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Alexander Kühl (Basketballspieler)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Basketballspieler
Basketballspieler
Alexander Kühl
Spielerinformationen
Geburtstag 7. Januar 1973
Geburtsort Rendsburg, Deutschland
Größe 218 cm
Position Center
College UNC Charlotte
Vereine als Aktiver
1993–1995 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Palm Beach JC Panthers
1995–1997 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Charlotte 49ers
1997–1998 DeutschlandDeutschland Bayer 04 Leverkusen
1998–1999 GriechenlandDatei:Flag of Greece.svg Aris Thessaloniki
1999–2000 GriechenlandDatei:Flag of Greece.svg Near East BC
2000–2001 ItalienItalien Poliform Cantù
2001–2002 GriechenlandDatei:Flag of Greece.svg Peristeri Athen
2002–2003 ItalienItalien Air Avellino
000002003 FrankreichFrankreich Limoges CSP
Nationalmannschaft1
000001997 Deutschland 14 Spiele
1Stand: 26. Dezember 2009

Alexander Kühl (* 7. Januar 1973 in Rendsburg) ist ein ehemaliger deutscher Basketballspieler. Er bestritt 14 A-Länderspiele für Deutschland und nahm an der Europameisterschaft 1997 teil.<ref>Hans-Joachim Mahr: Alexander Kühl. In: mahr.sb-vision.de. Abgerufen am 12. November 2016.</ref>

Karriere

Kühl stammt aus Brammer in der Nähe von Rendsburg. Als Jugendlicher erwog er eine Hormonbehandlung, um das Körperwachstum einzudämmen, entschied sich aber dagegen.<ref>BASKETBALL: Bafög für die Vierer-Bande. In: Der Spiegel. 1997, abgerufen am 12. November 2016.</ref> In Anspielung auf seinen Heimatort erhielt er später den Spitznamen „Hammer von Brammer“.<ref>"Die alten Geschichten sind endgültig vorbei". In: Der Tagesspiegel. 10. September 1998, abgerufen am 22. März 2022.</ref> Er begann im Alter von 15 Jahren mit dem Basketball, spielte in Nortorf und wurde im Alter von 18 Jahren von Trainer Dan Palmer<ref>Alexander Kühl im Munzinger-Archiv, abgerufen am 22. März 2022 (Artikelanfang frei abrufbar)</ref> zum Bundesligisten BG Ludwigsburg geholt.<ref>Ein Basketball-Riese aus Schleswig-Holstein machte in den USA Karriere. In: Hamburger Morgenpost. Abgerufen am 12. November 2016.</ref> Im Sommer 1992 nahm er an der Junioren-Europameisterschaft in Ungarn teil.<ref>Alexander Kühl - Germany - Player profile - European Championship for Junior Men | FIBA Basketball Events. Abgerufen am 19. Juni 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Kühl ging 1993 in die USA, spielte zunächst am Palm Beach Junior College im Bundesstaat Florida und erzielte für die Hochschulmannschaft Mittelwerte von 16,5 Punkten, 9,1 Rebounds und 2,6 geblockte Würfe je Begegnung.<ref>William F. Reed: 3 USA. In: Sports Illustrated. 24. Oktober 1995, abgerufen am 22. März 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Ab 1995 spielte er für zwei Jahre an der University of North Carolina at Charlotte. In 48 Spielen für die Charlotte 49ers erzielte er im Durchschnitt 6,3 Punkte sowie 6,9 Rebounds je Begegnung.<ref>Alexander Kuehl College Stats. In: Sports-reference.com. Abgerufen am 25. Mai 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Nach dem Studienaufenthalt in den Vereinigten Staaten und der Teilnahme mit der deutschen Nationalmannschaft an der EM-Endrunde 1997 (zwei Kurzeinsätze während des EM-Turniers)<ref name=":0">Alexander Kühl profile, European Championship for Junior Men 1992. In: FIBA. Ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 22. März 2022.@1@2Vorlage:Toter Link/www.fiba.com (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref> spielte Kühl eine Spielzeit für Bayer Leverkusen unter Trainer Dirk Bauermann in der Basketball-Bundesliga.<ref>TSV Bayer 04 Leverkusen 97/98. 27. März 2004, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 27. März 2004; abgerufen am 22. März 2022.</ref> Mit Leverkusen nahm er ebenfalls am europäischen Vereinswettbewerb EuroCup teil. In der Bundesliga kam er in 26 Spielen auf Mittelwerte von 3,2 Punkte und 3,9 Rebounds je Begegnung. Im EuroCup wurde er in neun Spielen eingesetzt, in denen er für Leverkusen im Schnitt 4,8 Punkte und 4,7 Rebounds erzielte.<ref>Saisonscouting Alexander Kühl, Saison 1997/98. In: leverkusen.com. 10. Dezember 2000, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 10. Dezember 2000; abgerufen am 8. April 2022.</ref>

Kühl stand 1998/99 bei Aris Thessaloniki in Griechenland unter Vertrag. Er erreichte mit der Mannschaft im Saporta Cup das Halbfinale.<ref>Saporta Cup 1998-99 (Game details). In: linguasport.com. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 16. August 2023; abgerufen am 22. März 2022.</ref> Auch mit Near East BC trat Kühl auf europäischer Ebene an, nämlich im Korać-Cup.<ref>Alexander Kühl. In: FIBA. Abgerufen am 22. März 2022.</ref>

Nach zwei Jahren in Griechenland setzte er seine Laufbahn in Italien fort. In der Saison 2000/01 bestritt er für den Erstligisten Poliform Cantù 33 Spiele (5,5 Punkte, 4,3 Rebounds/Spiel).<ref name=":1">Alexander Kuehl Profilo Serie A 2002. In: legabasket.it. Abgerufen am 22. März 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Für GS Peristeri Athen kam er während des Spieljahres 2001/02 in 26 Ligaeinsätzen auf einen Schnitt von 3 Punkten und 3 Rebounds je Begegnung.<ref>ΚΟΥΛ Αλεξάντερ. In: Ε.Σ.Α.Κ.Ε. Abgerufen am 22. März 2022.</ref>

Im Laufe der Saison 2002/03 bestritt Kühl für Avellino in Italien 26 Einsätze (2,1 Punkte/Spiel)<ref name=":1" /> und in Frankreich für Limoges CSP neun Ligaspiele (6,8 Punkte, 8 Rebounds/Spiel).<ref>Alexander Kuhl - Limoges – Joueurs - Pro A. Ligue Nationale de Basket, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 12. November 2016; abgerufen am 6. Oktober 2013 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value), Spielerprofil).</ref> Im Oktober 2003 wurde er noch einmal vom Bundesligisten Ludwigsburg geholt,<ref>Holger Zimmer: 1. Basketball-Bundesliga: Heißer Start für «Wölfe» im Glaspalast. In: Mitteldeutsche Zeitung. Abgerufen am 22. März 2022.</ref> kam in der Bundesliga aber nicht zum Einsatz.

Kühl ließ sich mit seiner Ehefrau, einer früheren Volleyballspielerin an der University of North Carolina at Charlotte, in den Vereinigten Staaten nieder.<ref>Recruited turns recruiter. In: Charlotte Business Journal. 4. Juli 2005, abgerufen am 22. März 2022.</ref> Sohn Alijah wurde wie sein Vater Basketballspieler auf Leistungsebene.<ref>USD lands German-American big Alijah Kuehl. In: Zagsblog. 27. September 2020, abgerufen am 22. März 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

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