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Ahausen (Weilburg)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Ahausen
Stadt Weilburg
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(670)&title=Ahausen 50° 30′ N, 8° 16′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(670) 50° 30′ 3″ N, 8° 16′ 23″ O
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Höhe: 169 (137–178) m ü. NHN
Fläche: 6,77 km²<ref name="lagis" />
Einwohner: 670 (31. Dez. 2025)<ref>Zahlen, Daten, Fakten. Einwohnerzahlen. In: www.weilburg.de. Stadt Weilburg, 31. Dezember 2025, abgerufen am 8. März 2026.</ref>
Bevölkerungsdichte: 99 Einwohner/km²
Eingemeindung: 31. Dezember 1970
Postleitzahl: 35781
Vorwahl: 06471

Ahausen ist ein Stadtteil der Stadt Weilburg im mittelhessischen Landkreis Limburg-Weilburg.

Geographie

Der Ort liegt im nördlichen Taunus, 1,7 km nordöstlich der Weilburger Kernstadt an der Lahn. Im Ort mündet der Grundbach in die Lahn.

Datei:Verladestation Allerheiligen Weilburg.jpeg
Eine rekonstruierte Eisenerzverladestation der Grube Allerheiligen in Ahausen

Geschichte

Ortsgeschichte

Die älteste bekannte schriftliche Erwähnung von Ahausen erfolgte unter dem Namen Ahusen im Jahr 1320.<ref name="lagis" /> Wegen des bei Ahausen in die Lahn mündenden Grundbachs gehörten in früherer Zeit drei Mühlen zum Ortsbereich. Hauptsächlich fanden die Bewohner früher ihr Auskommen in der Landwirtschaft, im Bergbau, als Treidelschiffer oder als Flößer.

Hessische Gebietsreform (1970–1977)

Zum 31. Dezember 1970 fusionierten im Zuge der Gebietsreform in Hessen die bis dahin selbstständigen Gemeinden Ahausen, Bermbach, Drommershausen, Gaudernbach, Hasselbach, Hirschhausen, Kirschhofen, Odersbach und Waldhausen und die Stadt Weilburg auf freiwilliger Basis zur erweiterten Stadt Weilburg.<ref>Zusammenschluß im Oberlahnkreis zur Stadt „Weilburg“ und der Gemeinden Ahausen, Bermbach, Drommershausen, Gaudernbach, Hasselbach, Hirschhausen, Kirschhofen, Odersbach und Waldhausen zur Gemeinde „Löhnberg“ vom 5. Januar 1971. In: Der Hessische Minister des Innern (Hrsg.): Staatsanzeiger für das Land Hessen. 1971 Nr. 3, S. 111, 119 (Vorlage:HessAmtsBL/LinkText [PDF; 5,5 MB]).</ref> Dadurch wurde Ahausen ein Stadtteil von Weilburg. Für die ehemals eigenständigen Gemeinden sowie für die Kernstadt wurde je ein Ortsbezirk mit Ortsbeirat und Ortsvorsteher nach der Hessischen Gemeindeordnung gebildet.<ref>Der Magistrat der Stadt Weilburg: Hauptsatzung der Stadt Weilburg. (PDF; 471 kB) § 6 Ortsbeirat. In: www.weilburg.de. Stadt Weilburg, 1. Februar 2022, abgerufen am 22. März 2025.</ref>

Verwaltungsgeschichte im Überblick

Die folgende Liste zeigt die Staaten bzw. Herrschaftsgebiete und deren untergeordnete Verwaltungseinheiten, in denen Ahausen lag:<ref name="lagis" /><ref>Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de</ref>

Bevölkerung

Einwohnerentwicklung

Ahausen: Einwohnerzahlen von 1834 bis 2020
Jahr  Einwohner
1834
  
295
1840
  
363
1846
  
361
1852
  
380
1858
  
391
1864
  
437
1871
  
435
1875
  
433
1885
  
447
1895
  
411
1905
  
486
1910
  
472
1925
  
526
1939
  
513
1946
  
715
1950
  
757
1956
  
675
1961
  
677
1967
  
724
1970
  
758
1980
  
?
1990
  
?
2000
  
?
2011
  
645
2016
  
667
2020
  
674
Datenquelle: Histo­risches Ge­mein­de­ver­zeich­nis für Hessen: Die Be­völ­ke­rung der Ge­mei­nden 1834 bis 1967. Wies­baden: Hes­sisches Statis­tisches Lan­des­amt, 1968.
Weitere Quellen: LAGIS<ref name="lagis" />; Stadt Weilburg<ref name="EW" />; Zensus 2011<ref name="Z2011E" />

Einwohnerstruktur 2011

Nach den Erhebungen des Zensus 2011 lebten am Stichtag dem 9. Mai 2011 in Ahausen 645 Einwohner. Darunter waren 15 (2,3 %) Ausländer. Nach dem Lebensalter waren 90 Einwohner unter 18 Jahren, 249 zwischen 18 und 49, 147 zwischen 50 und 64 und 162 Einwohner waren älter.<ref name="Z2011E" /> Die Einwohner lebten in 279 Haushalten. Davon waren 78 Singlehaushalte, 96 Paare ohne Kinder und 84 Paare mit Kindern, sowie 15 Alleinerziehende und 6 Wohngemeinschaften. In 81 Haushalten lebten ausschließlich Senioren und in 162 Haushaltungen lebten keine Senioren.<ref name="Z2011E" />

Religionszugehörigkeit

• 1885: 432 evangelische (= 96,64 %), 15 katholische (= 3,36 %)Einwohner<ref name="lagis" />
• 1961: 677 evangelische (= 79,91 %), 126 katholische (= 18,61 %) Einwohner<ref name="lagis" />

Politik

Ortsvorsteherin ist nach der Kommunalwahl in Hessen 2021 Anja Ludwig.<ref>Ortsbeiräte / Ortsvorsteher. In: www.weilburg.de. Stadt Weilburg, abgerufen am 8. Januar 2025.</ref>

Vereine

Das Vereinsleben wird von der 1933 gegründeten Freiwilligen Feuerwehr Ahausen (einschl. Jugendfeuerwehr seit 18. Januar 1985 und Kinderfeuerwehr seit 1. Juni 2010), vom Gesangverein „Concordia“, den Landfrauen, dem TuS Ahausen 1910 e. V. und dem Heimatverein Ahausen e. V. geprägt.

Wirtschaft und Infrastruktur

Bei Ahausen treffen sich die Landesstraßen 3020 und 3025 und die Kreisstraße 418.

Seit dem Jahr 1933 sorgt die Freiwillige Feuerwehr Ahausen (ab 18. Januar 1985 mit Jugendfeuerwehr und seit 1. Juni 2010 mit Kinderfeuerwehr) für den abwehrenden Brandschutz und die allgemeine Hilfe in diesem Ort.

Es bestehen das Bürgerhaus in der Selterser Straße, der Sportplatz, ein Kinderspielplatz sowie Rad- und Wanderwege.

Literatur

Weblinks

Commons: Ahausen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Anmerkungen und Einzelnachweise

Anmerkungen <references group="Anm." />

Einzelnachweise <references> <ref name="lagis">Ahausen, Landkreis Limburg-Weilburg. Historisches Ortslexikon für Hessen. (Stand: 23. März 2018). In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS). </ref> <ref name="Z2011E">Ausgewählte Daten über Bevölkerung und Haushalte am 9. Mai 2011 in den hessischen Gemeinden und Gemeindeteilen. (PDF; 1,1 MB) In: Zensus 2011. Hessisches Statistisches Landesamt, S. 22 und 62, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 27. Oktober 2020;. </ref> <ref name="EW">Leben in der Stadt Weilburg – Zahlen, Daten, Fakten (aus Webarchiv). In: Webauftritt. Stadt Weilburg, archiviert vom Vorlage:IconExternal; abgerufen im Dezember 2021. </ref> </references>

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Vorlage:Klappleiste/Ende Vorlage:Hinweisbaustein