Amiuk
Amiuk war eine armenische Provinz und Festung im Königreich Vaspurakan. Der Geschichtsschreiber Thomas Artsruni beziehungsweise sein anonymer Fortsetzer charakterisiert die Festung als uneinnehmbar<ref>Robert W. Thomson (Hrsg.), Thomas Artsruni, History of the House of the Artsrunik. Detroit, Wayne State University Press 1985, 369</ref>, dem Himmel nahe und daher Nackenschmerzen verursachend. Nach dem Fall von Van 1054 waren Amiuk und Achtamar laut Thomas Artsruni<ref>Robert W. Thomson (Hrsg.), Thomas Artsruni, History of the House of the Artsrunik. Detroit, Wayne State University Press 1985, 371</ref> die letzte Zuflucht der armenischen Christen. Der Kommandeur der Festung war Abdul Mseh (Abdlmseh), Sohn des Theodorus (Tʿornik) aus der Provinz Amiuk und dem Geschlecht der Artsruni. Er trug laut Thomas Artsruni<ref>History of the House of the Artsrunik. Detroit, Wayne State University Press 1985, 372</ref> den byzantinischen Titel eines Proto-Kuropalates.
Einzelnachweise
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