Verurteilten enthielt.<ref>Bill Shipsey: The „Toast to Freedom“ That Led to Amnesty International, Huffington Post, 22. September 2011.</ref> Am 28. Mai 1961 veröffentlichte Benenson in der britischen Zeitung The Observer den Artikel The Forgotten Prisoners („Die vergessenen Gefangenen“), in dem er mehrere Fälle nennt, darunter Constantin Noica, Agostinho Neto und József Mindszenty, und die Leser aufrief, sich durch Briefe an die jeweiligen Regierungen für die Freilassung dieser Gefangenen einzusetzen.<ref>The Guardian: The Forgotten Prisoners.</ref> Er schrieb: „Sie können Ihre Zeitung an jedem beliebigen Tag der Woche aufschlagen und Sie werden in ihr einen Bericht über jemanden finden, der irgendwo in der Welt gefangen genommen, gefoltert oder hingerichtet wird, weil seine Ansichten oder seine Religion seiner Regierung nicht gefallen.“ Die aus diesem Artikel entstandene Aktion Appeal for Amnesty, 1961 gilt als der Anfang von Amnesty International. Zu den Gründungsmitgliedern gehörten Eric Baker und der irische Politiker Seán MacBride, der von 1961 bis 1974 auch Präsident der Organisation war. Auf einem internationalen Treffen in Brügge im September 1962 legte man sich endgültig auf den Namen Amnesty International fest.<ref>Ungeteilte Menschenrechte und weltweite Menschlichkeit: 60 Jahre Amnesty International. (PDF; 164 kB) In: amnesty.de. Amnesty International Deutschland e. V., 28. Mai 2021, abgerufen am 29. Juli 2022.</ref> Von 1974 bis 1979 war der aus Meiningen stammende und in Neuseeland und Großbritannien aufgewachsene und ausgebildete anglikanische Priester und Friedensaktivist Paul Oestreicher, dessen Familie der Nazi-Verfolgung 1938 entkam, Präsident der Organisation.

Datei:Amnesty International, Sydney, 2011.jpg
Ein Amnesty-International-Banner in Sydney, Australien, 2011

Obwohl sich Amnesty International als Organisation beschreibt, die für Menschen aller Nationalitäten und Religionen offensteht, kamen die Mitglieder anfangs vor allem aus der englischsprachigen Welt und Westeuropa. Diese Beschränkung ließ sich mit dem Kalten Krieg erklären. Versuche, Amnesty-Gruppen in Osteuropa zu gründen, stießen auf große Schwierigkeiten. Das lag nicht nur an der staatlichen Repression, sondern auch an unterschiedlichen Interessen, die westliche und osteuropäische Menschenrechtsaktivisten verfolgten.<ref>Benjamin Nathans: Moskauer Menschenrechtler an Amnesty International. In: Quellen zur Geschichte der Menschenrechte. Arbeitskreis Menschenrechte im 20. Jahrhundert, Mai 2015, abgerufen am 11. Januar 2017.</ref>

Das Logo ist eine mit Stacheldraht umwickelte Kerze. Es wurde von der englischen Künstlerin Diana Redhouse geschaffen, die sich durch das Sprichwort Es ist besser, eine Kerze anzuzünden, als sich über die Dunkelheit zu beklagen inspirieren ließ.

Die deutsche Sektion hatte bereits in den 1970er Jahren beschlossen, dieses Logo für sich nicht mehr zu verwenden. Stattdessen wurde bis 2008 ein blau-weißes Logo mit Kleinbuchstaben genutzt. In Deutschland, Österreich und der Schweiz wurde bis Mitte 2008 eine heute nicht mehr verwendete Schreibweise mit Kleinbuchstaben und Abkürzungen verwendet: amnesty international, ai oder amnesty. Mitte 2008 wurde international ein neues, einheitliches Layout eingeführt, das die Farben Gelb und Schwarz verwendet. Das Logo enthält den Schriftzug Amnesty International in Großbuchstaben und die mit Stacheldraht umwickelte Kerze.

Gründung in Deutschland

Datei:DBP 1974 814 Amnesty International.jpg
70-Pf-Sondermarke der Deutschen Bundespost (1974) für amnesty international
Datei:-FsA14 - Freiheit statt Angst 036 (15082065481) (2) (cropped).jpg
Am 30. August 2014 fand in Berlin die jährliche 'Freiheit statt Angst' Demonstration statt. Protestiert wurde gegen die Totalüberwachung von NSA, GCHQ und BND und für digitale Menschen- und Bürgerrechte sowie für die Freiheit und den Schutz von Whistleblowern.

Die bundesdeutsche Sektion wurde am 28. Juli 1961, zwei Monate nach Gründung der internationalen Organisation, von den Journalisten Gerd Ruge, Carola Stern und Felix Rexhausen und elf weiteren Menschen in Köln gegründet und als erste Sektion anerkannt. Gerd Ruge wurde zum 1. Vorsitzenden, Carola Stern zu seiner Stellvertreterin und Felix Rexhausen zum geschäftsführenden Vorstandsmitglied und Kassenwart gewählt.<ref>Carola Stern, Amnesty International (Hrsg.): Wer schweigt, wird mitschuldig. Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt am Main 1981, ISBN 3-596-23439-5, S. 31 (Originalausgabe).</ref> Das deutsche AI-Büro residierte über Jahrzehnte in der Domstraße im Kölner Agnesviertel, wo Stern damals wohnte.<ref>Jürgen Salz: Netzwerk für Menschenrechte. In: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Transkript (Memento vom 27. Juli 2020 im Internet Archive) Titelheft 2/2015 des Pfarrbriefs für St. Agnes, St. Kunibert, St. Ursula, St. Gertrud, S. 12–13 (hier: S. 13).</ref> Zunächst nannte sich die Gruppe „Amnestie-Appell e. V.“.<ref>40 Jahre amnesty international, abgerufen am 22. November 2012.</ref> Sie setzte sich zum Beispiel für in der DDR inhaftierte politische Gefangene ein.<ref>1961-1970: Wie alles begann. In: amnesty.de. Abgerufen am 4. Januar 2017.</ref> Nach dem Fall der Mauer wurde die Organisation auch in den neuen Bundesländern aktiv, wo sie bis dahin verboten war.

Gründung in Österreich

Amnesty International Österreich wurde am 4. Mai 1970 gegründet. AI Österreich gehörte am 14. November 2001 zu den ersten 44 Organisationen, die das Österreichische Spendengütesiegel verliehen bekamen. Generalsekretäre waren Heinz Patzelt und Annemarie Schlack. Seit 1. August 2023 sind Shoura Zehetner-Hashemi und Aurélie Tournan Geschäftsführerinnen.

Gründung in der Schweiz

Offiziell gegründet wurde die Schweizer Sektion 1970. Doch schon 1964 gab es die erste Sektion in Genf, deren Initiator Seán MacBride war, damaliger Generalsekretär und Mitbegründer von Amnesty International. Der erste Mitarbeiter wurde 1976 eingestellt, heute arbeiten 70 Angestellte für Amnesty Schweiz. Zusätzlich engagieren sich 1500 Freiwillige aktiv in mehr als siebzig Lokal- und Themengruppen.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Zahlen und Fakten zur Schweizer Sektion.] In: amnesty.ch. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 27. August 2020.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Seit 2020 ist Alexandra Karle Geschäftsleiterin, sie folgte auf Manon Schick.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Alexandra Karle folgt auf Manon Schick.] In: amnesty.ch. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 27. August 2020.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Mitglied im Europarat

AI ist stimmberechtigtes Mitglied der Konferenz der Internationalen Nicht-Regierungsorganisationen (INGO) im Europarat<ref>INGOs Database mit Informationen über INGOs zum Teilnehmerstatus beim Europarat, Hrsg.: Europarat. Abgerufen am 5. Mai 2024</ref> und setzt sich dort ein z. B. 2019 durch Beschwerden bei Verstößen gegen die Europäische Sozialcharta wie etwa das Übereinkommen des Europarats zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt.<ref>Beschwerde No. 178/2019 Amnesty International v. Italy (Istanbul Convention). Hrsg.: Europarat. Abgerufen am 5. Mai 2024.</ref>

Aufbau der Organisation

International

Zahlen und andere Daten zur Organisation

Datei:Amnesty International Sections 2012.svg
Weltweit existierende Sektionen von Amnesty International (2012)
Datei:Agnès Callamard - Global Conference for Media Freedom (48249126867) (cropped).jpg
Die aktuelle Generalsekretärin Agnès Callamard (2019)

Amnesty International zählt nach eigenen Angaben mehr als zehn Millionen Mitglieder und Unterstützer.<ref>About ai, abgerufen am 5. Dezember 2022</ref> In über 70 Staaten gibt es Sektionen,<ref>ai: Structure and people, abgerufen am 5. Dezember 2022</ref> die eine kontinuierliche Menschenrechtsarbeit garantieren. Die größeren Sektionen unterhalten in der Regel ein Sekretariat mit hauptamtlichen Mitarbeitern. Die Sektion koordiniert die Arbeit der Mitglieder und ist die Verbindungsstelle zwischen den Gruppen und dem Internationalen Sekretariat in London. Die Sektionen entsenden Vertreter in die Global Assembly (bis 2017 Internationale Ratstagung bzw. englisch International Council Meeting (ICM)<ref>Outcomes from the International Council Meeting. 30. August 2017, abgerufen am 20. August 2018.</ref>), das oberste Gremium von Amnesty auf internationaler Ebene, das alle zwei Jahre zusammentritt. Die Global Assembly legt Strategie und Arbeitsweise von Amnesty fest und wählt den internationalen Vorstand, dem die Führung der laufenden Geschäfte der Organisation obliegt. Unter der Verantwortung des Internationalen Vorstandes steht auch das Internationale Sekretariat in London, an dessen Spitze der Internationale Generalsekretär steht. Von 2010 bis August 2018 war dies Salil Shetty, der aus Indien stammt. Er initiierte eine Veränderung der Organisation, indem die Präsenz in Ländern des globalen Südens durch Einrichtung von Büros und dort verankerte Recherchearbeit verstärkt wurde, während das Hauptquartier in London verkleinert wurde. Sein Nachfolger in den Jahren 2018 und 2019 war Kumi Naidoo aus Südafrika, vormaliger Direktor von Greenpeace.<ref>Südafrikaner Kumi Naidoo übernimmt als neuer Amnesty-Generalsekretär. Der Südafrikaner Kumi Naidoo übernimmt das Amt des Generalsekretärs von Amnesty International: Der Umwelt- und Menschenrechtsaktivist tritt am Mittwoch die Nachfolge des Inders Salil Shetty an. In: chrismon.evangelisch.de. Gemeinschaftswerks der Evangelischen Publizistik gGmbH (GEP), 14. August 2018, abgerufen am 1. April 2021.</ref> In Russland wurde Amnesty International im Mai 2025 als „unerwünschte ausländische Organisation“ verboten.<ref name="pltceu-20250519">Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: Vorlage:Cite book/URL In: Politico Europe, 19. Mai 2025. Abgerufen am 21. Mai 2025 (english).Vorlage:Cite book/URL Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref>

Generalsekretäre

Name Amtszeit
Peter BenensonVereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Peter Benenson 1961–1966
Eric BakerVereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Eric Baker 1966–1968
Martin EnnalsVereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Martin Ennals 1968–1980
Thomas HammarbergSchwedenSchweden Thomas Hammarberg 1980–1986
Ian MartinVereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Ian Martin 1986–1992
Pierre SanéSenegalDatei:Flag of Senegal.svg Pierre Sané 1992–2001
Irene KhanBangladeschDatei:Flag of Bangladesh.svg Irene Khan 2001–2010
Salil ShettyIndienDatei:Flag of India.svg Salil Shetty 2010–2018
Kumi NaidooSudafrikaDatei:Flag of South Africa.svg Kumi Naidoo 2018–2019
Julie VerhaarNiederlandeNiederlande Julie Verhaar 2019–2021
Agnès CallamardFrankreichFrankreich Agnès Callamard seit 2021

Deutsche Sektion

Mitgliedschaft und Strukturen sind in der Satzung und einem Arbeitsrahmen geregelt.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Satzung und Arbeitsrahmen von Amnesty Deutschland www.amnesty.de (Memento vom 8. Dezember 2016 im Internet Archive)</ref> Mitglieder können sich einer Gruppe anschließen. Von Gruppen wird aktiver Einsatz durch gezielte Aktionen vor Ort, Briefeschreiben, Öffentlichkeitsarbeit und Spendeneinwerbung erwartet. Alle Mitglieder erhalten auch unabhängig von Gruppenaktivitäten Mitmachangebote. In Deutschland gibt es knapp 34.000 Mitglieder (Stand 2023<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Der aktivistische Jahresrückblick (Memento vom 1. Oktober 2024 im Internet Archive)</ref>), davon sind ca. 9000 in über 600 lokalen Gruppen aktiv, die in 43 Bezirke aufgeteilt sind.<ref>Liste der AI-Bezirke in Deutschland, abgerufen am 21. Juni 2013.</ref> Daneben gibt es sogenannte Koordinationsgruppen, die die Arbeit zu einzelnen Ländern oder bestimmten Menschenrechtsthemen sektionsweit koordinieren. Etwa 160.000 Förderer unterstützen die Organisation durch regelmäßige Beiträge. Geleitet und nach außen vertreten wird die deutsche Sektion durch einen ehrenamtlichen Vorstand, der 2021 aus acht Mitgliedern besteht.<ref>Der ehrenamtliche Vorstand. Der Vorstand ist das höchste ehrenamtliche Gremium der deutschen Amnesty-Sektion. In: amnesty.de. Amnesty International Deutschland e. V., 2021, abgerufen am 25. August 2021.</ref> Vorstandssprecher ist Wassily Nemitz.<ref>Amnesty: Einsatz für belarussischen Journalisten und Menschenrechte in der Türkei. Neuer ehrenamtlicher Vorstand. In: amnesty-tuerkei.de. Amnesty International Deutschland e. V., 24. Mai 2021, abgerufen am 25. August 2021.</ref> Laut Satzung wird der Verein „…durch zwei Mitglieder des geschäftsführenden Vorstands gemeinsam vertreten.“<ref>Satzung von Amnesty International Deutschland e. V. § 7 VORSTAND. In: amnesty.de. Amnesty International Deutschland e. V., Juni 2019, abgerufen am 25. August 2021.</ref>

1999 bezog Amnesty International Deutschland Räume im „Haus der Demokratie und Menschenrechte“ in der Greifswalder Straße in Berlin. 2012 gab das Sekretariat seinen Sitz in Bonn endgültig auf. Aus Platzgründen sind aber nur noch das Büro des Bezirks Berlin-Brandenburg sowie das Regionalbüro Ost im „Haus der Demokratie und Menschenrechte“ ansässig, das Sekretariat der Sektion befindet sich nun in der Sonnenallee. Darüber hinaus gibt es Regionalbüros in München (seit 2011) und in Düsseldorf (seit 2016), welche die Mitglieder im Süden bzw. Westen Deutschlands unterstützen.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Amnesty International – Rechenschaftsbericht 2015 (Memento vom 5. Juli 2016 im Internet Archive)</ref>

Das Sekretariat erledigt administrative Aufgaben für die Mitglieder, macht Öffentlichkeitsarbeit und übernimmt Lobbyismusarbeit. Es beschäftigt über 60 Teil- und Vollzeitkräfte und wurde bis 2023 von Markus N. Beeko als Generalsekretär geleitet, der zum September 2016 Selmin Çalışkan abgelöst hatte.<ref>Markus Beeko wird Generalsekretär von Amnesty International in Deutschland, 1. September 2016.</ref> Seit November 2023 ist Julia Duchrow Generalsekretärin der deutschen Sektion.<ref>Amnesty International in Deutschland. In: amnesty.de. Abgerufen am 15. November 2023.</ref>

Einmal jährlich findet über zweieinhalb Tage zu Pfingsten die Jahresversammlung der deutschen Sektion statt. Alle Mitglieder sind antrags- und stimmberechtigt, Gruppen haben zusätzliches Stimmrecht. Förderer haben kein Stimmrecht und können nicht teilnehmen. Die Jahresversammlung wählt den siebenköpfigen, ehrenamtlichen Vorstand und beschließt Schwerpunkte der inhaltlichen Arbeit der Sektion. Die Diskussionen sind vertraulich („intern“), nur auf Beschluss der Jahresversammlung können einzelne Beschlüsse öffentlich gemacht werden.

Die deutsche Sektion finanziert sich überwiegend aus Mitglieds- und Fördererbeiträgen und Spenden, zu einem geringeren Teil aus Erbschaften, Verkaufserlösen, Geldbußen und Sammlungen und – gemäß Satzung – überhaupt nicht aus staatlichen Zulagen. Seit etwa 2010 führt die Organisation „Direktdialoge“ in Städten durch, um Förderer zu gewinnen; teils werden Fremdfirmen dafür engagiert.<ref>Kundenliste bei dialogdirect.de, abgerufen am 16. August 2018.</ref> Im Jahr 2023 wurden rund 29 Millionen Euro eingenommen<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Geschäftsbericht: "Wir konnten auf sehr viele treue Unterstützer*innen bauen" (Memento vom 1. Oktober 2024 im Internet Archive)</ref>. Davon wurden etwa 8 Millionen Euro an das internationale Sekretariat abgeführt<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Amnesty International Deutschland e. V. – Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023 (Memento vom 16. Juni 2024 im Internet Archive; PDF; 348 kB) In: amnesty.de</ref>. Zur Unterstützung der Arbeit von Amnesty International wurde im Mai 2003 die Stiftung Menschenrechte – Förderstiftung Amnesty International mit Sitz in Berlin gegründet. Jährlich erscheint der Amnesty International Annual Report, der die Menschenrechtslage in ca. 160 Ländern und Territorien beschreibt. Die deutsche Version erscheint jeweils einige Monate später im S. Fischer Verlag.<ref>Vorstellung des Reports 2015/16, abgerufen am 3. September 2016.</ref>

Ziele und Arbeitsweise

Die Organisation recherchiert fortlaufend zur Menschenrechtssituation weltweit und führt Aktionen gegen spezifische Menschenrechtsverletzungen durch. Der Jahresbericht der Organisation (Amnesty International Report) enthält einen Überblick über die Lage der Menschenrechte in fast allen Ländern der Erde.

Die Organisation hat sich sieben Ziele unter dem Motto Gerechtigkeit globalisieren! gesetzt:

  1. Aufbau von gegenseitigem Respekt und Kampf gegen Diskriminierung
  2. Forderung nach Gerechtigkeit
  3. Sicherstellung der körperlichen und geistigen Unversehrtheit aller Menschen
  4. Schutz der Menschenrechte in bewaffneten Konflikten
  5. Schutz der Rechte von Flüchtlingen, Asylsuchenden, Binnenflüchtlingen und Migranten
  6. Schutz der Rechte von Frauen und Mädchen
  7. Förderung der wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechte

Von 2005 bis 2009 lief die internationale Kampagne „Gewalt gegen Frauen verhindern“, die sich gegen die vielfältigen Formen von Gewalt gegen Frauen, sowohl staatlicherseits als auch im häuslichen Umfeld, wandte. Nach einer schwierigen und kontroversen internen Diskussion beschloss die internationale Ratstagung der Organisation 2007 in Morelos, Mexiko, eine begrenzte Position zum Schwangerschaftsabbruch. So soll die völlige Entkriminalisierung gefordert werden sowie Staaten aufgefordert werden, Abtreibung im Falle von Vergewaltigung, sexueller Nötigung, Inzest und bei schwerwiegender Gefahr für das Leben einer Frau zu legalisieren. Die Organisation bekräftigt, dass viele gesellschaftliche Faktoren und Zwänge zu ungewollten Schwangerschaften beitragen und damit auch zu der – weltweit jährlich in ca. 26 Millionen Fällen illegalen – Entscheidung der Frauen.

Im Mai 2016 nahm die Organisation, inklusive aller ihrer Landesverbände, die Forderung auf, Prostitution zu legalisieren. Man setze sich für die Menschenrechte der Sexarbeiter ein, nicht für ein Recht auf käuflichen Sex.<ref>Owen Bowcott: Amnesty International in global programme to decriminalise sex work. In: theguardian.com. 26. Mai 2016, abgerufen am 26. Mai 2016 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Der Entscheidung waren drei Jahre Sichtung von Forschungsberichten verschiedener Institutionen wie der WHO, UNAIDS und dem UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf physische und mentale Gesundheit und ein Beschluss des Entscheidungsgremiums International Council Meeting vorausgegangen.<ref>Global movement votes to adopt policy to protect human rights of sex workers. In: amnesty.org. 11. August 2015, abgerufen am 26. Mai 2016 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Zu den typischen Aktionsformen der Organisation zählen:

  • Fallarbeit: Diese wird seit Gründung der Organisation betrieben und beinhaltet die langfristige Betreuung eines gewaltlosen politischen Gefangenen (prisoner of conscience) durch eine oder mehrere Amnesty-Gruppen, im Idealfall bis zu dessen Freilassung. Ein Grundsatz dabei war, dass Amnesty-Gruppen nicht zu Vorgängen im eigenen Land arbeiten.
  • Urgent Actions (Eilaktionen): Diese wurden 1973 eingeführt, um auf drohende Menschenrechtsverletzungen schnell reagieren zu können. Dabei werden möglichst innerhalb von 48 Stunden Mitglieder und Unterstützer mobilisiert, um bei den verantwortlichen staatlichen Stellen zu appellieren. Im Jahr 2005 gab es 326 dieser Aktionen.
  • Briefe gegen das Vergessen: Pro Monat werden drei Fälle aus verschiedenen Ländern vorgestellt, dabei geht es oft um Fälle des gewaltsamen staatlichen Verschwindenlassens von Menschen, Langzeitinhaftierungen oder Verurteilungen aufgrund unfairer Gerichtsverfahren.
  • Öffentlichkeits- und Lobbyarbeit: Vielfältige Aktionen der Gruppen und die Arbeit des nationalen Sekretariats zielen darauf ab, das Bewusstsein für Menschenrechtsverletzungen in der Öffentlichkeit zu schärfen und Menschenrechtsverletzungen bekannt zu machen und so Unterstützung für die Anliegen zu gewinnen. Auf die Arbeit von Amnesty macht die jährlich vergebene Auszeichnung Botschafter des Gewissens aufmerksam.
  • Menschenrechtsbildung: Aktionen in Schulen, öffentliche Vorträge etc. zur Verankerung von Wissen über die Menschenrechte.
  • Online-Kampagnen: Mit e-collecting-Aktionen und Online-Petitionen nutzt Amnesty verstärkt das Internet als Protestmedium für ihre Kampagnenarbeit.

Aktionen und Kampagnen

Die Organisation führt immer wieder große und kleine, internationale Themenkampagnen durch, die teilweise über mehrere Jahre angelegt sind.

Internationale größere Schwerpunkte waren in 2018/19:<ref>Schwerpunkte – Aktuelle Kampagnen – Kampagnenrückblick. In: amnesty.de. Abgerufen am 22. November 2024.</ref>

  • Mut braucht Schutz!
  • 70 Jahre Allgemeine Erklärung der Menschenrechte
Schwerpunkte Übersicht 2024<ref>Amnesty International – Schwerpunkte. Abgerufen am 5. Mai 2024</ref>
Kolumbien:
Umwelt schützen ohne Lebensgefahr
Russland:
Angriffskrieg stoppen
Deutschland:
Protect the Protest (dtsch: Schützt den Protest)
Iran:
Stoppt die Gewalt
Amnesty International:
Unsere Arbeit zu Israel/Palästina
 

Bis 2013, zum Abschluss des Vertrags über den Waffenhandel am 2. April 2013 war Amnesty an der Kampagne Control Arms beteiligt. 1988 gab es eine internationale Amnesty-Konzerttour unter dem Titel Human Rights Now!. Am 10. Dezember 2005 – dem Internationalen Tag der Menschenrechte – wurde ein neues Musikprojekt unter dem Titel Make Some Noise gestartet. Dabei veröffentlichten bekannte internationale Künstler, darunter The Black Eyed Peas, Serj Tankian und The Cure, Coverversionen von John-Lennon-Songs exklusiv auf der Website von Amnesty. Parallel zur Musik werden dort konkrete Kampagnen und Fälle vorgestellt.

Botschafter des Gewissens

Seit 2003 verleiht Amnesty International den undotierten Preis Botschafter des Gewissens ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)). Václav Havel war der erste Preisträger, 2019 ging der Preis an Greta Thunberg und Fridays for Future.<ref>Climate activists Greta Thunberg and the Fridays for Future movement honoured with top Amnesty International award. Amnesty International, 7. Juni 2019, abgerufen am 7. Juni 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Menschenrechtspreis

Die deutsche Sektion vergibt seit 1998 alle zwei Jahre den Amnesty International Menschenrechtspreis. 2016 wurde der Preis an den indischen Rechtsanwalt Henri Tiphagne vergeben.<ref>zeit.de: Menschenrechtspreis für indischen Anwalt.</ref> 2018 wurde der Preis an das Nadeem-Zentrum für die Rehabilitierung von Opfern von Gewalt und Folter in Kairo verliehen.<ref>Amnesty-Menschenrechtspreis 2018 für das Nadeem-Zentrum in Ägypten. In: amnesty.de. Abgerufen am 22. November 2024.</ref>

Kritik

Kritik am strategischen Vorgehen

Regierungen und nahestehende Kommentatoren, die von Amnesty International in ihren Berichten kritisch beurteilt werden, haben verschiedentlich Kritik an Amnesty geübt. So wurde Amnesty z. B. aus China,<ref name="The U.S. and China This Week">The U.S. and China This Week, U.S.-China Policy Foundation, 16 February 2001.</ref> Russland und dem Kongo Einseitigkeit gegen nicht-westliche Länder bei seinen Beurteilungen vorgeworfen sowie, dass die Sicherheitsbedürfnisse (z. B. bei der Bekämpfung von Rebellen) nicht genügend beachtet würden. Umgekehrt wurde Amnesty z. B. nach der Kritik an der israelischen Politik im Gazastreifen vom American Jewish Congress angegriffen. Als im Mai 2005 ein Amnesty-Bericht den USA eine Spitzenstellung bei Menschenrechtsverletzungen zuwies (siehe hierzu: Gefangenenlager der Guantanamo Bay Naval Base), bezeichnete ein Pressesprecher des Weißen Hauses dies als lächerlich und behauptete, die Angaben entsprächen nicht den Tatsachen.<ref>Press Briefing By Scott McClellan, The White House, 25. Mai 2005.</ref>

Neben Vorwürfen der Einseitigkeit gab es kritische Stimmen, die bemängelten, Amnesty sei zu sehr auf Öffentlichkeitsarbeit ausgerichtet. Im Jahr 2002 warf der Jura-Professor Francis Boyle (ehemaliges AI-Exekutivkomiteemitglied in den USA) Amnesty vor, an erster Stelle stünde die öffentliche Aufmerksamkeit (publicity), dann würden Spendengelder und Mitglieder angeworben, es fänden interne Machtkämpfe statt, und die Menschenrechte als Ziel kämen erst am Schluss.<ref name="Boyle" />

Auf der internationalen Ratstagung in Dakar im August 2001 wurde eine Ausweitung des Mandats auf den Einsatz auch für wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Jahresbericht Ai 2004, Abschnitt Förderung der wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechte (Memento vom 12. Oktober 2007 im Internet Archive).</ref> beschlossen. Danach äußerten einige Mitglieder, AI verliere an Profil und dehne sein Betätigungsfeld zu sehr aus. AI könne zu einem „Menschenrechts-Gemischtwarenladen“ mutieren und an Glaubwürdigkeit verlieren. AI solle sich weiterhin auf bürgerliche und politische Rechte konzentrieren.<ref>Nina Streeck: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Kann mal einer Amnesty helfen, bitte (Memento vom 27. Dezember 2015 im Internet Archive). Die Weltwoche, Nr. 1/2006.</ref> Diese Bedenken wurden im Jahre 2010 in einem BBC-Beitrag zum 50. Geburtstag der Organisation aufgegriffen.<ref>To enlarge the campaign to concern itself with “prisoners of poverty” makes it so large and all-embracing as to be virtually meaningless. John Tusa: Mid-life crisis for Amnesty?, BBC News, 28. Dezember 2010.</ref> Darin wurde behauptet, Amnesty International habe es bis dato nicht geschafft, eine nennenswerte Anzahl von Mitgliedern außerhalb von Europa, den Vereinigten Staaten, Kanada, Australien und Neuseeland zu gewinnen.

Im Jahr 2025 wurde Amnesty International in Russland zu einer unerwünschten Organisation erklärt.<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: Vorlage:Cite book/URL In: Politico Europe, 19. Mai 2025. Abgerufen am 21. Mai 2025 (english).Vorlage:Cite book/URL Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref>

Kritik an einzelnen Punkten

Auszeichnungen

Zeitschrift

Literatur

  • Amnesty International (Hrsg.): Amnesty International Report 2015/2016. S. Fischer, Frankfurt/Main 2016, ISBN 978-3-10-002509-8.
  • Egon Larsen: A Flame in Barbed Wire: The Story of Amnesty International. London, 1978. ISBN 0-393-01213-1.
    • Egon Larsen: Amnesty International : im Namen der Menschenrechte. Die Geschichte von amnesty international. Vorw. von Peter Benenson. Kindler, München 1980. ISBN 3-463-00790-8.
  • Roland Brauckmann: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Amnesty International als Feindobjekt der DDR (Memento vom 8. Dezember 2020 im Internet Archive) (PDF; 276 kB) (Schriftenreihe des Berliner Landesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR, Band 3), Berlin 1996.
  • Uta Devries: Amnesty International gegen Folter – eine kritische Bilanz. In: Beiträge zur Politikwissenschaft. Bd. 71, Peter Lang, Frankfurt am Main 1998, ISBN 3-631-32748-X.
  • Jürgen Wüst: „Imperialistisches Menschenrechtsgeschrei“. Der Kampf des MfS gegen die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) und Amnesty International (AI). In: Deutschland Archiv, Nr. 3/1998, S. 418–427.
  • K. E. Cox: Should Amnesty International Expand its Mandate to Cover Economic, Social, and Cultural Rights? In: Arizona Journal of International and Comparative Law. Vol. 16, T.2, S. 261–284, 1999.
  • Heike Alefsen, Wolfgang Behlert, Stefan Keßler, Bernd Thomsen: 40 Jahre für die Menschenrechte. Neuwied/Kriftel 2001, ISBN 3-472-04738-0, Aufsatzsammlung, hrsg. von Amnesty International
    (darin auch ein Aufsatz: Einmischung, Einseitigkeit und mangelnde Ausgewogenheit – Anmerkungen zur Kritik an amnesty international, S. 34–44).
  • Anja Mihr: Amnesty International in der DDR: der Einsatz für Menschenrechte im Visier der Stasi. Ch. Links, Berlin 2002, ISBN 3-86153-263-8.
  • Stephen Hopgood: Keepers of the Flame. Understanding Amnesty International. Cornell University Press, Ithaca, N.Y. 2006, ISBN 0-8014-7251-2, (Inhaltsangabe: Keepers of the Flame).
  • ai Bibliography – Index: Publications on Health and Human Rights Themes. 1985–2005
  • Ingrid Heinrich-Jost: Abenteuer Amnesty. Freiheit und Menschenwürde. Carl Ueberreuter, Wien 1991, ISBN 3-8000-1458-0.
  • Aryeh Neier: The international human rights movement: a history. Princeton University Press, Princeton 2012.

Weblinks

Commons: Amnesty International – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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