Zum Inhalt springen

Albert Schmidt (Politiker, 1951)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Datei:Liederbayern-Band (Albert Schmidt) -- 1980er Jahre.png
Albert Schmidt in den 1980er Jahren

Albert „Ali“ Schmidt (* 13. Februar 1951 in Uffenheim; † 4. November 2024 in Berlin<ref>Michaele Hustedt: Trauerfeier Ali Schmidt. ELI Berlin, abgerufen am 11. November 2024.</ref>) war ein deutscher Politiker. Er war von 1994 bis 2005 Mitglied des Deutschen Bundestages.

Leben

Nach dem Abitur am Willibald-Gymnasium in Eichstätt absolvierte Schmidt von 1969 bis 1976 ein Pädagogikstudium in Nürnberg und Eichstätt, das er als Diplom-Pädagoge und Volksschullehrer abschloss. Von 1976 bis 1978 war er Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Gesamthochschule Eichstätt. Anschließend war er bis zu seiner Wahl in den Bundestag im Volksschuldienst tätig.

Von 1983 bis 1994 gehörte er für Die Grünen (seit 1993 Bündnis 90/Die Grünen) dem Kreistag des Landkreises Eichstätt an. Er war der erste und anfangs der einzige Abgeordnete der Grünen im Eichstätter Kreistag. Nach seiner gescheiterten Kandidatur bei der Landtagswahl 1990<ref name="dk-2013">Hermann Redl: "Auf die fast zehn Prozent bin ich heute noch stolz". In: Donaukurier. 29. August 2013, abgerufen am 24. September 2022.</ref> wurde er 1994 über die bayerische Landesliste in den Bundestag gewählt. Dort war er Mitglied im Ausschuss für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen und ab 1998<ref name="welt">Grünen-Experten Schmidt und Hustedt treten nicht wieder an. In: Die Welt. Axel Springer, 1. Juni 2005, abgerufen am 24. September 2022.</ref> verkehrspolitischer Sprecher der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen.<ref>Betr.: Albert Schmidt. In: Die Tageszeitung. Nr. 6238, 6. September 2000, S. 3 (taz.de [abgerufen am 24. September 2022]).</ref> Bei der Bundestagswahl 2005 kandidierte er nicht mehr.<ref name="welt" />

Ab 1999 war Schmidt Mitglied im Aufsichtsrat der Deutschen Bahn. Er legte sein Mandat zum 31. Dezember 2002 aus gesundheitlichen Gründen<ref name="dk-2013" /> nieder. Seine Nachfolgerin wurde Margareta Wolf, damals Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit.<ref name="eri-2003-98">Wechsel im DB-Aufsichtsrat. In: Eisenbahn-Revue International. Nr. 3, 2003, ISSN 1421-2811, S. 98.</ref>

Nach seinem Ausscheiden aus dem Bundestag gründete Schmidt zusammen mit seiner ehemaligen Fraktionskollegin Michaele Hustedt 2005 in Berlin ein Büro für Politikberatung und Coaching.<ref name="dk-2015">Eva Chloupek: "Es war eine wild-bewegte Zeit damals". In: Donaukurier. 13. Januar 2015, abgerufen am 24. September 2022.</ref><ref>Über uns. In: CPC Berlin. Albert Schmidt, Michaele Hustedt, abgerufen am 24. September 2022.</ref>

Weblinks

Commons: Albert Schmidt – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references responsive />

Vorlage:Hinweisbaustein