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Alter Hauptbahnhof (Düsseldorf)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Datei:Alter Hauptbahnhof Düsseldorf.jpg
Alter Hauptbahnhof Düsseldorf am Wilhelmplatz
Datei:Alter Hauptbahnhof in Düsseldorf, eröffnet im Jahre 1891, abgebrochen im Jahre 1932, Grundriss des Vorplatzgebäudes.jpg
Grundriss

Der Alte Hauptbahnhof in Düsseldorf war der Vorgängerbau des Düsseldorfer Hauptbahnhofs. Er wurde am 1. Oktober 1891 als Düsseldorfer Zentralbahnhof eröffnet<ref name="Stadtarchiv_Hauptbahnhof">Stadtarchiv der Landeshauptstadt Düsseldorf: Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Kleine Stadtgeschichte Düsseldorfs – Der Hauptbahnhof.] , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 13. August 2009.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> und nach vier Jahrzehnten für den Neubau abgebrochen.

Beschreibung

Der alte Bahnhof war technisch mit dem Kölner Hauptbahnhof verwandt, wo ein „Kombinationstyp aus Durchgangs- und doppelseitigem Kopfbahnhof mit schmalem fünfteiligem Vordergebäude und einem großzügig bemessenen Inselgebäude für die Wartesäle“<ref name="Krings">Ulrich Krings: Hochbauten der Eisenbahn. In: Eduard Trier, Willy Weyres (Hrsg.): Kunst des 19. Jahrhunderts im Rheinland. Band 2. Architektur: II, Profane Bauten und Städtebau. Schwann, Düsseldorf 1980, ISBN 3-590-30252-6, S. 63–97, hier S. 83.</ref> erbaut wurde. Diese war zweiteilig angeordnet: Eine breite Treppe mündete hier aus dem Haupttunnel in einen Lichthof. Dieser Hof diente dann als Publikumsverteiler. Vier Flachbogenhallen überwölbten das breite Gleisareal. Der Hallenbau war ohne Verbindung zum Vordergebäude erbaut. Hallenbau und Gleise umrahmten das große Inselgebäude, das die Wartesäle enthielt.

Datei:Alter Hauptbahnhof in Düsseldorf, eröffnet im Jahre 1891, abgebrochen im Jahre 1932, Mittelteil des Vorplatzgebäudes.jpg
Mittelteil des Vorplatzgebäudes

Das Empfangsgebäude war architektonisch-künstlerisch „in sehr direkter Weise [mit] dem Motivschatz des Frankfurter Hauptbahnhofs“<ref name="Krings" /> verwandt, ohne jedoch den Bogengiebel des Frankfurter Baus zu übernehmen. Wie der Frankfurter Bau zeigte es „in üppiger Ornamentik (…) Formen der deutschen Renaissance“.<ref name="Krings" /> Für den schlossartigen Mittelbau des Düsseldorfer Baus mit seinen drei Portalfenstern standen die Hauptbahnhöfe von Hannover und Frankfurt Pate: „Die Trias der Portalfenster des Mittelrisalits übersetzte (…) die Rundbogenstil-Gliederungen des Hauptbahnhofs Hannover in die moderneren Frankfurter Formen, wodurch eine zeitgemäße Variante des Schloßtyps“<ref name="Krings" /> entstand.

Ursprünglich war das neobarocke Empfangsgebäude höher geplant. Die Fassade war in feinkörnigem Sandstein aus der Rheinpfalz ausgeführt.<ref>Architekten- und Ingenieur-Verein zu Düsseldorf (Hrsg.): Düsseldorf und seine Bauten. L. Schwann, Düsseldorf 1904, S. 465</ref>

Der Entwurf für das Empfangsgebäude stammte von Regierungs- und Baurat Rosskothen.<ref>Boris Becker: Düsseldorf in frühen Photographien 1855–1914. Schirmer und Mosel, München 1990, Tafel 138.</ref>

Im Zuge des Neubaus entstanden der Wilhelmplatz als Vorplatz zum Hauptbahnhof (heute Konrad-Adenauer-Platz), die Bismarckstraße, die Immermannstraße und die Kaiser-Wilhelm-Straße (heute Friedrich-Ebert-Straße).<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Düsseldorf Hauptbahnhof, mit historischen Fotos aus dem Stadtarchiv Düsseldorf (Central-Personenbahnhof) (Memento vom 3. November 2018 im Internet Archive), in Düsseldorfer Archive, Jahrgang 14/2018, auf www.cl-historia.de abgerufen am 13. Januar 2019</ref>

Weblinks

Commons: Alter Hauptbahnhof in Düsseldorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Koordinaten: 51° 13′ 13″ N, 6° 47′ 34″ O

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