Alzheimer Forschung Initiative
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| colspan="2" class="notheme" style="text-align: center; padding:1em 0; background-color:#Vorlage:Standardfarbe; color:#202122;" | Logo Alzheimer Forschung Initiative.svg | |
| Rechtsform | gemeinnütziger eingetragener Verein |
| Gründung | 28. Juli 1995 |
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| Gründer | Skriptfehler: Ein solches Modul „Wikidata“ ist nicht vorhanden. |
| Sitz | Düsseldorf |
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| Nachfolger | Skriptfehler: Ein solches Modul „Wikidata“ ist nicht vorhanden. |
| Zweck | Förderer der Alzheimerforschung |
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| Eigentümer | Skriptfehler: Ein solches Modul „Wikidata“ ist nicht vorhanden. |
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| Website | www.alzheimer-forschung.de |
Die Alzheimer Forschung Initiative e. V. (AFI) ist ein überregionaler gemeinnütziger Verein mit Sitz in Düsseldorf. Die 1995 gegründete Initiative ist der größte unabhängige und private Förderer der Alzheimerforschung in Deutschland. Sie verfolgt zwei Aufgaben: die Förderung der Ursachen-, Diagnostik-, Präventions-, Therapie- und Pflegeforschung im Zusammenhang mit der Alzheimer-Krankheit und Alzheimer-verwandten Demenzen und die Information über diese Krankheiten der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Die Arbeit der AFI wird durch Spenden finanziert. Die Alzheimer Forschung Initiative ist Unterzeichnerin der Initiative Transparente Zivilgesellschaft<ref name="ITZ">Transparency International Deutschland e.V.: [Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.] Archiviert vom Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) am 8. Februar 2018.Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.</ref> und wurde mit dem Spendenzertifikat des Deutschen Spendenrats ausgezeichnet.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref> Botschafterin der AFI ist die Journalistin und Sportmoderatorin Okka Gundel.
Hintergrund der Alzheimer Forschung Initiative
Die Alzheimer Forschung Initiative wurde 1995 nach dem Vorbild der BrightFocus Foundation (BFF) gegründet, die sich seit 1985 im Rahmen des „Alzheimer Research Programs“ für die Erforschung der Alzheimer-Krankheit einsetzt. Die Alzheimer Forschung Initiative kooperiert im Rahmen der Forschungsförderung mit Alzheimer Nederland in den Niederlanden, Fondation Vaincre Alzheimer in Frankreich und der BrightFocus Foundation in den USA.
Vorstand der Alzheimer Forschung Initiative
Der Vorstand ist das Leitungsorgan der AFI und arbeitet ehrenamtlich. Er entscheidet in allen Angelegenheiten, die für die AFI von grundsätzlicher Bedeutung sind, und überwacht ihre Tätigkeit unter den Gesichtspunkten der Zweckmäßigkeit, Wirtschaftlichkeit und Rechtmäßigkeit. Jährlich schlägt der Wissenschaftliche Beirat der AFI dem Vorstand die förderungswürdigen Projekte vor. Der Vorstand gibt diese dann zur Förderung frei.
Wissenschaftlicher Beirat der Alzheimer Forschung Initiative
Das Gutachtergremium arbeitet ebenfalls ehrenamtlich und entscheidet über die jährliche Vergabe der Fördermittel. Gründungsmitglieder des Wissenschaftlichen Beirats waren unter anderem Konrad Beyreuther und Eva Braak. Vergabekriterien für Fördermittel sind der wissenschaftliche Wert eines Forschungsvorhabens und seine Relevanz, das Verständnis der Alzheimer-Krankheit oder Alzheimer-verwandter Demenzen zu erweitern. Jedes eingereichte Projekt wird im Peer-Review bewertet.
Aufgaben der Alzheimer Forschung Initiative
Die AFI hat sich als ihre zwei Ziele die Förderung der Erforschung von Alzheimer und Alzheimer-verwandter Demenzen und die Aufklärung der Öffentlichkeit über diese Krankheiten gesetzt.
Aufklärung
Für die Aufklärung von Erkrankten, Familienangehörigen und Interessierten hat die AFI eine Reihe von Informationsbroschüren zu vielen Aspekten der Krankheit erstellt, die kostenlos erhältlich sind. Jährlich werden nach Angaben der AFI rund 35.000 kostenlose Informationsbroschüren an Interessierte verschickt und rund 5000 Beratungsgespräche am Telefon geführt.
Auf der Webseite alzheimer-forschung.de werden umfassende Informationen zur Alzheimer-Krankheit zur Verfügung gestellt. Zusätzlich wurde das Internetangebot afi-kids.de eingerichtet, das Eltern und Großeltern die Möglichkeit bieten soll, Kinder im Alter von fünf bis zehn Jahren spielerisch und behutsam an das Thema Alzheimer heranzuführen.
Forschungsförderung
Weil bisher keine einzelne Ursache für die Entstehung der Alzheimer-Krankheit bekannt ist und man vielmehr davon ausgeht, dass ein ganzes Bündel von Faktoren die Krankheit auslösen kann, fördert die AFI die langfristig angelegte Erforschung unterschiedlicher Theorien. Diese Förderung soll zu Erkenntnissen über die Ursachen und Wirkmechanismen der Krankheit führen und dadurch zu einer stabilen Forschungsgrundlage beitragen. Die AFI erhofft sich damit, dass das auf Basis der Grundlagenforschung erworbene Wissen letztendlich in die Praxis zurückfließen und dort konkret Erkrankten und Angehörigen zugutekommen kann. Damit die Fördermittel der AFI an erfolgversprechende Forschungsprojekte vergeben werden können, wird jeder Projektvorschlag von vier international anerkannten Alzheimer-Experten auf dem jeweiligen Fachgebiet begutachtet.
Seit 1996, dem Jahr nach Gründung der AFI, konnten Fördergelder für Forschungsprojekte vergeben werden. Seither werden jedes Jahr Forscher aufgerufen, Projekte einzureichen, die zur Erforschung der Alzheimer-Krankheit dienen. Erfahrene Wissenschaftler können bis zu 200.000 € für einen Zeitraum von bis zu drei Jahren und junge Forschende bis zu 60.000 € für bis zu zwei Jahre beantragen.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref> Die Ausschreibung der Fördermittel findet jährlich im Januar statt. Für grenzübergreifende Projekte bietet die AFI mit ihren Kooperationspartnern in den Niederlanden, Frankreich und den USA Cross Border Grants an. Hierbei können Forscher zweier Länder zusammen einen Antrag einreichen. Die Fördersumme für Cross Border Grants beträgt bis zu 200.000 Euro für zwei Jahre.
Seit 2025 bietet die AFI zusätzlich einen Grant im Bereich Pflegeforschung mit dem Ziel der Verbesserung der Situation von Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen an. Im Jahr ihres 30-jährigen Jubiläums vergab AFI 500.000 Euro für ein dreijähriges Projekt. Seit 2026 hat der Grant die gleiche Maximalsumme wie der Research Grant, also 200.000 Euro für drei Jahre Projektlaufzeit.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar)</ref>
Darüber hinaus vergibt die AFI ganzjährig Publication Grants sowie Travel Grants. International Training Grants unterstützen junge Wissenschaftler bei einem ein- bis dreimonatigen Weiterbildungsaufenthalt an einer wissenschaftlichen Einrichtung.
Zur weiteren Förderung jüngerer Wissenschaftler werden bzw. wurden zudem verschiedene Preise vergeben:
- seit 2012 der Erwin Niehaus-Preis der Alzheimer Forschung Initiative e.V.
- seit 2019 der Helga Steinle-Preis der Alzheimer Forschung Initiative e. V.
- 2013–2022 der Kurt Kaufmann-Preis der Alzheimer Forschung Initiative e. V.
Bis Dezember 2025 konnte die AFI 470 Forschungsaktivitäten mit über 20,7 Millionen € fördern. Der Verein wurde bisher in über 540 wissenschaftlichen Publikationen namentlich als Förderer von Forschungsprojekten genannt.
Weblinks
- Website der Initiative
- afi-kids.de, Kindern spielerisch Alzheimer erklären
Einzelnachweise
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