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AKA-Radiergummifabrik

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Die AKA-Radiergummifabrik in Hannover,<ref name="SLH">Waldemar R. Röhrbein: AKA-Radiergummifabrik. In: Klaus Mlynek, Waldemar R. Röhrbein (Hrsg.) u. a.: Stadtlexikon Hannover. Von den Anfängen bis in die Gegenwart. Schlütersche, Hannover 2009, ISBN 978-3-89993-662-9, S. 17.</ref> auch als Ferd. Marx. & Co. firmiert,<ref name="Levante 1916">Max Ramhorst: Ferd. Marx & Co., Gummiwarenfabrik, Hannover. Inhaber Max Ramhorst. In: Deutsche Levante-Zeitung. Organ der Deutschen Levante-Linie ..., 1916, S. 782 u.ö.; Vorschau über Google-Bücher</ref> war eine der ältesten Radiergummispezialfabriken und gilt als Wegbereiter von Radiergummis als Markenartikel. Das Unternehmen bestand von 1893 bis 1999.<ref name="SLH"/>

Geschichte

1893 eröffneten Ferdinand Marx und Friedrich Ramhorst ihre Fabrik in der Fernroder Straße. Später verlegten sie ihren Betrieb in die Hallerstraße.<ref name="SLH"/>

Bereits zur Zeit des Ersten Weltkrieges bewarb das Unternehmen 1916 als „Größte Radiergummi-Spezialfabrik Europas“ beispielsweise in der Deutschen Levante-Zeitung ihre verschiedenen Marken, darunter AKA oder beispielsweise die Weichgummimarke Elefant für Architektur- und Zeichenbüros.<ref name="Levante 1916"/> Später wurden auch die Marken Hirsch, Jockey, Perplex, Tiger und Leopard bekannt.<ref name="Handbuch">o.V.: Handbuch der internationalen Kautschukindustrie / International rubber directory / Manuel international du caoutchouc, Zürich: Verlag für Internationale Wirtschaftsliteratur, 1955, S. 54; Vorschau über Google-Bücher</ref>

1925 führte der Sohn des Firmengründers, Max Ramhorst, den Firmennamen AKA-Radiergummifabrik ein. Mit verschiedenen, wegen ihrer Gestaltung beliebten Radiergummisorten entwickelte sich daraus der Radiergummi als Markenartikel.<ref name="SLH"/>

Nach den Zerstörungen durch die Luftangriffe auf Hannover im Zweiten Weltkrieg wurde die Fabrikation am alten Standort<ref name="SLH"/> als AKA-Gummiwarenfabrik Ferd. Marx & Co. in der Hallerstrasse 37<ref name="Handbuch"/> wiederaufgebaut und zu einem Unternehmen mit weltweitem Exportgeschäft ausgebaut.<ref name="SLH"/>

Im Jahr 1967 wurden neben Radiergummis auch Gummiringe und -bänder produziert sowie Schreib-, Büromaschinen- und Telefonunterlagen, aber auch Blattwender, Stempelunterlagen und Briefmarken-Anfeuchter. Etwa 50 Prozent vom Gesamtumsatz wurde durch den Export nach Europa und Übersee erzielt.<ref>Rudolf Klein (Hrsg.): Aka-Gummiwarenfabrik, in ders.: Niedersachsenlexikon. Alles Wissenswerte über das Land Niedersachsen, Frankfurt am Main: Umschau-Verlag, 1969, S. 6</ref>

1999 wurde der Betrieb eingestellt.<ref name="SLH"/>

Einzelnachweise

<references />

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