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Abraxas (Band)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Abraxas
Allgemeine Informationen
Herkunft Mössingen, Deutschland
Genre(s) Melodic Metal, Power Metal, Progressive Metal
Aktive Jahre
Gründung 1985
Auflösung ca. 1998
Website
Gründungsmitglieder
Axel Braun
Nicolai Mehl
E-Gitarre
Alexander Gemsa
Jan Müller
Heiko Burst
Letzte Besetzung
Gesang
Chris Klauke
E-Gitarre
Stephan Rohner
E-Gitarre
Siggi Maier
E-Bass
Jan Müller
Andreas Hittinger
Schlagzeug
Heiko Burst
Ehemalige Mitglieder
E-Gitarre
Oliver Mindner
Gesang
Joachim Hittinger
Gesang
Martin Gauger

Abraxas war eine deutsche Progressive-Metal- und Power-Metal-Band, die 1985 in Mössingen in Baden-Württemberg gegründet wurde und etwa 1998 ihre Aktivitäten einstellte.

Geschichte

Abraxas wurde 1985 von Bassist Jan Müller und Schlagzeuger Heiko Burst gegründet.<ref name="limb">Abraxas. Biography. Limb Music Products, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 5. Dezember 2008; abgerufen am 14. Mai 2014 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref name="rockdet">Abraxas. Biography. In: Rockdetector. Musicmight (Gary Sharp-Young), archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 15. Mai 2014; abgerufen am 14. Mai 2014 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Nach einigen An- und Abgängen verschiedener Musiker im Jahr 1988 nahm die Band ihr erstes Demo Vampire auf. Nach der Aufnahme des Demos fand Sänger Joachim Hittinger den Gitarristen Oliver Mindner, der zu diesem Zeitpunkt 15 Jahre alt war.<ref name="limb" /> Im April 1989 veröffentlichte die Band die EP Shattered by a Terrible Prediction in einer Auflage von 1.000 Exemplaren, die die Musiker bei ihren Konzerten verkauften und in Eigenregie vertrieben.<ref name="limb" /><ref name="IP">Oliver Loffhagen: Abraxas. In: Matthias Mader, Otger Jeske, Arno Hofmann et al. (Hrsg.): Heavy Metal made in Germany. 1. Auflage. I.P. Verlag Jeske/Mader, Berlin 1998, ISBN 3-931624-08-0, S. 26–28.</ref>

Bis Ende 1989 änderte sich die Zusammensetzung: Es gab in Stephan Rohner einen neuen, zweiten Gitarristen und neuerdings auch einen Keyboarder: Andreas Hittinger, Joachims Bruder.<ref name="IP" /> Im Juni 1990<ref name="limb" /> waren die Stimmprobleme von Joachim Hittinger so massiv, dass ihm die Ärzte rieten, aufzuhören.<ref name="IP" /> Deshalb verpflichtete die Band für die Fertigstellung des brachliegenden Albums den Sänger Chris Klauke, der zuvor in der Hamburger Metal-Band Mania spielte.<ref name="limb" /><ref name="IP" /> Im Dezember desselben Jahres wurde ein neues Demo-Tape, Gates to Eden, veröffentlicht.<ref name="limb" /><ref name="UE">Stefan Glas: Abraxas (D) – Tomorrow’s World. In: Underground Empire. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 15. Mai 2014; abgerufen am 14. Mai 2014.</ref> Im Jahr 1991, und zwar wieder im Dezember, wurde das preisgekrönte Demo Signs nachgeschoben.<ref name="limb" /><ref name="IP" /><ref name="UE" /> Im Dezember 1992 erreichte Abraxas den dritten Platz des deutschlandgrößten Rock-Nachwuchsfestivals der Rockfabrik Ludwigsburg, zuvor war es im März sogar der erste Platz beim Festival junger Künstler in Reutlingen.<ref name="limb" /><ref name="IP" /> Im September 1993 veröffentlichte die Gruppe mit The Liaison ihr erstes Studio-Album, welches zuerst in Japan erschien.<ref name="limb" /><ref name="IP" /> Nachdem gleich drei europäische Plattenverträge nicht zustande gekommen waren (zweimal konkursbedingt), wurde es schließlich im Februar 1998 vom frisch gegründeten Label LMP – Limb Music Products & Publishing (Hamburg) unter dem neuen Namen Tomorrow’s World und komplett neuem Coverdesign sowie drei Bonustiteln veröffentlicht.<ref name="IP" /> Siggi Maier hatte die Zeit, in der es für Abraxas nicht rund lief, mit einer Anstellung bei Stormwitch überbrückt. Als das Album in den Metal-Magazinen besprochen wurde, war noch nichts von einer Auflösung bekannt, im Gegenteil, das Rock Hard war gespannt, wie sich die Band entwickeln würde.<ref name="RH">Frank Trojan: Abraxas. Tomorrow’s World. In: Rock Hard. Nr. 131, April 1998, S. 102.</ref> Dennoch gab es daraufhin kein Lebenszeichen mehr. Maier und Burst tauchten Jahre später bei We are Legend wieder auf.<ref>R.A.T.S. Metalnight Tübingen. rats-music.com, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 15. Mai 2014; abgerufen am 14. Mai 2014.</ref><ref>Shylock: We are Legend. (Deutschland) „We are Legend“ CD. In: Metalglory. 24. Juni 2012, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 15. Mai 2014; abgerufen am 14. Mai 2014.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.metalglory.de</ref> Klauke ging nach Berlin und schloss sich Steam an,<ref name="rockdet" /><ref>Steam – der Bass! Das ist Chris – Der Basser… steam-rock.com, abgerufen am 14. Mai 2014.</ref> dann wechselte er 2007 zu Project X.<ref>Project X (D, Berlin [I]. In: Underground Empire. 9. Januar 2011, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 15. Mai 2014; abgerufen am 14. Mai 2014.</ref>

Stil

Das Online-Magazin Underground Empire nannte den Stil „Melody’n'Power“<ref>Stefan Glas: Abraxas. In: Underground Empire. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 15. Mai 2014; abgerufen am 14. Mai 2014 (aus Print-Ausgabe Nr. 7).</ref> beziehungsweise „melodischen Power Metal“.<ref name="UE" /> Letztere Bezeichnung wählte auch Frank Trojan im Rock Hard. Er zog zum Vergleich Heavens Gate, Fair Warning und Helloween heran, relativierte dies jedoch, da Abraxas nur ansatzweise deren Klasse erreiche.<ref name="RH" /> In der Bandbiografie der Iron-Pages-Lexikon-Reihe fällt lediglich am Rande der Name Queensrÿche.<ref name="IP" /> Im Metal Hammer empfahl Andreas Schöwe die Band allen Hörern von Running Wild, Primal Fear und Gamma Ray.<ref>Andreas Schöwe: Abraxas. Tomorrow’s World. In: Metal Hammer. Juni 1998, S. 77.</ref>

Diskografie

Alben

EP

  • 1989: Shattered by a Terrible Prediction

Demos

  • 1988: Vampire
  • 1990: Gates to Eden
  • 1991: Signs

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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