Altkatholische Kirche Österreichs
| Altkatholische Kirche Österreichs | |
|---|---|
| Basisdaten | |
| Kirchengemeinschaft | Utrechter Union |
| Leitung | Bischöfin von Österreich, Synode, Synodalrat<ref name="Kirchenleitung"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Die Kirchenleitung ( vom 3. Februar 2015 im Internet Archive) altkatholiken.at (frameless).</ref> |
| Bischöfin | Maria Kubin |
| Bischof emeritus | Bernhard Heitz, Johannes Okoro, Heinz Lederleitner |
| Priester | 15<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Unsere Geistlichen. ( vom 3. Februar 2015 im Internet Archive) altkatholiken.at.</ref> |
| Kirchengemeinden | 13 (12 selbständige Pfarreien, 1 Teilgemeinde) |
| Altkatholiken | 14.621 (amtl. 2001)<ref>Bevölkerung nach dem Religionsbekenntnis und Bundesländern 1951 bis 2001 (PDF). Statistik Austria.</ref> 11.500 (2007)<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Meldung vom 19. November 2007 ( vom 10. Juni 2016 im Internet Archive)</ref> 4.900 (amtl. 2021)<ref>Religionszugehörigkeit 2021 (PDF). Statistik Austria.</ref> |
| Kathedralkirche | St. Salvator, Wien |
| Website | altkatholiken.at |
Die Altkatholische Kirche Österreichs ist eine selbstständige Mitgliedskirche der Utrechter Union der Altkatholischen Kirchen auf dem Gebiet der Republik Österreich. Sie ist eine anerkannte Religionsgemeinschaft und Mitglied des Ökumenischen Rates der Kirchen (Weltkirchenrat), der Konferenz Europäischer Kirchen (KEK) und des Ökumenischen Rates der Kirchen in Österreich (ÖRKÖ).
Geschichte
In der Monarchie
Da sich Österreich durch die Österreichischen Niederlande im 18. Jahrhundert in geographischer Nähe zum altkatholischen Erzbistum Utrecht befand, gab es bereits damals erste Berührungspunkte. So war zum Beispiel Gerard van Swieten, der Leibarzt von Maria Theresia, Mitglied der Kirche von Utrecht.<ref name="ReferenceA">Christian Flügel: Die Utrechter Union und die Geschichte ihrer Kirchen. 1. Auflage. Books on Demand, Norderstedt 2006, ISBN 3-8334-6069-5, S. 40–44.</ref>
Die altkatholische Kirche entstand in der Donaumonarchie während der Proteste gegen das I. Vatikanische Konzil. Am 30. Juli 1870 löste Kaiser Franz Josef auf Initiative des damaligen Unterrichtsministers Karl von Stremayr das 1855 mit dem Vatikan geschlossene Konkordat einseitig mit der Begründung auf, dass der Vertragspartner ein anderer – nämlich ein unfehlbarer – geworden sei. Ignaz von Döllinger erhielt auch aus Österreich-Ungarn unzählige zustimmende Zuschriften von Privatpersonen, aber auch von politischen Vereinigungen und Gemeindevertretungen, die sogenannte „Döllingeradressen“ verabschiedeten. Meist waren es Liberale, die dem Protest Döllingers beipflichteten. Der österreichische Geistliche Alois Anton, der in der Wiener Konstitutionellen Vorstadtzeitung tätig war, schrieb Artikel, die nicht nur Döllingers Standpunkt vertraten, sondern auch auf Reformen innerhalb der römisch-katholischen Kirche drängten.
Gleichzeitig regte Anton die Errichtung einer „romfreien Kultusgemeinde“ in Wien an. Dies traf auf den fruchtbaren Boden der ersten ideellen Vorläufer der späteren Los-von-Rom-Bewegung. An die 20.000 Menschen interessierten sich in dieser Stadt für diese neue Bewegung innerhalb der römisch-katholischen Kirche, die immer stärker wurde. Die Erzbischöfe von Wien und Prag befürworteten trotz ihres Protestes auf dem Konzil diese neue Bewegung in ihrer Kirche nicht. So war es der Gemeinderat der Stadt Wien, der den Altkatholiken die Kapelle des Alten Rathauses zur Benutzung zur Verfügung stellte. Dort wurde am Sonntag, dem 15. Oktober 1871, der erste altkatholische Gottesdienst abgehalten.<ref>Altkatholiken feiern sich selbst. In: religion.orf.at. 13. Oktober 2017, abgerufen am 13. Oktober 2017.</ref>
Darüber hinaus entwickelten sich in Ried im Innkreis in Oberösterreich und in Warnsdorf in Nordböhmen weitere bedeutende Gemeinden. Besonders in der reichen Industriestadt Warnsdorf, mit der heutigen Konkathedrale Verwandlung Christi, blühte die altkatholische Gemeinde sehr rasch auf, und dort entstand der erste Bischofssitz. In Ried sammelte sich die Gemeinde um den Seelsorger Josef Brader und bekam von der Stadtgemeinde die 300 Jahre alte Heiligen-Geist-Kirche zur Benutzung überlassen.
Nach langen Konflikten und vielen Zugeständnissen (Verzicht auf einen Anteil am Vermögen der römisch-katholischen Kirche, auf Religionsfondsvermögen sowie auf staatliche Leistungen an die Katholische Kirche)<ref>Alfred Rinnerthaler: Eine Kirche für Salzburgs Altkatholiken: Kontroversen rund um die Errichtung einer altkatholischen Kirchengemeinde in Salzburg. Peter Lang, 2008, ISBN 978-3-631-57083-8, S. 19.</ref> auf altkatholischer Seite wurde schließlich 1877 die staatliche Anerkennung der altkatholischen Kirche Österreichs erreicht.<ref>99. Verordnung des Ministers für Cultus und Unterricht vom 18. Oktober 1877. alex.onb.ac.at abgerufen am 3. Jänner 2015.</ref>
Die erste Synode konnte 1879 abgehalten werden. Auf ihr wurde die Kirchenverfassung verabschiedet und weitgehend die Reformen der deutschen und schweizerischen Kirche eingeführt, so etwa:
- die Einführung der Landessprache im Gottesdienst (an Stelle der lateinischen Liturgie),
- Kommunion unter beiderlei Gestalt,
- die Aufhebung des Beichtzwangs und die Schaffung von Bußandachten anstatt der Ohrenbeichte,
- der Dispens vom Zölibat, dadurch sind seitdem auch verheiratete Priester und Bischöfe gestattet.<ref name="ReferenceA"/>
1918–1945
Durch den Zusammenbruch und die staatsrechtliche Aufteilung der Monarchie im Jahr 1918 kam es zur Trennung in ein österreichisches und ein tschechisches Bistum.
Im Hirtenbrief von 1924 wurden einige Positionen der altkatholischen Kirche nochmals festgehalten, so zum Beispiel:
- die Gewährung eines kirchlichen Begräbnisses für exkommunizierte und auch für ausgetretene (römisch-katholische) Christen,
- die kirchliche Aussegnung von Selbstmördern,
- die Erlaubnis der Feuerbestattung,
- die Feststellung der altkatholischen Kirche, dass eine (sakramentale) Ehe scheitern kann und in begründeten Fällen eine weitere Eheschließung möglich ist.
Nicht zuletzt auf Grund dieser seelsorglicher Haltung stieg die Anzahl der Altkatholiken in der Ersten Republik weiter an. Eine obligatorische Zivilehe gab es noch nicht, viele der Konvertiten hatten daher die so genannte Dispensehe in Anspruch genommen.<ref>Christian Halama: Altkatholiken in Österreich. Geschichte und Bestandsaufnahme. 1. Auflage. Böhlau, Wien / Köln / Weimar 2008, ISBN 978-3-205-77224-8, S. 513–538.</ref>
In der Zeit des Austrofaschismus gab es gesetzliche Einschränkungen für Altkatholiken. Gleichzeitig verzeichnete die Kirche aber auch rund 7.000 Neubeitritte, weil nun alle Staatsbeamten einem religiösen Bekenntnis angehören mussten.<ref>Karl Vocelka: Multikonfessionelles Österreich. Religionen in Geschichte und Gegenwart. 1. Auflage. Styria, Wien / Graz / Klagenfurt 2013, ISBN 978-3-222-13392-3, S. 158–161.</ref> Aufgrund der in Wiener Arbeiterkreisen verbreiteten Unzufriedenheit mit dem Ständestaat waren auch viele Sozialdemokraten am zahlenmäßigen Wachstum des Altkatholizismus in der Zwischenkriegszeit beteiligt.<ref>Victor Conzemius: Katholizismus ohne Rom. Die Altkatholische Kirchengemeinschaft. Benziger, Zürich / Einsiedeln / Köln 1969, S. 92.</ref> Darunter befanden sich beispielsweise auch die Eltern von Hannes Androsch, der ebenso Mitglied der Kirche war.<ref>Altkatholische Kirche. In: dasrotewien.at. Abgerufen am 29. September 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Seit 1931 ist die altkatholische Kirche Österreichs, so wie die anderen Kirchen der Utrechter Union, aufgrund des Bonn Agreement in voller kirchlicher Gemeinschaft mit der Anglikanischen Kirche. Diese communio in sacris bedeutet, dass Anglikaner und Altkatholiken gegenseitig zu den Sakramenten zugelassen sind.
Die altkatholische Kirche in Österreich begrüßte den Übernahme des Landes durch Nationalsozialisten mit Begeisterung: „Mit jubelnder Freude begrüßt die Altkatholische Kirche Altösterreichs den Retter der Heimat“<ref>Gerhard Botz: Nationalsozialismus in Wien: Machtübernahme, Herrschaftssicherung, Radikalisierung 1938/39. Mandelbaum, 2008, ISBN 978-3-85476-252-2, S. 170 (google.at [abgerufen am 10. März 2026]).</ref>, hieß es in einem Telegramm des Bischofs Robert Tüchler am 14. März 1938, dem Tag nach dem sogenannten Anschluss.
1945–2000
1945 wurde Österreich zwar staatsrechtlich wieder errichtet, aber in vier Besatzungszonen geteilt, was die Kommunikation zwischen den altkatholischen Gemeinden erschwerte. In vielen Kirchen und Gottesdienststätten gab es Kriegsschäden zu beseitigen.<ref>Christian Halama: Altkatholiken in Österreich. Geschichte und Bestandsaufnahme. 1. Auflage. Böhlau, Wien/Köln/Weimar 2008, ISBN 978-3-205-77224-8, S. 743.</ref> 1957 wurde der 80. Jahrestag der staatlichen Anerkennung der altkatholischen Kirche gefeiert, am Festgottesdienst in der renovierten St.-Salvator-Kirche nahm unter anderem Bundespräsident Adolf Schärf und weitere politische Vertreter teil.<ref>Christian Halama: Altkatholiken in Österreich. Geschichte und Bestandsaufnahme. 1. Auflage. Böhlau, Wien/Köln/Weimar 2008, ISBN 978-3-205-77224-8, S. 765.</ref>
Nach dem II. Vatikanum wurden in einigen europäischen Ländern, darunter auch in Österreich, römisch-katholisch/altkatholische Dialogkommissionen gebildet. Im Oktober 1968 trafen sich die römisch-katholischen Teilnehmer in Zürich zu einer Tagung, dabei entstand die Zürcher Nota. Dieses Dokument behandelte die gegenseitige bedingte Zulassung zu den Sakramenten der Eucharistie, der Buße und der Krankensalbung, im Ergebnis also eine Anwendung des Ostkirchendekretes (Nr. 27 und 28) auch auf Altkatholiken. Die Zürcher Nota wurde vom beiderseitigen Episkopat in den Niederlanden, der Schweiz, Deutschland und Österreich anerkannt und vom römisch-katholischen Episkopat an das Einheitssekretariat nach Rom gesandt.<ref>Werner Küppers: Zwischen Rom und Utrecht. Zur neueren Entwicklung der Beziehungen zwischen alt-katholischer und römisch-katholischer Kirche. In: Max Seckler, Otto H.Pesch, Johannes Brosseder, Wolfhart Pannenberg (Hrsg.): Begegnung. Beiträge zu einer Hermeneutik des Theologischen Gesprächs. Styria, Graz / Wien / Köln 1972, ISBN 3-222-10701-7, S. 509.</ref> Im Laufe der 1970er Jahre erfolgte die Ausarbeitung weiterer Durchführungsbestimmungen, die Promulgation durch den Vatikan erfolgte aber schließlich trotzdem nicht.<ref>Urs Küry: Die Altkatholische Kirche. Ihre Geschichte, ihre Lehre, ihr Anliegen. 3. Auflage. Evangelisches Verlagswerk, Frankfurt am Main 1982, ISBN 3-7715-0190-3, S. 421.</ref>
Als ein weiteres ökumenisches Zeichen hob Kardinal Franz König 1969 das seit 1871 bestehende Interdikt, das sich gegen die im Alten Wiener Rathaus befindliche altkatholische Salvatorkirche richtete, auf. Kardinal König war später öfters in dieser Kirche zu Gast.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Altkatholische Salvatorkirche im I. Bezirk ( vom 14. Februar 2015 im Internet Archive) Homepage der Wiener Bezirksmuseen; abgerufen am 11. Mai 2014.</ref>
Im Jahr 1985 wurde in Deutschland zwischen Evangelischer und Altkatholischer Kirche eine Vereinbarung über eine gegenseitige Einladung zur Teilnahme an der Feier der Eucharistie geschlossen, diese Gastfreundschafts-Vereinbarung haben die Altkatholische Kirche Österreichs und die Evangelische Kirche A.B. in Österreich ebenfalls übernommen.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Evangelisch-Altkatholischer Dialog ( vom 12. Mai 2014 im Internet Archive). Ökumenischer Rat der Kirchen in Österreich, abgerufen am 11. Mai 2014.</ref>
Seit 1997 ist auf Beschluss der Synode in der Altkatholischen Kirche Österreich die Frauenordination möglich,<ref>Frauen. In: Lexikon der Altkatholischen Kirche, altkatholiken.at.</ref> und so gab es in der Pfarre Wien-West eine Pfarrerin, die allerdings in das deutsche Bistum gewechselt ist.
Seit 2000
2003 veröffentlichten die 14 christlichen Kirchen Österreichs, die altkatholische Kirche inbegriffen, gemeinsam das Ökumenische Sozialwort.<ref>Das Ökumenische Sozialwort Homepage Sozialwort; abgerufen am 11. Mai 2014.</ref> Ebenfalls 2003 besuchte Joris Vercammen in seiner Funktion als altkatholischer Erzbischof von Utrecht und Ehrenprimas der altkatholischen Kirchengemeinschaft erstmals alle 13 österreichischen Kirchengemeinden.<ref>Altkatholischer Primas besucht Österreich ORF, abgerufen am 11. Mai 2014.</ref>
In die 2004 konstituierte Internationale Römisch-Katholisch – Altkatholische Dialogkommission werden durch die Internationale Altkatholische Bischofskonferenz und den Päpstlichen Einheitsrat (Walter Kardinal Kasper bis 2010, seither Kurt Kardinal Koch) Mitglieder entsandt,<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Römisch-Katholisch – Altkatholische Dialogkommission tagte im Dezember 2012 in Paderborn ( vom 30. April 2014 im Internet Archive) Homepage des Erzbistums Paderborn; abgerufen am 27. April 2014.</ref> Österreich ist in dieser ökumenischen Kommission ebenfalls durch einen altkatholischen Theologen vertreten.<ref>Kirche und Kirchengemeinschaft. Bericht der Internationalen Römisch-Katholisch – Altkatholischen Dialogkommission. Bonifatius Lembeck, Paderborn/Frankfurt am Main 2009, ISBN 978-3-89710-456-3, S. 50.</ref>
Im Jahr 2006 nahm die Kirchliche Pädagogische Hochschule Wien/Krems ihren Lehrbetrieb auf,<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Altkatholische Ausbildung an der KPH Wien ( vom 12. Mai 2014 im Internet Archive) Homepage der Kirchlichen Pädagogischen Hochschule; abgerufen am 11. Mai 2014.</ref> als Schulerhalter treten die römisch-katholische (Erzdiözese Wien, Diözese St. Pölten), die evangelische, die orthodoxe und die altkatholische Kirche in ökumenischer Zusammenarbeit gemeinsam in Erscheinung.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Mittagsgottesdienst mit Bischof Okoro ( vom 12. Mai 2014 im Internet Archive), Homepage der Kirchlichen Pädagogischen Hochschule; abgerufen am 11. Mai 2014.</ref>
Im Oktober 2011 fanden die Feierlichkeiten zu Anglikaner und Altkatholiken: 80 Jahre Kirchengemeinschaft statt.<ref>80 Jahre Kirchengemeinschaft zwischen Anglikanern und Altkatholiken. ORF, abgerufen am 11. Mai 2014.</ref> Im selben Jahr kondolierte Bischof John Okoro der orthodoxen Kirche in Österreich zum Ableben des Metropoliten von Austria Michael Staikos,<ref>Metropolit von Austria verstorben. Ökumenischer Rat der Kirchen in Österreich, abgerufen am 11. Mai 2014.</ref> dieser war als Co-Präsident der Internationalen Orthodox-Altkatholischen Dialogkommission ein kompetenter Ansprechpartner in der Ökumene.<ref>Metropolit Staikos verstorben. Utrechter Union, abgerufen am 11. Mai 2014.</ref>
Die Programmvorstellung zur neunten Langen Nacht der Kirchen im Jahr 2013 erfolgte gemeinsam durch den altkatholischen Bischof Okoro, Superintendenten Hansjörg Lein und den römisch-katholischen Bischofsvikar Dariusz Schutzki in der Kirche St. Salvator der altkatholischen Kirchengemeinde Wien-Innen.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Lange Nacht der Kirchen ( vom 12. Mai 2014 im Internet Archive). Evangelischen Kirche A.B.; abgerufen am 11. Mai 2014.</ref>
Die Internationale Altkatholische Bischofskonferenz wurde im Oktober 2014 von Papst Franziskus im Vatikan in Privataudienz empfangen. Die päpstliche Ansprache würdigte die Rolle der Internationalen Römisch-Katholisch – Altkatholischen Dialogkommission (IRAD) und den Kommissionsbericht Kirche und Kirchengemeinschaft.<ref>Ansprache von Papst Franziskus an die Delegation der Altkatholischen Bischofskonferenz der Utrechter Union. Presseamt des Heiligen Stuhls, 30. Oktober 2014, abgerufen am 1. Februar 2015.</ref> Der auch in Dokumente wachsender Übereinstimmung erschienene Bericht Kirche und Kirchengemeinschaft fasst in 89 Absätzen die Arbeit der bilateralen Kommission zusammen. Er nennt Gemeinsamkeiten, aber auch etliche Unterschiedliche Auffassungen in der Dogmatik.<ref>Kirche und Kirchengemeinschaft. Bericht der Internationalen Römisch-Katholisch – Altkatholischen Dialogkommission. Bonifatius, Lembeck, Paderborn / Frankfurt am Main 2009, ISBN 978-3-89710-456-3, S. 14–18.</ref> Über die im Bericht noch nicht behandelten ökumenischen Fragen werden in der Dialogkommission weitere Gespräche geführt.<ref name="IRAD" /> Im Rahmen des Empfangs überreichte der österreichische Bischof Johannes Okoro dem Papst ein altkatholisches Missale.<ref name="IRAD">Internationale Altkatholische Bischofskonferenz: Arbeitsbesuch und Privataudienz in Rom. Internationale Altkatholische Bischofskonferenz, 16. November 2014, abgerufen am 1. Februar 2015.</ref>
Im Juni 2017 tagte die Internationale Altkatholische Bischofskonferenz (IBK) wieder einmal in Wien. Schwerpunktthema war die Segnung von gleichgeschlechtlichen Partnerschaften. Traditionell nahmen an der Sitzung auch je ein Bischof der Episcopal Church und der Anglikanischen Kirche teil.<ref>Internationale Bischofskonferenz in Wien. Alt-katholische Kirche in Deutschland, 16. Juni 2017, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 1. Juli 2017; abgerufen am 16. Juni 2016.</ref> Am 32. Internationalen Altkatholikenkongress 2018 in Wien nahmen mehr als 350 Personen teil.<ref>Internationaler Altkatholikenkongress 2018 in Wien. Altkatholische Kirche Österreichs, 30. September 2018, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 3. Dezember 2018; abgerufen am 1. Dezember 2018.</ref>
Organisation
Bischof von Österreich
Altkatholische Bischöfin von Österreich ist Maria Kubin. Sie wurde am 22. April 2023 von der Synode zur neuen Bischöfin gewählt<ref>Altkatholische Kirche Österreichs. Abgerufen am 22. April 2023.</ref> und ist damit die erste weibliche Person, die ein altkatholisches Bischofsamt in der Utrechter Union bekleidet.<ref>Die von der Altkatholischen Kirche der Mariaviten 1935 abgespaltene Katholische Kirche der Mariaviten kannte schon in den 1930er Jahren Frauen im Bischofsamt, beide waren aber zu diesem Zeitpunkt nicht mehr Mitglied der Utrechter Union.</ref> Ihre bischöfliche Weihe fand am 24. Juni 2023 in Wien statt.<ref>Erste alt-katholische Bischöfin – Katholisches Bistum der Alt-Katholiken in Deutschland. Abgerufen am 22. April 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Maria Kubin folgt damit Heinz Lederleitner nach, welcher seinerseits das Amt von dem aus Altersgründen mit Ende 2015 emeritieren Johannes Okoro übernommen hatte.<ref>orf.at – Heinz Lederleiter neuer altkatholischer Bischof. ORF, 24. Oktober 2015, abgerufen am 24. Oktober 2015.</ref>
Als Stellvertreter des österreichischen Bischofs gibt es den Generalvikar. Dieses Amt bekleidet derzeit Martin Eisenbraun aus Salzburg.
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Synode und Synodalrat
Die Altkatholische Kirche ist bischöflich-synodal aufgebaut. Die Synode besteht zu zwei Dritteln aus Laien und zu einem Drittel aus Geistlichen. Die Synode ist das oberste gesetzgebende Organ der Kirche in weltlichen Angelegenheiten, sie wählt auch die Bischöfin bzw. den Bischof. Jede Kirchengemeinde entsendet – je nach Mitgliedergröße – eine bestimmte Anzahl von Laienvertretern.
Der Synodalrat und der Bischof bilden gemeinsam die Kirchenleitung. Insbesondere sind alle verwaltungstechnischen Aufgaben zwischen den Synoden Aufgabe des Synodalrates. Der Rat besteht aus sechs weltlichen und drei geistlichen Mitgliedern, die auf sechs Jahre von der Synode gewählt werden.
Gemeindeversammlung und Gemeindevorstand
Die Gemeindeversammlung besteht aus allen Altkatholiken, die in der Pfarrgemeinde wohnen. Die Versammlung wählt Pfarrerin bzw. Pfarrer, die kirchlichen Gemeinderäte und die Vertreter zur Synode, des Weiteren nimmt sie die Berichte des Pfarrers und des Rechnungsprüfers zur Kenntnis. Einberufung erfolgt mindestens einmal im Jahr.
Der Gemeindevorstand steht dem Pfarrer zur Seite, verwaltet die weltlichen Belangen der Kirchengemeinde, erstellt den Jahreshaushaltsplan und setzt die Beschlüsse der Gemeindeversammlung um. Der Vorstand wird ehrenamtlich auf sechs Jahre gewählt.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Der Aufbau des Bistums ( vom 3. Februar 2015 im Internet Archive). Altkatholische Kirche Österreichs, abgerufen am 21. Februar 2015.</ref>
Altkatholische Diakonie
Der Verein Altkatholische Diakonie Austria ist Mitglied der Diakonie Österreich.<ref>Diakonie Österreich: Altkatholische Diakonie, Homepage der Diakonie Österreich; abgerufen am 21. Februar 2015.</ref> Der Diakonieverein ist die soziale Hilfsorganisation der altkatholischen Kirche.<ref>Altkatholische Diakonie Austria. Altkatholische Diakonie, abgerufen am 21. Februar 2015.</ref>
Publikationen
- Als österreichweite Kirchenzeitung dient Kirche in Bewegung – Bistumszeitung der Altkatholischen Kirche Österreichs. Kirche in Bewegung erscheint vierteljährlich.
- Das Jahrbuch der Altkatholischen Kirche Österreichs erscheint jährlich und beinhaltet unter anderem einen Rückblick über die kirchlichen Geschehnisse des vergangenen Jahres. Ein Teil des Jahrbuchs widmet sich immer einem bestimmten Themenschwerpunkt.
- Jede Kirchengemeinde veröffentlicht darüber hinaus ihre eigenen regionalen Gemeindeinformationen (Gemeindebrief, Pfarrbrief).<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Publikationen. ( vom 30. März 2016 im Internet Archive). Altkatholische Kirche Österreichs, abgerufen am 22. April 2016.</ref>
Kirchengemeinden
Altkatholische Kirchengemeinden gibt es im ganzen Bundesgebiet, wobei in Ostösterreich eine größere Gemeindedichte vorherrscht.
| Kirchengemeinde | Seelsorgeraum | Pfarrkirche | Bild |
|---|---|---|---|
| Altkatholische Kirchengemeinde Wien – Innen<ref group="W">Altkatholische Kirchengemeinde St. Salvator</ref> | Wiener Bezirke 1. Innere-Stadt, 4. Wieden, 5. Margareten, 6. Mariahilf, 7. Neubau, 8. Josefstadt, 9. Alsergrund, 16. Ottakring, 17. Hernals, 18. Währing, 19. Döbling (Mitte und Mitte-Nord), Niederösterreich: Bezirke Wiener Neustadt, Wiener Neustadt, Baden, Mödling, Neunkirchen, Burgenland: Bezirke Eisenstadt, Eisenstadt-Umgebung, Rust, Mattersburg, Oberpullendorf |
Bistumskirche Sankt Salvator, im Alten Wiener Rathaus |
Datei:Salvatorkapelle.jpg, |
| Altkatholische Kirchengemeinde Wien-West<ref group="W">Altkatholische Kirchengemeinde Heilandskirche Wien-West</ref> | Wiener Bezirke: 10. Favoriten, 12. Meidling, 13. Hietzing, 14. Penzing, 15. Fünfhaus, 23. Liesing | Altkatholische Heilandskirche (Wien) im Wiener Bezirk Fünfhaus |
Datei:Heilandskirche Wien 15.jpg |
| Altkatholische Kirchengemeinde Wien-Nord<ref group="W">Zum Guten Hirten Altkatholische Kirchengemeinde Wien-Nord</ref> | Wiener Bezirke: 2. Leopoldstadt, 20. Brigittenau, 21. Floridsdorf, 22. Donaustadt (Donauinsel, Wien-Ost), Niederösterreich: Bezirke Gänserndorf, Mistelbach, ehemaliger Bezirk Wien-Umgebung, Korneuburg, Hollabrunn |
Altkatholische Kirche zum Guten Hirten (Wien) im Wiener Bezirk Brigittenau |
dzt. kein Foto |
| Altkatholische Kirchengemeinde Wien Ost<ref group="W">Altkatholische Kirchengemeinde Wien Ost</ref> | Wiener Bezirke: 3. Landstraße, 11. Simmering (mitte-süd), Niederösterreich: Bezirke Schwechat, Bruck/Leitha |
Altkatholische Christuskapelle (Wien) im Wiener Bezirk Simmering |
dzt. kein Foto |
| Altkatholische Teilgemeinde Baden<ref group="W">Altkatholische Kirche – Diasporagemeinde/Teilgemeinde Baden</ref> | Die Teilgemeinde (Diasporagemeinde) Baden gehört rechtlich zur Kirchengemeinde Wien-Innen. Niederösterreich: Bezirke Baden und Mödling |
St. Annakapelle in Baden bei Wien |
Datei:Baden bei Wien Bürgerspital.JPG |
| Altkatholische Kirchengemeinde Krems-St. Pölten<ref group="W">Altkatholische Kirchengemeinde Krems-St. Pölten</ref> | Niederösterreich-West: Bezirke St. Pölten, St. Pölten (Stadt), Krems an der Donau, Krems, Scheibbs, Melk, Waidhofen an der Ybbs, Amstetten, Zwettl, Gmünd, Waidhofen an der Thaya, Tulln, Horn, Lilienfeld. Gottesdienste in St. Pölten, Krems (Willibrordkapelle Krems), Amstetten, Purkersdorf und Waidhofen/Thaya | Bürgerspitalkirche (St. Pölten) in St. Pölten |
Datei:Bürgerspital mit Kapelle.JPG |
| Altkatholische Kirchengemeinde Graz<ref group="W">Altkatholische Kirchengemeinde Graz für Steiermark und südliches Burgenland</ref> | Steiermark: Graz und alle Bezirke, Burgenland: Bezirke Jennersdorf, Güssing, Oberwart |
Auferstehungskirche in Graz |
Datei:Eingang in die Auferstehungskirche.jpgDatei:Altkatholische Kirche Graz.jpg |
| Altkatholische Kirchengemeinde Linz<ref group="W">Altkatholische Kirche Linz und Oberösterreich Ost</ref> | Linz, Eferding, Freistadt, Kirchdorf, Perg, Rohrbach, Steyr, Steyr-Land, Urfahr-Umgebung, Wels und Wels-Land. Gottesdienste in Linz und Wels | Prunerstiftskirche in Linz |
Datei:Prunerstift (Linz) - Altarbild Altomonte.jpg |
| Altkatholische Kirchengemeinde Ried im Innkreis<ref group="W">Altkatholische Kirchengemeinde Ried im Innkreis</ref> | die Bezirke Ried, Schärding, Braunau, Grieskirchen, Vöcklabruck, Gmunden. Gottesdienste in Ried/Innkreis, Schärding und Gmunden | Christuskirche in Ried im Innkreis |
Datei:Ried im Innkreis Christuskirche.jpg |
| Altkatholische Kirchengemeinde für Kärnten und Osttirol<ref group="W">Alt-Katholisches Pfarramt für Kärnten und Osttirol</ref> | Kärnten: Klagenfurt und alle Bezirke, Osttirol: Bezirk Lienz. Gottesdienste in Klagenfurt, Villach (Burgkapelle Villach), St. Veit/Glan und Lienz |
St. Markuskirche in Klagenfurt |
Datei:Altkath Markuskirche Klagenfurt 2.jpg |
| Altkatholische Kirchengemeinde Salzburg<ref group="W">Altkatholische Kirchengemeinde Salzburg</ref> | Land Salzburg: Stadt Salzburg und alle Bezirke | Schlosskirche St. Johannes im Schloss Mirabell in der Stadt Salzburg |
Datei:Schlosskirche Mirabell.jpg |
| Altkatholische Kirchengemeinde Nordtirol<ref group="W">Altkatholische Kirchengemeinde Nordtirol</ref> | Tirol: Innsbruck und alle Bezirke in Nordtirol, ohne Osttirol | Gottesdienste im Sozialzentrum Höttinger Au in Innsbruck |
dzt. kein Foto |
| Altkatholische Kirchengemeinde Vorarlberg<ref group="W">Altkatholische Kirchengemeinde Vorarlberg</ref> | Vorarlberg: Feldkirch und alle Bezirke. Gottesdienste in Feldkirch, Dornbirn und Bludenz. Vorarlberg wurde 2018 von der Teilgemeinde zur 12. Kirchengemeinde Österreichs erhoben.<ref>Vorarlbergs Altkatholiken sind selbstständig als 12. altkatholische Kirchengemeinde. ORF Österreichischer Rundfunk Landesstudio Vorarlberg, 29. April 2018, abgerufen am 16. September 2018.</ref> | Evangelische Pauluskirche (Mitbenützung der Kirche) in Feldkirch |
Datei:Pauluskirche, Bermanngasse 2 Feldkirch 2.JPG |
| Pastorale Unterstützung außerhalb Österreichs |
Seelsorgeraum | Pfarrkirche | Bild |
|---|---|---|---|
| Altkatholische Gemeinde Bozen, St. Magdalena:<ref group="W">Altkatholiken in Südtirol</ref> | Südtirol. Die Gemeinde hat keinen eigenen Pfarrer und wird derzeit grenzüberschreitend von Innsbruck mitbetreut. | Evangelischen Christuskirche (Mitbenützung) in Bozen |
Datei:Evangelische Christuskirche in Bozen Gries - Innenraum.JPG |
Kirchengemeinden nach Bundesländern und politischen Bezirken
| Bundesland | Politischer Bezirk | Kirchengemeinde des Altkatholischen Bistums |
|---|---|---|
| Vorarlberg | Bludenz | Vorarlberg Maria Magdalena |
| Vorarlberg | Bregenz | Vorarlberg Maria Magdalena |
| Vorarlberg | Dornbirn | Vorarlberg Maria Magdalena |
| Vorarlberg | Feldkirch | Vorarlberg Maria Magdalena |
| Tirol | Innsbruck (Stadt) | Nordtirol Horeb |
| Tirol | Imst | Nordtirol Horeb |
| Tirol | Innsbruck-Land | Nordtirol Horeb |
| Tirol | Kitzbühel | Nordtirol Horeb |
| Tirol | Kufstein | Nordtirol Horeb |
| Tirol | Landeck | Nordtirol Horeb |
| Tirol | Lienz | Klagenfurt Heiliger Markus |
| Tirol | Reutte | Nordtirol Horeb |
| Tirol | Schwaz | Nordtirol Horeb |
| Salzburg | Salzburg (Stadt) | Salzburg Schlosskirche Mirabell |
| Salzburg | Hallein | Salzburg Schlosskirche Mirabell |
| Salzburg | Salzburg-Umgebung | Salzburg Schlosskirche Mirabell |
| Salzburg | St. Johann im Pongau | Salzburg Schlosskirche Mirabell |
| Salzburg | Tamsweg | Salzburg Schlosskirche Mirabell |
| Salzburg | Zell am See | Salzburg Schlosskirche Mirabell |
| Oberösterreich | Linz (Stadt) | Linz Prunerstift |
| Oberösterreich | Steyr (Stadt) | Linz Prunerstift |
| Oberösterreich | Wels (Stadt) | Linz Prunerstift |
| Oberösterreich | Braunau | Ried/Innkreis Christuskirche |
| Oberösterreich | Eferding | Linz Prunerstift |
| Oberösterreich | Freistadt | Linz Prunerstift |
| Oberösterreich | Gmunden | Ried/Innkreis Christuskirche |
| Oberösterreich | Grieskirchen | Ried/Innkreis Christuskirche |
| Oberösterreich | Kirchdorf | Linz Prunerstift |
| Oberösterreich | Linz-Land | Linz Prunerstift |
| Oberösterreich | Perg | Linz Prunerstift |
| Oberösterreich | Ried | Ried/Innkreis Christuskirche |
| Oberösterreich | Rohrbach | Linz Prunerstift |
| Oberösterreich | Schärding | Ried/Innkreis Christuskirche |
| Oberösterreich | Steyr-Land | Linz Prunerstift |
| Oberösterreich | Urfahr-Umgebung | Linz Prunerstift |
| Oberösterreich | Vöcklabruck | Ried/Innkreis Christuskirche |
| Oberösterreich | Wels-Land | Linz Prunerstift |
| Kärnten | Klagenfurt am Wörthersee (Stadt) | Klagenfurt Heiliger Markus |
| Kärnten | Villach (Stadt) | Klagenfurt Heiliger Markus |
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| Niederösterreich | St. Pölten (Stadt) | Krems Willibrordkapelle / St. Pölten Bürgerspitalskirche |
| Niederösterreich | Waidhofen an der Ybbs (Stadt) | Krems Willibrordkapelle / St. Pölten Bürgerspitalskirche |
| Niederösterreich | Wiener Neustadt (Stadt) | Wien-Innen Sankt Salvator / Baden Sankt Anna |
| Niederösterreich | Amstetten | Krems Willibrordkapelle / St. Pölten Bürgerspitalskirche |
| Niederösterreich | Baden | Wien-Innen Sankt Salvator / Baden Sankt Anna |
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| Niederösterreich | Gmünd | Krems Willibrordkapelle / St. Pölten Bürgerspitalskirche |
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| Niederösterreich | Horn | Krems Willibrordkapelle / St. Pölten Bürgerspitalskirche |
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| Niederösterreich | Krems (Land) | Krems Willibrordkapelle / St. Pölten Bürgerspitalskirche |
| Niederösterreich | Lilienfeld | Krems Willibrordkapelle / St. Pölten Bürgerspitalskirche |
| Niederösterreich | Melk | Krems Willibrordkapelle / St. Pölten Bürgerspitalskirche |
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| Niederösterreich | Scheibbs | Krems Willibrordkapelle / St. Pölten Bürgerspitalskirche |
| Niederösterreich | Tulln ohne Gemeinde Klosterneuburg | Krems Willibrordkapelle / St. Pölten Bürgerspitalskirche |
| Niederösterreich | Gemeinde Klosterneuburg (Bezirk Tulln) | Wien-Nord Guter Hirte |
| Niederösterreich | Waidhofen an der Thaya | Krems Willibrordkapelle / St. Pölten Bürgerspitalskirche |
| Niederösterreich | Wiener Neustadt (Land) | Wien-Innen Sankt Salvator / Baden Sankt Anna |
| Niederösterreich | Zwettl | Krems Willibrordkapelle / St. Pölten Bürgerspitalskirche |
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| Burgenland | Oberwart | Graz Auferstehungskirche |
| Wien | I., Innere Stadt | Wien-Innen Sankt Salvator / Baden Sankt Anna |
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| Wien | III., Landstraße | Wien-Ost Christuskapelle |
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| Wien | VIII., Josefstadt | Wien-Innen Sankt Salvator / Baden Sankt Anna |
| Wien | IX., Alsergrund | Wien-Innen Sankt Salvator / Baden Sankt Anna |
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| Wien | XXIII., Liesing | Wien-West Heilandskirche |
- Quelle: <ref>Unsere Gemeinden - Altkatholische Kirche Österreichs. Abgerufen am 28. November 2024.</ref>
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Literatur
- Christian Halama: Altkatholiken in Österreich, Geschichte und Bestandsaufnahme. Böhlau, Wien 2004, ISBN 3-205-77224-5.
- Christian Blankenstein-Halama: Christsein, aber wo? Alt-Katholische Positionen. Bautz, Nordhausen 2008, ISBN 978-3-88309-392-5.
- Christian Blankenstein-Halama: Alt-Katholische Hirtenbriefe (aus Österreich). Bautz, Nordhausen 2010, ISBN 978-3-88309-591-2.
- Kirche und Kirchengemeinschaft, Bericht der Internationalen Römisch-Katholisch – Altkatholischen Dialogkommission. Bonifatius, Paderborn und Lembeck, Frankfurt am Main 2009, ISBN 978-3-87476-601-2.
Weblinks
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Einzelnachweise
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