Aktionsgemeinschaft Solidarische Welt
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| colspan="2" style="text-align: center; padding:1em 0; background-color:#Vorlage:Standardfarbe; color:#202122;" class="notheme wikidata-content" | [[Datei:Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)|250x125px|rahmenlos|Logo]] | |
| Rechtsform | Eingetragener Verein |
| Gründung | 1957 |
| Auflösung | Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) |
| Gründer | Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) |
| Sitz | Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Gradzahl-Fehler: NS: Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) EW: Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) |
| Vorläufer | Aktionsgemeinschaft für die Hungernden |
| Nachfolger | Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) |
| Zweck | Frauenrechte, Umweltschutz, Menschenrechte |
| Aktionsraum | Afrika, Asien, Lateinamerika |
| Vorsitz | Marita Ecke, Barbara Neubert, Franz Nienborg, Jürgen Weber |
| Geschäftsführung | Christophe Mailliet |
| Eigentümer | Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) |
| Umsatz | Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 273: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) |
| Stiftungskapital | Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 273: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) |
| Beschäftigte | Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) |
| Freiwillige | Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) |
| Mitglieder | Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) |
| Website | www.aswnet.de |
Die Aktionsgemeinschaft Solidarische Welt e. V. (ASW) ist ein gemeinnütziger entwicklungspolitischer Verein mit Sitz in Berlin. Er fördert Projekte in Asien, Afrika und Lateinamerika.
Gegründet wurde sie 1957 im noch nicht vollends geteilten Berlin.<ref name="taz Artikel ASW" /> Sie gehört damit zu den ältesten entwicklungspolitischen Organisationen in Deutschland.<ref name="ASW allgemein">kurze Beschreibung der ASW</ref>
Im Gegensatz zu vielen anderen Organisationen entsendet die Organisation seit ihren Anfängen keine „Entwicklungshelfer“ oder „Experten“.<ref name="Leitbild der ASW"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Leitbild der ASW ( vom 12. Januar 2018 im Internet Archive) (PDF). Abgerufen am 7. April 2024.</ref> Der Verein war darin Vorreiter, dass alle geförderten Projekte von Menschen vor Ort ins Leben gerufen und eigenverantwortlich umgesetzt werden.<ref name="taz Artikel ASW">Lukas Dubro: Aktionsgemeinschaft Solidarische Welt e.V. In: taz.die tageszeitung, veröffentlicht am 19. Juli 2011, abgerufen am 11. Januar 2018.</ref> Förderungsziel der ASW ist, benachteiligte Gruppen finanziell und ideell so zu stärken, dass sie langfristig den sozialen Wandel eigenständig gestalten.
Schwerpunktthemen sind die Wahrung der Menschenrechte, die Stärkung von Frauen und der Schutz der Umwelt in den Ländern des globalen Südens.<ref name="ASW allgemein" />
Schwerpunkte und Zielsetzung
Die Vision der ASW ist eine solidarische Welt, in der die bestehende Kluft zwischen Arm und Reich, Nord und Süd, Mächtigen und Entrechteten aufgehoben ist.<ref name="Leitbild der ASW" />
Die ASW fördert ausschließlich Projekte, die von den Menschen vor Ort angestoßen und umgesetzt werden und zur kollektiven Stärkung der Gemeinschaft beitragen.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Organisierung von Frauen und Stärkung von ganzen Gemeinschaften ( vom 13. Januar 2018 im Internet Archive). Abgerufen am 7. April 2024.</ref> Schwerpunktthemen sind das Empowerment von Frauen durch Selbstorganisation und Selbsthilfegruppen und die Förderung einer nachhaltigen und ökologischen Landwirtschaft.<ref name="Leitbild der ASW" />
Die Projektländer der ASW befinden sich in Afrika, Asien und Lateinamerika.<ref name="Projekte ASW">Projektländer der ASW und Finanzierung</ref>
Ziel ist neben einer Veränderung der Situation der Menschen in Ländern des globalen Südens auch ein Umdenken in den Ländern des globalen Nordens. Inlandsarbeit zählt demzufolge ebenfalls zu den Tätigkeiten der ASW.<ref name="Leitbild der ASW" />
Dreimonatlich erscheint die Zeitschrift Solidarische Welt.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Solidarische Welt - Die Zeitschrift der ASW ( vom 13. Januar 2018 im Internet Archive). Abgerufen am 7. April 2024.</ref>
Geschichte
Geburtsstunde der ASW ist der Aufruf für die Hungernden<ref name="taz Artikel ASW" />, der 1957 von Lothar Kreyssig initiiert und von namhaften Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, darunter Heinrich Albertz, Willy Brandt, Heinz Galinski, Kurt Scharf und Otto Suhr unterzeichnet wurde. Die Menschen wurden aufgefordert, auf eine Mahlzeit pro Woche zu verzichten und das gesparte Geld für Hungernde in armen Ländern zu spenden. Daraufhin wurde die Aktionsgemeinschaft für die Hungernden gegründet.<ref name="ASW Geschichte 1"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Aktionsgemeinschaft für die Hungernden ( vom 13. Januar 2018 im Internet Archive) (PDF). Abgerufen am 7. April 2024.</ref>
Der Bau der Berliner Mauer 1961 führte zu einer Aufspaltung der Aktionsgemeinschaft für die Hungernden. Während sich in der DDR mit Unterstützung der evangelischen Kirche das INKOTA-netzwerk gegründet hat<ref>Gründung von INKOTA</ref>, entwickelte sich in der BRD die konfessionslose Aktionsgemeinschaft Solidarische Welt.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Gemeinsame Geschichte von INKOTA und der ASW ( vom 11. Mai 2013 im Internet Archive) (PDF, S. 11). Abgerufen am 7. April 2024.</ref><ref name="ASW Geschichte 1" />
1975 entschied sich der damalige Vorstand der ASW gegen die Vermittlung von Kinderpatenschaften. Grund dafür war die Erkenntnis, dass Kinderpatenschaften das Spendeneinkommen zwar steigerten, aber die Kinder vor Ort kaum davon profitierten.<ref name="taz Artikel ASW" /><ref>Beigeschmack einer kolonialen Einstellung - Kinder-Patenschaften in der Dritten Welt: Wohltat oder Unfug? In: Der Spiegel Nr. 48/1985, veröffentlicht am 25. November 1985, eingesehen am 12. Januar 2018.</ref> Die Patenschaften isolierten Kinder und entfremdeten sie von ihren Familien und der Dorfgemeinschaft.<ref>terre des hommes vermittelt keine Kinderpatenschaften. Warum nicht?</ref> Bis 1982 lief die Unterstützung von Kinderheimen durch die ASW aus und die Organisation setzt seitdem verstärkt auf Gemeinschaftsförderung.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Kinderpatenschaften und Kinderheime: Der lukrative Irrtum ( vom 13. Januar 2018 im Internet Archive) (PDF). Abgerufen am 7. April 2024.</ref>
Bereits seit 1957 gibt es ein separates Büro der ASW in Indien.<ref name="Geschichte des CWS"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Geschichte des CWS ( vom 25. Februar 2018 im Internet Archive)</ref> Seit den 70er Jahren wurde die Verantwortung für die Betreuung der Indienprojekte immer mehr in die Hände kompetenter indischer Partner übertragen<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Die ASW in Indien und die Entstehung des "Centre for World Solidarity" ( vom 13. Januar 2018 im Internet Archive) (PDF). Abgerufen am 7. April 2024.</ref>, bis sich 1992 das Centre for World Solidarity CWS als eine unabhängig agierende Partnerorganisation der ASW gründete.<ref>Gründung des CWS</ref><ref name="Geschichte des CWS" /><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Enteuropäisierung der Projektarbeit ( vom 13. Januar 2018 im Internet Archive). Abgerufen am 7. April 2024.</ref>
In den 70er und 80er Jahren begann die ASW mit Bildungs- und Kampagnenarbeit in Deutschland. Viermal im Jahr wurde die Kinderzeitschrift SAMsolidam publiziert mit dem Ziel, Vorurteile zu verhindern, bevor sie entstehen.<ref>SAMSOLIDAM In: taz.am Wochenende, veröffentlicht am 21. November 1992, eingesehen am 12. Januar 2018.</ref> 2000 wurde die Produktion der Zeitschrift eingestellt.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />SAMsolidam – Zeitschrift für Kinder und Jugendliche ( vom 6. April 2016 im Internet Archive). Abgerufen am 4. Oktober 2025.</ref>
Finanzierung
Die ASW finanziert sich zu einem Großteil aus Privatspenden. Größere Projekte werden mit Drittmitteln unterstützt.<ref name="Leitbild der ASW" /><ref name="Projekte ASW" />
Transparenz und Spendensiegel
Seit Ende 1994 ist die ASW Träger des DZI-Spendensiegels und wird durch dieses als förderungswürdig anerkannt.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Träger des DZI-Spendensiegels ( vom 13. Januar 2018 im Internet Archive). Abgerufen am 7. April 2024.</ref>
Die ASW ist seit Anfang 2011 Unterzeichner bei der Initiative Transparente Zivilgesellschaft.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Unterzeichner der Initiative Transparente Zivilgesellschaft ( vom 14. Juli 2018 im Internet Archive). Abgerufen am 7. April 2024.</ref>
Mitgliedschaften, Kooperationen
Die ASW ist Mitglied im Verband Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe deutscher Nichtregierungsorganisationen VENRO<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Mitgliederdatenbank VENRO ( vom 10. Mai 2015 im Internet Archive). Abgerufen am 7. April 2024.</ref>, im Berliner Entwicklungspolitischem Ratschlag BER<ref>Mitglied im BER</ref>, im Berlin Global Village e.V.<ref>Mitglied im Berlin Global Village e.V.</ref>, in der Bundeskoordination Internationalismus BUKO<ref>Mitglieder BUKO. Abgerufen am 23. April 2025.</ref>, bei Gemeinsam für Afrika<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Mitglied bei Gemeinsam für Afrika ( des Vorlage:IconExternal vom 13. Januar 2018 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref>, bei der Dalit Solidarität Deutschland<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Mitglieder bei der DSiD ( des Vorlage:IconExternal vom 13. Januar 2018 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref>, bei der Kooperation Brasilien KoBra<ref>Mitglied bei KoBra</ref> und bei der Allianz „Rechtssicherheit für politische Willensbildung“.<ref>Mitglieder der Allianz Rechtssicherheit für politische Willensbildung</ref> Darüber hinaus ist ASW Mitglied im informellen Netzwerk Wandelstiften.<ref>Stiftungen. In: www.wandelstiften.de. Netzwerk Wandelstiften, abgerufen am 13. Februar 2021.</ref>
Weblinks
Einzelnachweise
<references responsive />
- Seiten mit Skriptfehlern
- Wikipedia:Koordinaten-Parameterfehler
- Wikipedia:Defekter Dateilink
- Wikipedia:Defekte Weblinks/Ungeprüfte Archivlinks 2024-07
- Wikipedia:Defekte Weblinks/Ungeprüfte Archivlinks 2023-06
- Entwicklungshilfeorganisation
- Verein (Berlin)
- Organisation mit DZI-Spenden-Siegel
- Initiative Transparente Zivilgesellschaft
- Vereinsgründung 1957