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Ilse von Alpenheim

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Ilse von Alpenheim (* 11. Februar 1927 in Innsbruck als Ilse Margaretha Clara Helff-Hibler von Alpenheim; † 11. April 2026 als I. M. Dorati-Helff Hibler in Muri-Gümligen<ref>Lokal-Nachrichten Muri-Gümligen und Allmendingen Nr. 17 vom 23. April 2026, S. 5.</ref>) war eine österreichisch-schweizerische Pianistin.

Leben

Sie wurde früh von ihrer Mutter, der Klavierpädagogin Hermine Helff-Hibler von Alpenheim, geb. Brunner, unterrichtet und trat bereits mit neun Jahren als Solistin in Joseph Haydns Konzert Hob. XVIII,11 auf.<ref>Zur Biographie: 1) Ilse von Alpenheim: Als Künstlerin auf Reisen (Skript zu einer dreiteiligen Sendung für Schweizer Radio Studio Bern, ausgestrahlt am 26./31.1. und 16.2.1960). - 2) Martha Macpherson: Ilse von Alpenheim: Mehr hören können als die Musik. In: Der Bund 1987/119, S. 33. - 3) Ilse von Alpenheim: Erinnerungen (unveröffentlichtes Ms. 2010). - 4) Sibylle Tamin: Ilse von Alpenheim und der Weg zum schönen Klang (Skript zu einer Sendung für Deutschlandradio Berlin, ausgestrahlt am 3.2.2012). - 5) Claudio Veress: Booklet zur CD Ilse von Alpenheim, Klavierwerke von Sándor Veress, Müller & Schade 2017. - 6) Peter Schibli: Zu Besuch bei Ilse von Alpenheim. In: Seniorweb Schweiz. 10. November 2022, abgerufen am 2. Januar 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Ab 1944 studierte sie bei Winfried Wolf in Kitzbühel, von 1945 bis 1949 bei Franz Ledwinka am Mozarteum Salzburg. 1951 übersiedelte sie in die Schweiz. 1955 lernte sie in Bern den ungarischen Komponisten Sándor Veress kennen, mit dem sie bis 1968 zusammenlebte und für dessen Klavierwerk sie sich, im Konzertsaal wie im Rundfunk, besonders einsetzte.<ref>Radio-Aufnahmen von Veress' Seconda Sonata, der Hommage à Paul Klee sowie des Klavierkonzerts aus den Jahren 1960 und 1962 sind dokumentiert auf der 2017 publizierten CD M&S 5093/2 des Verlags Müller & Schade.</ref> Von 1962 bis 1969 unterrichtete sie eine Klavierklasse am Konservatorium Bern. 1971 heiratete sie den Dirigenten Antal Doráti,<ref>Antal Doráti: Notes of Seven Decades, Detroit 1981, S. 278-80, 295, 332.</ref> der mehrere Klavierwerke für sie komponierte<ref>Antal Doráti: Plattenhüllen-Kommentar zur Vox/Turnabout LP TV-S 34669 (Doráti: Concerto for Piano and Orchestra; Variations on a Theme by Bartók, for Solo Piano). Vox Productions 1977.</ref> und mit dem sie eine intensive gemeinsame Konzerttätigkeit entfaltete. Ihre Laufbahn als Solistin führte sie in vier Kontinente, wo sie Rezitale und Konzerte zusammen mit zahlreichen führenden Orchestern gegeben hat. Unter ihren langjährigen Kammermusik-Partnern figurieren die Geiger Max Rostal, Henryk Szeryng und Igor Ozim, der Cellist Walter Grimmer, das Berner Streichquartett, das Amadeus-Quartett sowie die Camerata Bern.

Repertoire

Ihr Repertoire ist breit gefächert, legt jedoch einen besonderen Schwerpunkt auf die Literatur der Wiener Klassik und der Frühromantik, für deren Interpretation ihr Name in erster Linie steht. Im Bereich des 20. Jahrhunderts sind es – neben den schon Genannten – vor allem Leoš Janáček, Béla Bartók, Frank Martin, Arthur Honegger, Paul Hindemith und Francis Poulenc, deren Klavier- und Kammermusik sie besonders gepflegt hat.

Aufnahmen

Ilse von Alpenheim hat sämtliche Klaviersonaten, Concertini und Klavierkonzerte von Joseph Haydn eingespielt. Außerdem liegt eine Gesamtaufnahme der Lieder ohne Worte und eine Auswahl weiterer Klavierwerke von Felix Mendelssohn Bartholdy vor. Kammermusikalisch ist sie als Mitglied des Arion-Trios (zusammen mit Igor Ozim und Walter Grimmer) mit Einspielungen der Klaviertrios von Wolfgang Amadeus Mozart und der Kammermusik für Klavier und Streicher von Franz Schubert hervorgetreten.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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