Klein Kackschen (bis 1938), Kleinbirkenhain (1938–1945)
Bevölkerung
162 Einwohner (Stand: 1. Okt. 2021)<ref name="einwohner_aktuell">Таблица 1.10 «Численность населения городских округов, муниципальных районов, муниципальных округов, городских и сельских поселений, городских населенных пунктов, сельских населенных пунктов» Программы итогов Всероссийской переписи населения 2020 года, утвержденной приказом Росстата от 28 декабря 2021г. № 963, с данными о численности постоянного населения каждого населенного пункта Калининградской области. (Tabelle 1.10 „Bevölkerungsanzahl der Stadtkreise, munizipalen Rajons, Munizipalkreise, städtischen und ländlichen Siedlungen [insgesamt], städtischen Orte, ländlichen Orte“ der Ergebnisse der Allrussischen Volkszählung von 2020 [vollzogen am 1. Oktober 2021], genehmigt durch die Verordnung von Rosstat vom 28. Dezember 2021, Nr. 963, mit Angaben zur Zahl der Wohnbevölkerung jedes Ortes der Oblast Kaliningrad.)</ref>
Alexejewka ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value); deutsch Klein Kackschen, 1938–1945 Kleinbirkenhain, {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist eine Siedlung im Rajon Krasnosnamensk in der russischenOblast Kaliningrad. Der Ort liegt an der Regionalstraße 27A-025 (ex R508) zwischen den Rajonstädten Neman und Krasnosnamensk am Rande des teilweise abgebauten HochmooresKacksche Balis und gehört zur kommunalen Selbstverwaltungseinheit Munizipalkreis Krasnosnamensk.
Im Jahr 1945 kam der Ort mit dem nördlichen Ostpreußen zur Sowjetunion. 1947 erhielt er wieder eigenständig den russischen Namen Alexejewka und wurde gleichzeitig dem Dorfsowjet Timofejewski selski Sowet im Rajon Krasnosnamensk zugeordnet.<ref>Durch den Указ Президиума Верховного Совета РСФСР от 17 ноября 1947 г. «О переименовании населённых пунктов Калининградской области» (Verordnung des Präsidiums des Obersten Rats der RSFSR "Über die Umbenennung der Orte des Gebiets Kaliningrad" vom 17. November 1947)</ref> Von 2008 bis 2015 war Alexejewka Namensgeber einer Landgemeinde mit Sitz in Timofejewo. Im Jahr 2016 wurde der Ort in den neu gebildeten Stadtkreis Krasnosnamensk eingegliedert. Seit 2022 gehört Alexejewka zum Munizipalkreis Krasnosnamensk.
Einwohnerentwicklung
Jahr
Einwohner
Bemerkungen
1867<ref name="V1871">Die Gemeinden und Gutsbezirke des Preussischen Staates und ihre Bevölkerung nach den Urmaterialien der allgemeinen Volkszählung vom 1. December 1871, Berlin 1874</ref>
67
1871<ref name="V1871" />
66
1885<ref>Gemeindelexikon für das Königreich Preußen, I. Provinz Ostpreußen, Berlin 1888</ref>
160
davon 58 Juden
1905<ref>Gemeindelexikon für das Königreich Preußen, Heft 1, Provinz Ostpreußen, Berlin 1907</ref>
122
davon 37 litauischsprachige und 10 Juden
1910<ref>M. W. Ehrenreich: Landkreis Ragnit. In: Gemeindeverzeichnis 1900. U. Schubert, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 20. Januar 2008; abgerufen am 20. Dezember 2025 (Stand 1. Dezember 1910).</ref>
Die Landgemeinde Alexejewskoje selskoje posselenije (ru. Алексеевское сельское поселение) wurde im Jahr 2008 eingerichtet.<ref>Durch das Закон Калининградской области от 30 июня 2008 г. № 256 «Об организации местного самоуправления на территории муниципального образования "Краснознаменский городской округ"» (Gesetz der Oblast Kaliningrad vom 30. Juni 2008, Nr. 256: Über die Organisation der lokalen Selbstverwaltung auf dem Gebiet der munizipalen Bildung "Stadtkreis Krasnosnamensk")</ref> Die in der Landgemeinde versammelten Siedlungen gehörten vorher zu den Dorfbezirken Chlebnikowski selski okrug, Nemanski selski okrug und Timofejewski selski okrug. Der Verwaltungssitz dieser Gemeinde befand sich in Timofejewo. Auf einer Fläche von 348 km² betrug im Jahr 2010 die Einwohnerzahl 2.871.<ref name="V2010" /> Ende 2015 wurde die Landgemeinde aufgelöst und deren Siedlungen in den neu gebildeten Stadtkreis Krasnosnamensk eingegliedert.