Alpenverein Klagenfurt
| Alpenverein Klagenfurt | |
|---|---|
| Name | Alpenverein Klagenfurt |
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| Vereinsfarben | Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) |
| Gründung | 27. Februar 1872 |
| Auflösung | Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) |
| Vereinssitz | Klagenfurt |
| ZVR-Zahl | 119944521 |
| Mitglieder | 15.755 (Stand: 31. Dezember 2024)<ref name="Mitglieder2024" /> |
| Vorsitzender | Daniel S. Uschounig |
| Website | Alpenverein.at/Klagenfurt |
Der Alpenverein Klagenfurt (Langform des Vereins: Österreichischer Alpenverein Sektion Klagenfurt<ref>Zentrales Vereinsregister des BMI (ZVR-Zahl 119944521); abgerufen am 23. September 2010</ref>) ist mit (Stand: 31. Dezember 2023) 15.755 Mitgliedern<ref name="Mitglieder2024">Mitgliederstatistik des Alpenvereins 2024, in Zahlen. (PDF) Österreichischer Alpenverein, abgerufen am 10. März 2025.</ref> die größte Kärntner Alpenvereinssektion und die neuntgrößte des Österreichischen Alpenvereins.<ref>Mitgliederrekord beim Österreichischen Alpenverein. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 22. Februar 2011; abgerufen am 14. Oktober 2021.</ref> Dem Alpenverein Klagenfurt sind die Ortsgruppen Görtschitztal, Pischeldorf, Maria Rain, Friesach und Völkermarkt angeschlossen.
Hütten
Er besitzt die drei ÖAV-Hütten – Glocknerhaus, Klagenfurter Hütte, Fraganter Schutzhaus mit der direkt benachbarten alpinen Dr.-Widder-Jugendherberge, außerdem das Otto-Umlauft-Biwak (2987 m) am Klagenfurter Jubiläumsweg in der Goldberggruppe.<ref name="Chronik1872">Chronik 1872–1881. (PDF) Abgerufen am 26. September 2010.</ref>
Ehemalige Hütten<ref>Vereinschronik 1882–1891. (PDF) Alpenverein Klagenfurt, abgerufen am 14. November 2021.</ref>: Salmhütte (heute Sektion Wien), Seebichlhütte (verfallen), Elendhütte, Stouhütte (heute privat), Ursulaberghaus<ref>Vereinschronik 1912–1921. (PDF) Alpenverein Klagenfurt, abgerufen am 14. November 2021.</ref> (slow. Koča na Uršlji gori; nach 1918 enteignet; 1942 durch Partisanen niedergebrannt; inzwischen Nachfolgebau der PZS-Sektion Prävali<ref name="preval">Planinsko društvo Prevalje. PZS, abgerufen am 19. Dezember 2010.</ref>), Jugendherberge Bärental<ref name="VC22">Sektionschronik 1922 – 1931. (PDF) Alpenverein Klagenfurt, abgerufen am 14. November 2021.</ref> (1944 durch Partisanen niedergebrannt), Bleiburger Hütte auf der Petzen<ref>Vereinschronik 1932–1941. (PDF) Alpenverein Klagenfurt, abgerufen am 14. November 2011.</ref><ref>eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.</ref> (1943 durch Partisanen niedergebrannt).
Geschichte
Der Alpenverein Klagenfurt wurde am 27. Februar 1872 gegründet und war die 30. Sektion des Deutschen Alpenvereins, die zweite in Kärnten. Als einer der Mitbegründer gilt der Klagenfurter Buchdrucker und Verlagsbuchhändler Friedrich Vinzenz Leon. Im ersten Jahr hatte der Verein 155 Mitglieder, deren Mitgliedsbeitrag 4,5 Gulden betrug.
1873 beschloss der Verein den Bau des Glocknerhauses, dessen Endfinanzierung durch eine Lotterie erfolgte, und eröffnete es 1876. 1880 wurde der Grund am Fuß der Felswand des Schwertkopfes (2805 m) für die neue Salmhütte angekauft,<ref name="Chronik1872" /> deren Eröffnung im August 1883 erfolgte. Im selben Jahr übernahm Ferdinand Seeland für zehn Jahre den Sektionsvorsitz.<ref>Seeland, Ferdinand Maximilian (1821–1901), Montanist, Geologe, Mineraloge und Politiker. Abgerufen am 5. Mai 2014.</ref>
1897 wurde der Gau (Ortsgruppe) Gmünd zur eigenständigen Sektion.<ref>Sektionschronik 1892–1901. (PDF) Alpenverein Klagenfurt, abgerufen am 14. November 2021.</ref>
Im Jahr 1905 stellte die Sektion die Fahrstraße zum Glocknerhaus als erstes Teilstück der Glocknerstraße fertig<ref name="chronik1902" /> und in den Jahren 1905 und 1906 wurde mit einem Kostenaufwand von 22.000 Kronen die Klagenfurter Hütte in den Karawanken errichtet.<ref name="chronik1902">Vereinschronik 1902 – 1911. (PDF) Alpenverein Klagenfurt, abgerufen am 14. November 2021.</ref> 1912 wurde das Ursulaberghaus auf dem damaligen Dreiländereck der Herzogtümer Kärnten, Krain und Steiermark errichtet.
Nach dem Ersten Weltkrieg musste wegen der neuen Grenzziehung das Ursulaberghaus aufgegeben werden. 1927 erfolgte die Pacht und 1929 der Kauf der Fraganter Hütte. 1930 erfolgte der Bau einer Jugendherberge im Bärental. 1931 verkaufte der Verein das oberste Drittel der von ihm 1905 fertiggestellten Großglocknerstraße an die Großglockner Hochalpenstraßen AG um 300.000 Schilling, die übrigen Abschnitte 1935.<ref name="VC22" /> 1933 wurde auf der Petzen die Bleiburgerhütte eröffnet.
Während des Krieges brannten Partisanen alle drei Hütten in den Karawanken nieder. Nach dem Krieg stand daher der Wiederaufbau der Klagenfurter Hütte im Vordergrund. Die Bleiburger Hütte und die Bärentaler Jugendherberge wurden aufgegeben.
Bekannte Mitglieder
- Raimund Pierl: Gründungsmitglied und ab 1912 Vorsitzender
- Max Abuja
- Marcus von Jabornegg-Gamsenegg
- Viktor Paschinger (Victor Paschinger)
- H. Widder
- Otto Umlauft
Weblinks
- ÖAV – Alpenverein Klagenfurt
- Alpenverein Klagenfurt im Historischen Alpenarchiv der Alpenvereine in Deutschland, Österreich und Südtirol (temporär offline)
Einzelnachweise
<references />