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al-Omari-Moschee (Darʿā)

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Koordinaten: 32° 36′ 44″ N, 36° 6′ 3″ O

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Die al-Omari-Moschee (arabisch الجامع العمري, DMG {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) ist eine nach dem Kalifen Umar ibn al-Chattab benannte Moschee in der Stadt Darʿā in Syrien.<ref name="töten">Syrien: Sicherheitskräfte töten sechs Demonstranten. In: ORF. 23. März 2011, abgerufen am 23. März 2011.</ref> Sie befindet sich im südlichen Teil von Darʿā, in der Umar-ibn-al-Chattab-Straße. Unmittelbar westlich schließt sich ein als archäologisches Freilichtmuseum konzipiertes Gelände an, es zeigt Ruinen eines Theaters aus römisch-byzantinischer Zeit.<ref name="Hochkultur">F. Scheck, J. Odenthal: Syrien: Hochkulturen zwischen Mittelmeer und Arabischer Wüste. DuMont, 1998, ISBN 3-7701-3978-X (Seite 400; Beschreibung der Al-Omari-Moschee in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>

Derzeit (März 2011) ist Scheich Ahmed as-Sayasina der offizielle Prediger der Moschee.<ref name="Regimegegner">24. März, 11:45 Uhr: Mindestens 25 Regimegegner in Syrien erschossen. In: Frankfurter Rundschau. 21. März 2011, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 11. Februar 2013; abgerufen am 24. März 2011.</ref>

Architektur

Datei:דרעא 1917 - i אורי וולףi btm14593.jpeg
Darʿā 1917 überragt vom Minarett der al-ʿOmari-Moschee

Die al-Omari-Moschee ist eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Darʿā. Sie ist dreischiffig und im Innenraum von antiken Spolien beherrscht. Der Grundriss orientiert sich an der Umayyaden-Moschee in Damaskus. Wann die Moschee erbaut wurde, ist nicht bekannt, es ist aber möglich, dass die ersten Arbeiten in der frühislamischen Zeit stattfanden. Der Hof ist von Doppelarkaden gesäumt. Dort befindet sich auch eine Inschrift, die den Anbau von Riwaqs im Jahr 1253 beschreibt.<ref name="Hochkultur" />

Geschichte

Die Moschee wurde im Zuge der landesweiten Proteste von circa 300 Personen als Organisationszentrale für regierungskritische Demonstrationen genutzt.<ref name="Eskalation">Eskalation zwischen Demonstranten und Regime. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 23. März 2011, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 25. März 2011; abgerufen am 23. März 2011.</ref> Am 22. März 2011 versammelten sich über tausend Demonstranten und bildeten eine Menschenkette um die Moschee.<ref name="töten" /> Am Morgen tags darauf stürmten die Sicherheitskräfte unter dem Einsatz von Tränengas und Heckenschützen die Moschee. Anfangs war von sechs toten Demonstranten die Rede.<ref name="töten" /> Nach Krankenhausangaben kamen dabei aber mindestens 25 beziehungsweise 37<ref name="Massaker">Massaker auch in Syrien. In: Frankfurter Rundschau. 24. März 2011, abgerufen am 25. März 2011.</ref> Personen durch Schusswaffen ums Leben<ref name="Regimegegner" /> und Oppositionsvertreter sprachen gar von mehr als hundert Erschossenen.<ref name="Massaker" /> Die Regierung sprach von einem Einsatz gegen eine „bewaffnete Bande“ und zeigte Bilder von Waffenfunden.<ref name="Eskalation" />

Zum Fest des Fastenbrechens, Ende August 2011, gab es, nach Angaben des Koordinationskomitees, eine „riesige“ Demonstration vor der Moschee.<ref name="TAZLibanon">Assad bleibt nur noch der Libanon. In: die tageszeitung. 31. August 2011, abgerufen am 31. August 2011.</ref>

Einzelnachweise

<references />