Aasee (Ibbenbüren)
| Aasee | ||||||
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| Datei:IbbenbuerenAaseePanorama.jpg | ||||||
| Der Aasee in Ibbenbüren mit Blick auf den Schafberg und den Kamin des Kraftwerks Ibbenbüren im Hintergrund. | ||||||
| Geographische Lage | Tecklenburger Land, Kreis Steinfurt, Nordrhein-Westfalen (Deutschland) | |||||
| Zuflüsse | Ibbenbürener Aa | |||||
| Abfluss | Ibbenbürener Aa | |||||
| Orte am Ufer | Ibbenbüren | |||||
| Daten | ||||||
| Koordinaten | 52° 15′ 58″ N, 7° 43′ 37″ O
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| Höhe über Meeresspiegel | 61 m | |||||
| Fläche | 15 ha | |||||
| Umfang | 2,6 km | |||||
| Maximale Tiefe | 2 m | |||||
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Besonderheiten |
Skatepark, Bahnhaltepunkt, Hallenfreizeitbad (Aaseebad) | |||||
Der Aasee im Südosten der Stadt Ibbenbüren im Tecklenburger Land entstand in den 1970er Jahren im Zuge des Autobahnausbaus der Autobahn 30 als Hochwasserrückhaltebecken und Naherholungsgebiet.
Beschreibung
Der Aasee wird durchflossen von der Ibbenbürener Aa. Das Befahren mit Segel- und Tretbooten ist möglich, mit Motorbooten nur mit Ausnahmegenehmigung oder im Notfall zu Lebensrettungsmaßnahmen. Schwimmen ist im See nicht erlaubt, jedoch darf der See im Winter bei geeigneter Eisdecke zu Eislaufaktivitäten genutzt werden. Auch das Angeln ist außerhalb der Fischlaichzonen und des Bootshafens für Mitglieder des Angelsportvereins und Inhaber einer Tages- oder Wochenkarte gestattet.<ref>Aasee, auf: asvibbenbueren.de, abgerufen am 21. Mai 2016</ref>
Besonderheiten am See sind zum einen ein großer Skatepark im nordöstlichen Ende sowie der „Bahnhof“ der Bahnstrecke Ibbenbüren–Hövelhof, von dem aus in den Sommermonaten Sonderfahrten mit Dampflokomotiven und historischen Waggons nach Bad Laer unternommen werden können.
Geschichte
Der Bau des Aasees ist eng mit dem Bau der Bundesautobahn 30 im Tecklenburger Land verbunden, der hier abgebaute Sand wurde für die Trassierung der Autobahn verwendet. Die Flächen des Aasees wurden durch die Flurbereinigung im Rahmen des Autobahnbaus verfügbar und konnten nun für die Erstellung des Naherholungsgebiets verwendet werden. Nach dem Ende des über 20 Jahre dauernden Prozesses der Flurbereinigung wurde im Mai 1998 am Aasee ein Gedenkstein aufgestellt.<ref>Christoph Goldt: Dahlenburg: Ein schwieriges aber geglücktes Projekt. In: Ibbenbürener Volkszeitung. Nr. 95, 25. April 1998, S. ibb1 (ivz-aktuell.de [abgerufen am 1. März 2026]).</ref><ref>Stephan Beermann: „Wir haben jetzt eine intakte Landschaft vorliegen“. In: Ibbenbürener Volkszeitung. Nr. 114, 16. Mai 1998, S. ibb3 (ivz-aktuell.de [abgerufen am 10. März 2026]).</ref>
In den vergangenen Jahren haben besondere Veranstaltungen wie der Aaseelauf oder der Aasee-Splash viele Besucher an den Aasee gelockt. Der Aaseesplash ist ein musikalisch-kulturelles Großereignis, das 2006 zum dritten Mal stattgefunden hat. Bekannte Musiker aus der Region, Flohmärkte und Wettbewerbe aller Kategorien rundeten das Volksfest ab. Darüber hinaus wurde im Bereich des Bootshafens eine Beach-Zone eingerichtet.
Im Jahr 2005 wurde damit begonnen, das obere Becken des Sees zu entschlammen, da sich teilweise regelrechte „Schlamm-Inseln“ in der Mitte des Sees gebildet hatten. Dieser Versuch wurde im Laufe des Jahres 2006 abgebrochen, da die eingesetzte Technologie unzureichend war. 2008 konnte eine auf Nassbaggerarbeiten spezialisierte Firma den über die Jahre angesammelten Schlamm absaugen. Somit besitzt der Ibbenbürener Aasee nun wieder eine Mindesttiefe von 1,5 m.
Siehe auch
Weblinks
- Aaseepark bei LWL-GeodatenKultur des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe
Einzelnachweise
<references />