Adama (Äthiopien)
| Adama / Nazret {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) | ||||||
| Datei:Einkaufsstraße in Adama.JPG Einkaufsstraße in Adama | ||||||
| Staat: | Datei:Flag of Ethiopia.svg Äthiopien | |||||
| Region: | Oromia | |||||
| Koordinaten: | 8° 32′ N, 39° 16′ O
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| Höhe: | 1.712 Meter ü.d.M. | |||||
| Einwohner: | 456.900 (2022) | |||||
| Zeitzone: | EAT (UTC+3) | |||||
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Adama (Oromo: Adaama, Ge'ez {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) oder Nazret ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) ist eine Stadt in Zentral-Äthiopien. Sie ist Hauptstadt der Misraq-Shewa-Zone (West-Shewa) von Oromia. Laut Schätzung von 2022 hatte sie 456.900 Einwohner.<ref name="City2">Verwaltungsgliederung von Äthiopien bei citypopulation.de</ref>
Unter Haile Selassie wurde der ursprüngliche Oromo-Ortsname durch denjenigen des biblischen Nazareth ersetzt.
Geographie
Lage
Adama liegt auf einer Höhe von 1712 Meter am Übergang zwischen dem Hochland von Abessinien und dem Tiefland im Ostafrikanischen Grabenbruch, sodass sich hier Oromo- und Afar-Hirten und Oromo-Bauern begegnen.
Klima
Gemäß der Effektiven Klimaklassifikation nach Köppen und Geiger und Geiger herrscht in Assela tropisches Savannenklima (Aw). Der Niederschlag fällt zum überwiegenden Teil in den Sommermonaten Juli und August, während es das restliche Jahr über nur vereinzelt regnet.
| Adama / Nazret | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Klimadiagramm | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Geschichte
Nazret blieb zunächst eine kleine Stadt. Ihr Wachstum begann um 1954, als am Fluss Awash Zuckerplantagen mit eigener Raffinerie angelegt wurden. 1960 wurden zudem drei Kraftwerke am Awash in Betrieb genommen. Adama wurde zu einem Zentrum der Verarbeitung von Landwirtschafts- und Viehprodukten aus der Umgebung. Während der Hungersnot in Äthiopien 1984–1985 errichtete die EG große Lagerhäuser zur Lagerung von Getreide-Hilfslieferungen.
2000 wurde Adama anstelle von Addis Abeba neue Hauptstadt von Oromia und erhielt seinen früheren Namen zurück.<ref>The Nordic Africa Institute: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Local History in Ethiopia ( vom 12. Juni 2011 im Internet Archive) (PDF)</ref><ref>Nazareth Selected as Oromiya's Capital. Walta Information Center, 13. Juli 2000, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 24. Oktober 2009; abgerufen am 3. März 2014 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Dieser Schritt sorgte für Kontroversen, da die Oromo Addis Abeba (Finfinnee) als ihre Hauptstadt betrachten. Neben Adama waren Nekemte, Ambo, Mojo, Zway, Asella und Jimma als Regionalhauptstadt erwogen worden. Die Wahl von Adama wurde mit Topographie, Klima, Infrastruktur und Wirtschaft der Stadt begründet. 2005 wurde diese Entscheidung rückgängig gemacht.<ref>Labsii Lak 94 Bara 1997. (PDF) In: abyssinialaw.com. 18. November 2020, abgerufen am 16. September 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Bevölkerung
1994 waren von 127.842 Bewohnern 44,42 % Amharen, 26,23 % Oromo, 7,54 % Silt'e, 7,29 % Sebat-Bet-Gurage, 6,27 % Tigray und 3,63 % Soddo-Gurage. 71,18 % sprachen Amharisch als Muttersprache, 13,96 % Oromo, 4,31 % Silt'e, 3,92 % Gurage, 3,7 % Tigrinya und 1,33 % Soddo.<ref name=ZSA>Zentrale Statistikagentur: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />The 1994 Population and Housing Census of Ethiopia: Results for Oromiya Region, Volume I: Part I. Statistical Report on Population Size and Characteristics ( vom 16. Mai 2016 im Internet Archive) (PDF; 110 MB), 1994 (S. 233, 303)</ref>
Bevölkerungsentwicklung der Stadt laut citypopulation.de
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Infrastruktur
Der Ort in seiner heutigen Form verdankt seine Entstehung dem Bau der Bahnstrecke von Addis Abeba nach Dschibuti im Jahre 1917.
Neben den Bahnverbindungen nach Addis Abeba und Dschibuti verfügt Adama über Straßenverbindungen zu den Seen im Grabenbruchgebiet und nach Assela und Assab. Seine günstige Lage ließ es stark wachsen, von rund 39.000 Einwohnern im Jahr 1970 auf gegenwärtig etwa 460.000 Einwohner.<ref name=ZSA />
Söhne und Töchter der Stadt
- Falaka Armide Yimer (* 1942), Holzschnittkünstler
- Robel Kiros Habte (* 1992), Schwimmer<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Robel Kiros Habte ( vom 12. Mai 2019 im Internet Archive) in der Datenbank von Sports-Reference (englisch)</ref>
- Sifan Hassan (* 1993), niederländische Leichtathletin äthiopischer Herkunft
Literatur
- Alain Gascon: Adaama, in: Encyclopaedia Aethiopica, Band 1, 2003, ISBN 3-447-04746-1
Weblinks
Einzelnachweise
<references />
Arsi | Bale | Buno Bedele | Borena | Guji | Horo Guduru Welega | Illubabor | Jimma | Kelam Welega | Nord-Shewa | Ost-Hararghe | Ost-Shewa | Ost-Welega | Südwest-Shewa | West-Arsi | West-Guji | West-Hararghe | West-Shewa | West-Welega | Adama-Spezialzone | Jimma-Spezialzone | Oromia-Spezialzone um Finfinne