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Amin Gemayel

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Datei:Visit of Amine Gemayel, President of Lebanon, to the CEC P0064730111H (cropped).jpg
Amin Gemayel, 1987

Amin Gemayel, auch Amine Gemayel (arabisch أمين الجميل {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), * 22. Januar 1942 in Bikfaya), ist ein libanesischer Politiker und ehemaliger Staatspräsident des Libanon. Gemayel ist Parteivorsitzender der libanesischen Kata’ib-Partei.

Leben

Politische Karriere

Amin Gemayel stammt aus einer maronitischen libanesischen Politikerdynastie. Sein Vater Pierre Gemayel gründete 1936 die libanesische Kata’ib-Partei, eine rechtsgerichtete politische Bewegung, deren Miliz während des libanesischen Bürgerkrieges (1975–1990) das Massaker von Sabra und Schatila durchführte.

Nach dem Studium der Rechtswissenschaften in Beirut wurde Gemayel Anwalt. Er war von 1970 bis 1982 Abgeordneter im libanesischen Parlament. Nach dem Tod seines Bruders Bachir durch ein Bombenattentat kurz nach dessen Wahl zum libanesischen Staatspräsidenten wurde Amin am 23. September 1982 zum neuen Staatspräsidenten gewählt, nach anderen Angaben am 21. September 1982.<ref>Letter to President-elect Amin Gemayel of Lebanon on His Election. In: reaganlibrary.archives.gov. 22. September 1982, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 1. Dezember 2017; abgerufen am 23. Januar 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Gemayel forderte den Abzug der israelischen Truppen.<ref>Charles Enderlin: Le grand aveuglement : Israël face à l’islam radical. 2. Auflage. Éditions Albin Michel, Paris 2024, ISBN 978-2-226-49661-4, S. 107.</ref> Er führte in den Jahren 1983 und 1984 Friedensgespräche zwischen den kämpfenden Bürgerkriegsmilizen, aber ohne Erfolg. Sein politischer Einfluss wurde danach geringer, er wurde de facto nur noch im christlichen Teil des Landes anerkannt. Zum Ende seiner Amtszeit im September 1988 konnte sich das Parlament auf keinen neuen Staatspräsidenten einigen, somit ernannte Gemayel den Oberbefehlshaber der Streitkräfte des Libanon, Michel Aoun, zum Regierungschef der Übergangsregierung, was den Bürgerkrieg erneut entfachte.

Exil und Wiederkehr

Amin Gemayel ging im Anschluss an seine Amtszeit nach Frankreich ins Exil, von wo er im Jahr 2000 in den Libanon zurückkehrte. Sein Sohn, Pierre Gemayel junior, im Kabinett von Fuad Siniora Industrieminister, fiel am 26. November 2006 einem Attentat zum Opfer. Am 20. Juli 2007 gab Amin Gemayel bekannt, bei der Nachwahl für den vakanten Parlamentssitz am 5. August 2007 zu kandidieren.<ref>Amin Gemayel Enters By-Elections Race. In: an-Nahar, 20. Juli 2007.</ref> Bei der Wahl unterlag er seinem Gegenkandidaten Camille, Mansur al-Churi.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Knapper Erfolg für Opposition (Memento vom 29. November 2011 im Internet Archive). Deutsche Welle. 6. August 2007 (Quelle: Associated Press).</ref>

Einzelnachweise

<references />

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VorgängerAmtNachfolger

Bachir Gemayel
Staatspräsident der Libanesischen Republik
1982–1988

René Moawad

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