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Abesch-imi-duat

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colspan="2" style="background:#Vorlage:Ägyptologie Farbe; color:inherit; padding: 0 .5em;"| Abesch-imi-duat in Hieroglyphen
style="background:#Vorlage:Ägyptologie Farbe; color:inherit; padding: 0 .5em;" | meistens
<hiero>F16-N37-M17-Z11-N15</hiero>

Abesch-imi-duat
ˁbš-jmj-dw3t
Sobek, der in der Duat ist
style="background:#Vorlage:Ägyptologie Farbe; color:inherit; padding: 0 .5em;" | oder
<hiero>D36-D58 N37 A40</hiero>

Abesch
ˁbš
Umschirmend

Abesch-imi-duat ist eine altägyptische Gottheit aus dem Amduat. Im Neuen Reich ist zudem die Gottheit Abesch als Schlangengottheit belegt.

Als Epitheton diente Abesch auch als Titel des Krokodilgottes Sobek. In Kom Ombo wird die Gottheit Abesch ergänzend als heilige Schlange erwähnt. Daneben wird ikonografisch eine Göttertriade im Zusammenhang einer Barke genannt, die menschengestaltig mit Stier- und Krokodilköpfen dargestellt ist. Eine eindeutige Identifikation mit den zuständigen Gottheiten ist aufgrund der spärlichen Fundlage bislang nicht möglich.

Zusätzlich findet sich auf den Diagonalsternuhren die Schreibung der Gottheit Abesch in Verbindung des Dekans Sebeschsen und des Sternbildes Abesches. Hinsichtlich des Min-Festes verkörpert Abesch auf den Darstellungen in Medinet Habu in einem Lied zu Ehren des Gottes Min ebenfalls eine Schlangengottheit.

Siehe auch

Literatur

  • Rainer Hannig: Die Sprache der Pharaonen. Teil: Großes Handwörterbuch Ägyptisch-Deutsch (2800–950 v. Chr.). (= Kulturgeschichte der Antiken Welt. Band 64). von Zabern, Mainz 1995, ISBN 3-8053-1771-9, S. 1195.
  • Alexandra von Lieven: Der Himmel über Esna. Eine Fallstudie zur religiösen Astronomie in Ägypten am Beispiel der kosmologischen Decken- und Architravinschriften im Tempel von Esna. Harrassowitz, Wiesbaden 2000, ISBN 3-447-04324-5, S. 174–175.