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Akte X – Jenseits der Wahrheit

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Produktionsland USA, Kanada
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 2008
Länge 105 Minuten
Altersfreigabe

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Produktions­unternehmen 20th Century Fox
Stab
Regie Chris Carter
Drehbuch Chris Carter
Frank Spotnitz
Produktion Chris Carter
Frank Spotnitz
Musik Mark Snow
Kamera Bill Roe
Schnitt Richard A. Harris
Besetzung und Synchronisation

Akte X: Jenseits der Wahrheit (Originaltitel: The X-Files: I Want to Believe) ist ein US-amerikanisch-kanadischer Mystery-Thriller aus dem Jahr 2008 und der zweite Kinofilm, der auf der Fernsehserie Akte X – Die unheimlichen Fälle des FBI basiert. Regie führte Chris Carter, der gemeinsam mit Frank Spotnitz auch den Film produzierte sowie das Drehbuch schrieb.

Handlung

Fox Mulder und Dana Scully sind ehemalige FBI-Agenten, die sich früher mit unerklärbaren Phänomenen beschäftigten. Inzwischen haben sie den Dienst quittiert. Dana Scully arbeitet als Ärztin und behandelt einen Jungen, der an der Sandhoff-Krankheit leidet. FBI-Agent Mosely Drummy taucht eines Tages auf und überzeugt Scully, ihm zu helfen, Mulder zu finden. Er verspricht eine Amnestie für Mulder, der immer noch auf der Fahndungsliste des FBI steht, wenn dieser ihnen helfen würde, das Verschwinden einer Reihe von jungen Frauen, inklusive einer FBI-Agentin, im US-Bundesstaat Virginia zu untersuchen. Scully besucht den bärtigen Mulder, der in einem abgeschiedenen Haus lebt und Zeitungsausschnitte über das Paranormale sammelt, und überzeugt ihn, bei den Ermittlungen mitzuwirken.

Ein wegen sexuellem Missbrauchs von Kindern verurteilter Geistlicher, Pater Joe, leidet unter Visionen, die mit den Ereignissen im Zusammenhang stehen. Mulder und Scully werden zu Mitgliedern des Teams, welches die Fälle untersucht. Die Hinweise von Pater Joe führen zur Entdeckung eines abgetrennten Männerarms. Eine weitere Frau wird vom Schneepflug-Fahrer Janke Dacyshyn von der Straße abgedrängt und dann entführt. Pater Joe hilft dem Team weiterhin, die Frau bzw. FBI-Agentin zu finden. Sie entdecken auf einem Schneefeld ein Massengrab mit toten Personen und Körperteilen. Die Spuren führen zu Dacyshyn, der als Organ-Transporter arbeitet, und seinem Ehemann Franz Tomczeszyn. Tomczeszyn war eines der Missbrauchsopfer von Pater Joe, daher glaubt Pater Joe, dieser sei die Verbindung zu der entführten FBI-Agentin. Bei der Hausdurchsuchung kann Dacyshyn entkommen, tötet aber die FBI-Agentin Whitney. Sie finden außerdem den abgetrennten Kopf der entführten FBI-Agentin in der Tasche, die Dacyshyn auf der Flucht fallen ließ, daher nehmen sie deren Tod an – obwohl Pater Joe weiterhin sagt, sie lebe.

Als Scully Pater Joe zu seinen religiösen Visionen befragt, bricht dieser zusammen und erleidet einen Anfall. Gleichzeitig bricht auch Tomczeszyn zusammen. Pater Joe leidet unter einem fortgeschrittenen Bronchialkarzinom. Mulder untersucht derweil das Gelände von Dacyshyn. Dabei unterbricht er das Team von Dacyshyn bei den Vorbereitungen, den Körper der entführten jungen Frau vom Kopf zu trennen, um Tomczeszyns Kopf vom enthaupteten Körper der FBI-Agentin auf den anderen Körper zu transplantieren. Mulder wird dabei aber überwältigt und unter Drogen gesetzt. Scully gelingt es, Mulder mit der Hilfe von Ex-FBI-Boss Walter Skinner zu orten. Sie können Dacyshyn überwältigen und Mulder sowie die junge Frau befreien.

Kritiken

„Zwar krankt der Film in der ersten Hälfte an dramaturgischen Längen, überzeugt schließlich aber doch als reizvolle Reminiszenz, die ihre Wirkung vor allem aus dem alltäglichen irdischen Wahnsinn bezieht.“

– <templatestyles src="Person/styles.css" />Lexikon des internationalen Films<ref>Akte X – Jenseits der Wahrheit. In: Lexikon des internationalen Films. Filmdienst, abgerufen am 2. März 2017.</ref>

Der Standard urteilte, der Film erinnere ein wenig an „jüngeren Splatter-Horror à la Saw oder Hostel“, ohne allerdings ähnlich brutal zu sein. Andererseits setze er sich aber „nicht genügend von herkömmlichen US-Serienmörderthrillern ab“, da spezifische Akte-X-Elemente nur schwach ausgeprägt seien und daher „deplatziert“ wirkten.<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/derstandard.atbillboard.com (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im August 2018. Suche im Internet Archive )</ref>

Stärker kritisierte die Süddeutsche Zeitung den Film: „Die Frage der seriellen Abnutzung, der unheilbaren Thrill-Erschöpfung, sie prägt „Akte X – Jenseits der Wahrheit“ von Anfang an.“ Man habe „bald das Gefühl, dass eigentlich gar nichts zusammenpasst: Die Vergangenheit der Figuren dementiert ihre Gegenwart […] und Mulder und Scully wissen so wenig wie eh und je, was sie miteinander anfangen sollen – auch wenn sie nun völlig unmotiviert zwischen schwermütigem Einzelgängertum und zärtlichen Kuschelszenen hin- und herspringen.“ Die Handlung bringe nur ein weiteres Monster der Woche zur Strecke, ohne auf einen größeren Handlungsbogen hinzuweisen, dies wecke „den Verdacht, dass „da draußen“ schon immer nur eines war: nichts.“<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Monster der Woche.] Süddeutsche Zeitung, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 5. Januar 2010.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Entstehung und Veröffentlichung

Die Vorbereitung der Produktion des Films begann im Jahr 2001; die Veröffentlichung war zuerst für 2004 geplant.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Carter sheds light on X-FILES 2 (Memento vom 13. August 2014 im Internet Archive) vom 11. April 2002, abgerufen am 10. Juli 2008</ref> Es kam zu Verzögerungen, die Medien berichteten jedoch über die Absicht der Beteiligten, den Film zu drehen.<ref>Duchovny expects second ‘X-Files’ movie in der USA Today vom 8. April 2004, abgerufen am 10. Juli 2008</ref>

Der Film wurde in Vancouver und in verschiedenen anderen Orten in British Columbia gedreht.<ref>Filming locations for The X-Files: I Want to Believe, abgerufen am 10. Juli 2008</ref> Seine Produktionskosten betrugen schätzungsweise 35 Millionen US-Dollar.<ref>Box office / business for The X-Files: I Want to Believe, abgerufen am 10. Juli 2008</ref>

Der Film startete in den Kinos einiger Länder wie Deutschland, Schweiz und Australien am 24. Juli 2008. Der Kinostart u. a. in den USA und in Österreich folgte am 25. Juli 2008.<ref>Release dates for The X-Files: I Want to Believe, abgerufen am 10. Juli 2008</ref>

Besetzung und Synchronisation

David Duchovnys deutsche Standardstimme Benjamin Völz, der auch bisher stets als Mulder zu hören war, wurde gegen Johannes Berenz ausgetauscht. Der Wechsel fand statt, da der Filmverleih Völz’ Gagenvorstellung von 20.000 Euro nicht gerechtfertigt fand. Nachdem sich mehrere bekanntere Sprecher mit ihm solidarisierten und ebenfalls die gleiche Summe forderten, übernahm schließlich Berenz für ein Zehntel der Forderung den Part.<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Akte X – Jenseits der Wahrheit – die Wahrheit über Mulders neue Stimme.] www.treknews.de, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 5. Januar 2010.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Die deutsche Synchronfassung entstand bei Interopa Film GmbH, Berlin; das Dialogbuch und die Dialogregie übernahm Marius Clarén.<ref>Akte X - Jenseits der Wahrheit. In: Deutsche Synchronkartei. Abgerufen am 31. Oktober 2025.</ref>

Rolle Darsteller Deutscher Synchronsprecher
Fox Mulder David Duchovny Johannes Berenz
Dana Scully Gillian Anderson Franziska Pigulla
Pater Joe Crissman Billy Connolly Reinhard Kuhnert
Blair Finch Spencer Maybee
Dakota Whitney Amanda Peet Christin Marquitan
Walter Skinner Mitch Pileggi Norbert Gescher
Margaret Finch Carrie Ruscheinsky
Special Agent Mosley Drummy Xzibit Tobias Kluckert
Franz Tomczeszyn (Entführer 1) Fagin Woodcock Matthias Klages
Janke Dacyshyn (Entführer 2) Callum Keith Rennie Sergej Gladkich
Ybara Adam Godley Oliver Siebeck
Opfer 2 Nicki Aycox Anja Stadlober
gut gekleideter Mann Donavon Stinson Thomas Schmuckert
älterer Gentleman Roger Horchow Peter Groeger
Ärztin Lorena Gale Heike Schroetter
Christian Fearon Marco Niccoli Sebastian Kluckert
Futter-Laden-Besitzer Stephen E. Miller Lutz Schnell
Monica Bannan Xantha Radley Angela Ringer

Weblinks

Vorlage:Filmdaten

Einzelnachweise

<references />

<templatestyles src="Erweiterte Navigationsleiste/styles legacy.css" />Vorlage:Klappleiste/Anfang

Fernsehserie

EpisodenlisteStaffel 1Staffel 2Staffel 3Staffel 4Staffel 5Staffel 6Staffel 7Staffel 8Staffel 9Staffel 10Staffel 11

Kinofilme

Akte X – Der Film (1998) • Akte X – Jenseits der Wahrheit (2008)

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