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Amara (Ialomița)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Amara
Datei:ROU IL Amara CoA.jpg
Basisdaten
Staat: RumänienDatei:Flag of Romania.svg Rumänien
Historische Region: Große Walachei
Kreis: Ialomița
Koordinaten: Vorlage:Infobox Ort in Rumänien/adm2iso_type:city(6805) 44° 37′ N, 27° 19′ OKoordinaten: Vorlage:Infobox Ort in Rumänien/adm2iso_type:city(6805) 44° 37′ 10″ N, 27° 18′ 51″ O
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Zeitzone: OEZ (UTC+2)
Höhe: 33 m
Fläche: 70,34 km²
Einwohner: 6.805 (1. Dezember 2021<ref name="vz2021">Volkszählung 2021 in Rumänien, Populația rezidentă după etnie, 1. Dezember 2021 (rumänisch).</ref>)
Bevölkerungsdichte: 97 Einwohner je km²
Postleitzahl: 927020
Telefonvorwahl: (+40) 02 43
Kfz-Kennzeichen: IL
Struktur und Verwaltung (Stand: 2024<ref>Autoritatea Electorală Permanentă: Primar. prezenta.roaep.ro, 9. Juni 2024, abgerufen am 14. November 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>)
Gemeindeart: Stadt
Bürgermeister : Ionuț-Valentin Moraru (PSD)
Postanschrift: Str. Nicolae Bălcescu, nr. 91
loc. Amara, jud. Ialomița, RO–927020
Website:
Sonstiges
Stadtfest: Juni

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Amara ist eine Kleinstadt im Kreis Ialomița im Südosten Rumäniens.

Lage

Amara liegt in der Bărăgan-Steppe, einem Teil der Walachischen Tiefebene, am Nordwestufer des gleichnamigen Steppensees (Lacul Amara) an der Nationalstraße 2C. Die Kreishauptstadt Slobozia befindet sich etwa 8 km südöstlich von Amara entfernt.

Geschichte

Die Region um den Amara-See wurde zur Zeit des walachischen Fürsten Matei Basarab erstmals urkundlich erwähnt. Damals wurden die Ländereien dem Kloster in Slobozia geschenkt. Sie gelangten 1864 durch die Säkularisation des Klosterbesitzes an den rumänischen Staat. 1887 erfolgten erste chemische Analysen des Amara-Sees. Daraufhin entwickelte sich am See eine Siedlung als Kurort. Ein Teil der Kuranlagen wurde im Ersten Weltkrieg zerstört. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Kurbetrieb intensiviert und auf das ganze Jahr ausgedehnt.<ref>Tourismguide.ro: Istoria Statiunii Amara. Abgerufen am 11. Januar 2021.</ref> 2004 wurde Amara zur Stadt erklärt.

Der Amara-See enthält Schwefel, Salz, Magnesium sowie geringere Mengen Jod und Brom. Sein Wasser und sein Faulschlamm werden zur Behandlung von Rheumaleiden, Erkrankungen des peripheren Nervensystems, gynäkologischer und dermatologischer Krankheiten eingesetzt.<ref> Eastern Images: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Es muss nicht immer Herkulesbad sein (Memento vom 28. September 2008 im Internet Archive).</ref> Seit Mai 2022 ist der See ausgetrocknet.<ref>"Es war wunderschön hier": Dürre vernichtet Seen in Rumänien. 20. Juli 2022, abgerufen am 3. November 2022.</ref>

Außer dem Tourismus sind Landwirtschaft und Handel von wirtschaftlicher Bedeutung.

Bevölkerung

1930 lebten auf dem Gebiet der heutigen Stadt etwa 2600 Personen. Bei der Volkszählung 2002 wohnten in Amara 7627 Einwohner, darunter 7578 Rumänen, 25 Roma und 10 Ungarn.<ref>Volkszählung 2002, abgerufen am 16. März 2009.</ref>

Verkehr

Amara hat keinen Bahnanschluss. Es bestehen regelmäßige Busverbindungen nach Slobozia.

Sehenswürdigkeiten

Persönlichkeiten

Weblinks

Commons: Amara – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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