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Abobo (Äthiopien)

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Abobo
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Staat: AthiopienDatei:Flag of Ethiopia.svg Äthiopien
Koordinaten: 7° 54′ N, 34° 32′ OKoordinaten: 7° 54′ N, 34° 32′ O
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Einwohner: 2.103
Zeitzone: EAT (UTC+3)
Abobo (Äthiopien)
Abobo (Äthiopien)

Abobo (Äthiopische Schrift: {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)<ref name=CSA05>Zentrale Statistikagentur (CSA): <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />2005 National Statistics, Section–B Population (Memento vom 4. Februar 2016 im Internet Archive), Table B.4 (PDF; 1,8 MB)</ref>) ist eine Ortschaft in der Region Gambela im Westen Äthiopiens. Innerhalb Gambelas gehört sie zur gleichnamigen Woreda Abobo, die in der Zone 2<ref name=CSA05/> oder – neueren Dokumenten der Zentralen Statistikagentur Äthiopiens zufolge – in der Agnewak-Zone (benannt nach der Volksgruppe der Anyuak) liegt.<ref>CSA: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Summary and Statistical Report of the 2007 Population and Housing Census Results (Memento vom 5. März 2009 im Internet Archive) (PDF; 4,7 MB), S. 80</ref>

Bevölkerung

Nach Angaben der Zentralen Statistikagentur für 2005 hatte Abobo 2.103 Einwohner.<ref name=CSA05/>

1994 lag die Einwohnerzahl bei 1.222. Die größte ethnische Gruppe waren die Anyuak (81,01 %), gefolgt von den aus dem Hochland stammenden Oromo (8,43 %), Amharen (6,79 %) und Tigray (1,8 %); 1,96 % gehörten anderen ethnischen Gruppen an. 69,23 waren % Äthiopisch-Orthodoxe, 25,86 % Katholiken und 3,19 % Muslime.<ref>CSA: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />The 1994 Population and Housing Census of Ethiopia: Results for Gambella Region: Volume I Statistical Report (Memento vom 19. November 2008 im Internet Archive) (PDF; 47,1 MB), 1995 (S. 36, 51)</ref>

Geschichte

Zur Zeit des Mengistu-Regimes wurde bei Abobo eine Staatsfarm errichtet, auf der Äthiopier aus dem Hochland angesiedelt wurden.<ref>Dereje Feyissa: The Ethnic Self and the National Other: Anywaa Identity Politics in Reference to the Ethiopian State System, in: Bahru Zewde (Hrsg.): Society, State, and Identity in African History, African Books Collective 2008, ISBN 9789994450251 (S. 136)</ref> Zudem begann mit russischer Hilfe der Bau eines Damms bei Abobo, der der Bewässerung dienen soll. Der Damm wurde in den 1990er Jahren fertiggestellt.<ref>John Young: Along Ethiopia's Western Frontier: Gambella and Benishangul in Transition, in: The Journal of Modern African Studies, Vol. 37/2, Juni 1999 (S. 321–346)</ref>

Es bestehen Konflikte zwischen den einheimischen Anyuak und den zugewanderten oder staatlich umgesiedelten Hochland-Äthiopiern. Ende Februar oder Anfang März 2004 griffen äthiopische Soldaten Anyuak-Viertel in Abobo an, brannten Häuser nieder und schossen auf fliehende Zivilisten, wobei mindestens 15 Menschen umkamen. Infolge von Armeeangriffen auf Anyuak-Dörfer und Angriffen von Anyuak-Milizen auf Umsiedlerdörfer sind sowohl Anyuak als auch Hochländer als Binnenvertriebene nach Abobo gekommen.<ref>Human Rights Watch: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Targeting the Anuak: Human Rights Violations and Crimes against Humanity in Ethiopia’s Gambella Region (Memento des Vorlage:IconExternal vom 9. Mai 2021 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.hrw.org, 2005</ref>

Quellen

<references/>