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Acht Weltgesetze

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Die Acht Weltgesetze, pali loka dhamma (weltliche Bedingungen), bezeichnen im Buddhismus (vgl. A.VIII. 5 u. 6 und Vis. XXII. C) Lebensumstände, die geneigt sind, den Menschen aus seiner Mitte zu werfen, ihm die Ruhe des Geistes zu rauben. Die Acht Weltgesetze sind tief eingebettet in die zentralen buddhistischen Konzepte wie Vergänglichkeit (Anicca), Leiden (Dukkha) und Nicht-Selbst. Sie werden im Palikanon ausführlich behandelt und hängen eng mit den Vier Edlen Wahrheiten zusammen. Die Acht Weltgesetze verkörpern die wechselhaften Bedingungen des Lebens, während die Vier Edlen Wahrheiten die Struktur und den Weg zur Überwindung des daraus entstehenden Leidens aufzeigen.

Die Acht Weltgesetze im Einzelnen:

  • Gewinn (Lābha) und Verlust (Alābha)
  • Ehre (Yasa) und Unehre (Ayyasa)
  • Lob (Pasamsā) und Tadel (Nindā)
  • Freude (Sukha) und Leid (Dukkha)

Das, was als angenehm empfunden wird, führt zur Anhaftung (Upadana), das, was als unangenehm empfunden wird, führt zu Ablehnung, Sorgen, Verdruss. Der Buddha empfiehlt zur Loslösung von diesen Anhaftungen, Gelassenheit und Gleichmut (Upekkhā).

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