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Adolf Schröder (Widerstandskämpfer)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Datei:Stolperstein Bogenstraße 23 (Adolf Schröder) in Hamburg-Eimsbüttel.JPG

Adolf Schröder (* 6. Januar 1885; † 12. Januar<ref>laut Angaben auf dem Stolperstein</ref> oder 18. Januar<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Gedenkbuch verfolgter Hamburger Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten (Memento vom 22. Dezember 2009 im Internet Archive) (PDF-Datei; 488 kB) Abgerufen am 8. September 2011.</ref> 1945 im KZ Neuengamme) war ein deutscher sozialdemokratischer Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus und NS-Opfer.

Leben

Schröder entstammte einfachen sozialen Verhältnissen. Nach dem Besuch der Volksschule erlernte er den Beruf des Schlossers. Er trat in die Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD) ein und engagierte sich gegen den aufkommenden Nationalsozialismus. Nach der Machtübertragung an die NSDAP 1933 hielt er an seiner antifaschistischen Haltung fest und betätigte sich illegal. Nach dem Beginn des Zweiten Weltkrieges und dem beginnenden Einsatz ausländischer Zwangsarbeiter fand er Verbindung zur Widerstandsgruppe Bästlein-Jacob-Abshagen, die er in ihrer Arbeit zur Organisierung von Hilfe und zur politischen Aufklärung der Arbeiter unterstützte. Als die Gestapo davon Kenntnis bekam, wurde er verhaftet und von einem Gericht wegen „Vorbereitung zum Hochverrat“ zu einer Freiheitsstrafe verurteilt. Danach wurde er in das KZ Neuengamme verbracht, wo er am 18. Januar 1945 ums Leben kam.

Ehrung

Literatur

  • Walter Tomin: Für Freiheit und Demokratie. Hamburger Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten in Verfolgung und Widerstand 1933–1945

Einzelnachweise

<references/>