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Abessinische Gladiole

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Abessinische Gladiole
Datei:Gladiolus callianthus (1345579492).jpg

Abessinische Gladiole (Gladiolus murielae)

Systematik
Klasse: Bedecktsamer (Magnoliopsida)
Monokotyledonen
Ordnung: Spargelartige (Asparagales)
Familie: Schwertliliengewächse (Iridaceae)
Gattung: Gladiolen (Gladiolus)
Art: Abessinische Gladiole
Wissenschaftlicher Name
Gladiolus murielae
Kelway

Die Abessinische Gladiole (Gladiolus murielae), auch Stern-Gladiole genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Gladiolen (Gladiolus) in der Familie der Schwertliliengewächse (Iridaceae).

Merkmale

Die Abessinische Gladiole ist eine ausdauernde krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 60 bis 110 Zentimeter erreicht. Als Überdauerungsorgane bildet dieser Geophyt Knollen, die bis zu 2,5 Zentimeter breit sind. Die Blätter sind bis zu 2,5 Zentimeter breit. Die 1 bis 6, manchmal bis 10 Blüten duften. Die Perigonröhre ist (6) 7 bis 10 Zentimeter lang, gekrümmt und sehr schlank. Die Perigonzipfel sind 2 bis 3 Zentimeter lang, ungefähr gleich, sternförmig ausgebreitet und weiß gefärbt. Mit Ausnahme des obersten haben alle im Schlund einen schwarzroten, rhombischen Fleck.

Die Blütezeit reicht von Juli bis September.

Vorkommen

Die Abessinische Gladiole kommt in Ostafrika von Äthiopien und Eritrea bis Malawi und Mosambik<ref name="POWO" /> auf schwach beschatteten Felsstandorten vor.

Systematik

Gladiolus murielae <templatestyles src="Person/styles.css" />Kelway hat die Synonyme: Gladiolus callianthus <templatestyles src="Person/styles.css" />Marais, Acidanthera bicolor <templatestyles src="Person/styles.css" />Hochst.<ref name="POWO" /> Eine Varietät der Abessinischen Gladiole ist Gladiolus callianthus var. murielae <templatestyles src="Person/styles.css" />Perry. Die Pflanzen sind meist höher, der Stängel ist rau und die Perigonflecken sind kastanienrot.

Nutzung

Die Abessinische Gladiole wird zerstreut als Zierpflanze für Rabatten in Gruppen und Sommerrabatten sowie als Schnittblume genutzt. Sie ist seit spätestens 1895 in Kultur. Kultiviert wird meist die die Varietät murielae.

Literatur

  • Eckehart J. Jäger, Friedrich Ebel, Peter Hanelt, Gerd K. Müller (Hrsg.): Rothmaler Exkursionsflora von Deutschland. Band 5: Krautige Zier- und Nutzpflanzen. Spektrum Akademischer Verlag, Berlin Heidelberg 2008, ISBN 978-3-8274-0918-8.

Einzelnachweise

<references> <ref name="POWO"> Gladiolus murielae. In: POWO = Plants of the World Online von Board of Trustees of the Royal Botanic Gardens, Kew: Kew ScienceVorlage:Abrufdatum </ref> </references>

Weblinks