Notice: Unexpected clearActionName after getActionName already called in /var/www/html/includes/context/RequestContext.php on line 338
AC Florenz – Wikipedia Zum Inhalt springen

AC Florenz

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von ACF Fiorentina)
AC Florenz
Logo der AC Florenz
Vorlage:Infobox Fußballunternehmen/Wartung/Kein Bild
Fußballunternehmen
Vorlage:Infobox Fußballunternehmen/Wartung/Kein Bild
Name ACF Fiorentina S.p.A.
Sitz Florenz, Italien
Gründung 29. August 1926
Farben violett
Aktionäre 98 %: Mediacom
02 %: Firenze Viola
Präsident Giuseppe B. Commisso
Website acffiorentina.com
Erste Mannschaft
Cheftrainer Paolo Vanoli
Spielstätte Stadio Artemio Franchi
Plätze 43.147
Liga Serie A
2024/25 6. Platz

Die Associazione Calcio Fiorentina, kurz Fiorentina, im deutschsprachigen Raum bekannt als AC Florenz, ist ein 1926 gegründetes italienisches Fußballunternehmen aus der toskanischen Hauptstadt Florenz. Weitere Bezeichnungen sind La Viola („Die Violette“) und I Gigliati („Die Lilien“).

Die ACF Fiorentina ist zweifacher Italienischer Meister, sechsfacher Italienischer Pokalsieger, einmaliger Italienischer Supercupsieger sowie einmaliger Gewinner des Europapokals der Pokalsieger. Heimspielstätte ist das Stadio Artemio Franchi, welches Platz für rund 43.000 Zuschauer bietet.

Geschichte

Die Anfänge

Datei:Fiorentina in maglia biancorossa 1926.jpg
Spieler der ACF Fiorentina im Gründungsjahr 1926

Die ACF Fiorentina, oft kurz Fiorentina genannt, entstand am 26. August 1926 unter dem Namen Associazione Calcio Firenze,<ref>Storia Viola – 02. Dalla Società del Giuoco del Calcio alla Fiorentina. In: museofiorentina.it. Abgerufen am 3. März 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> ab dem Folgejahr als Associazione Calcio Fiorentina, aus der Fusion zwischen dem Club Sportivo Firenze und der Fußballabteilung der Polisportiva Giovanile Libertas. Als Vereinsfarben wurden die Farben Weiß und Rot gewählt. Das erste offizielle Match bestritt der neu gegründete Verein am 22. September 1929 anlässlich eines Freundschaftsspieles gegen die AS Rom; bei dieser Partie spielten die Florentiner erstmals in der Geschichte mit violetten Trikots, die mit der Florentiner Lilie (italienisch: Giglio) bestickt waren. Diese verhalfen der AC Fiorentina in der Folge zu den Übernamen la viola (zu deutsch: die Violette) und i gigliati (zu deutsch in etwa: die Lilien), die bis heute als Bezeichnungen für die Fiorentina gebräuchlich sind.

Datei:Fiorentina nel 1928.jpg
Mannschaft der ACF Fiorentina im Jahr 1928

In der Saison 1929/30 nahm man an der ersten Serie-B-Meisterschaft teil und beendete sie auf dem vierten Tabellenplatz. In der folgenden Saison 1930/31 gewann man die Meisterschaft der Serie B und stieg somit erstmals in die Serie A auf. Am 13. September 1931 wurde das Stadio Comunale, das später in „Stadio Artemio Franchi“ umbenannt wurde, mit einem Spiel gegen den SK Admira Wien eröffnet.

In der Serie A hielt man sich in den folgenden Jahren recht gut. Die beste Platzierung wurde in der Saison 1935/36 unter dem Trainer Guido Ara mit dem dritten Platz erreicht. Am Ende der Saison 1937/38 kam es zum ersten Abstieg in die Serie B.

Der erste Titel

Die Saison 1939/40 lief für die Fiorentina – nach dem unmittelbaren Wiederaufstieg aus der Serie B – alles andere als rund. Schlussendlich beendete man die Spielzeit auf dem 13. von 16 Plätzen. Die Florentiner errangen lediglich 24 Zähler und hatten somit genau so viele Punkte geholt wie die auf dem 15. Platz liegende AC Liguria. Diese aber stieg aufgrund des gegenüber der Fiorentina und der auf dem 14. Platz liegenden SSC Neapel schlechteren Torverhältnisses in die Serie B ab. Somit hatten die Florentiner glücklich den Klassenerhalt erreicht, weshalb sie bei der Coppa Italia 1939/40 als Außenseiter gehandelt wurden. Das erste Spiel bestritt die Fiorentina in der Weihnachtszeit des Jahres 1939, als man in der Runde der letzten 32 Mannschaften auf den Serie-C-Verein Cavagnaro traf. Die Viola setzte sich problemlos mit 7:1 durch. Im Achtelfinale traf man auf die favorisierte AC Mailand. Da man sich in Mailand zunächst 1:1 getrennt hatte, wurde das Spiel in Florenz wiederholt. Mit der Unterstützung der eigenen Fans im Rücken gewann die Fiorentina mit 5:0. Im Viertelfinale traf man mit Lazio Rom auf einen weiteren starken Gegner, doch auch hier gewannen die Florentiner zu Hause ziemlich deutlich mit 4:1. Somit erreichte der Verein zum zweiten Mal nach 1935/36 das Halbfinale der Coppa Italia und traf wie schon beim letzten Mal auf ein Team aus Turin. Juventus Turin wurde mit 3:0 besiegt. Somit kam es am 15. Juni 1940 in Florenz zum Finale zwischen der Fiorentina und dem CFC Genua. In der 26. Minute gelang Mario Celoria der einzige Treffer für die Viola. Somit erreichte die noch junge AC Florenz durch zum Teil überraschend deutliche Ergebnisse der erste Titelgewinn.

Der erste Scudetto – Montuori und die Ära Hamrin

Datei:AC Fiorentina Serie A 1955-56.jpg
Die Meistermannschaft der ACF Fiorentina der Saison 1955/56

In der Saison 1955/56 gewannen die Violetten ihren ersten Scudetto. Der damalige Präsident Enrico Befani (ein Industrieller) und der Trainer Fulvio Bernardini (genannt „Il Dottore“) konstruierten eine Spitzenmannschaft. Vor allem Miguel Ángel Montuori, ein argentinischer Stürmer mit italienischen Wurzeln, den man aus Chile verpflichtet hatte, und der brasilianische Nationalspieler Julinho verbesserten das Offensivspiel der Fiorentina entscheidend und machten aus einer guten Mannschaft die beste italienische Mannschaft der Saison. Fulvio Bernardini hatte Julinho bereits während der Weltmeisterschaft 1954 in der Schweiz beobachtet und ihn als einen der besten rechten Flügelspieler der Welt eingestuft. Diese Mannschaft marschierte 33 Spieltage lang ungeschlagen durch die Serie A und leistete sich lediglich am letzten Spieltag eine 1:3-Niederlage beim CFC Genua.

Auch in den folgenden Jahren zählte die Fiorentina zu den besten italienischen Mannschaften, wie schon die auf den ersten Scudetto unmittelbar folgenden vier jeweils zweiten Plätze bis 1960 belegen.

1957 erreichte die AC Florenz das Endspiel des Europapokals der Landesmeister und verlor dies mit 0:2 gegen Real Madrid, das damals den europäischen Fußball dominierte.

Zur Saison 1958/59 wurde der schwedische Angreifer Kurt Hamrin verpflichtet, der bis 1967 für die Fiorentina stürmte und wettbewerbsübergreifend mit 203 Toren in 358 Spielen einen Vereinsrekord aufstellte, der erst Jahrzehnte später durch Gabriel Batistuta verbessert wurde.

In der Spielzeit 1960/61 gewann der Verein trainiert vom Ungarn Nándor Hidegkuti erneut die Coppa Italia, nachdem man die Endspiele 1958 und 1960 knapp verloren hatte. Ebenfalls in diesem Jahr holte die Fiorentina den Europapokal der Pokalsieger im Endspiel gegen die Glasgow Rangers nach Florenz. Im Jahr darauf erreichte sie erneut das Finale des Europapokals der Pokalsieger, verpasste die Titelverteidigung aber gegen Atlético Madrid.

Eine dritte Coppa Italia wurde in der Saison 1965/66 unter Giuseppe Chiappella gewonnen.

Weitere Erfolge und allmählicher Niedergang

Datei:AC Fiorentina 1968–69 Scudetto.JPG
Meistermannschaft der Fiorentina im Jahr 1969

Die Saison 1968/69 endete mit dem völlig unerwarteten Gewinn des zweiten Scudetto. Nach dem Weggang wichtiger Spieler (darunter befand sich der italienische Nationaltorhüter Enrico Albertosi) war der Kader im Vorfeld als nicht besonders stark eingeschätzt worden. Aber der Mannschaft um Trainer Bruno Pesaola gelang es, wie schon 1955/56 mit nur einem verlorenen Spiel (1:3-Heimniederlage am 5. Spieltag gegen den FC Bologna) und ohne Auswärtsniederlage erneut Meister zu werden.

Eine vierte Coppa Italia erkämpfte sich die Fiorentina 1974/75. Im darauf folgenden Europapokal der Pokalsieger schied man schon in der zweiten Runde gegen den DDR-Pokalsieger Sachsenring Zwickau aus.

Die größten Zeiten des Vereins waren danach vorbei. In den folgenden Jahren erreichte die Fiorentina zwar fast immer noch einstellige Tabellenplätze, erreichte jedoch keine großen Erfolge mehr und stieg nach vier unterdurchschnittlichen Jahren zum Ende der Saison 1992/93 in die Serie B ab.

Die Ära Cecchi Gori und Batistuta

Wie die Meisterschaft von 1969 von kaum jemandem erwartet worden war, so überraschend kam auch der Abstieg am Ende der Saison 1992/93. Denn mit unter anderem Stefan Effenberg, Brian Laudrup, Francesco Baiano und Gabriel Batistuta verfügte die Mannschaft über einen Kader mit sehr großem Potential, dem ein deutlich besseres Abschneiden als in den vorangegangenen Jahren zugetraut worden war.

Anfang Dezember 1993 übernahm der Filmproduzent Vittorio Cecchi Gori als Präsident die Leitung des Vereins von seinem verstorbenen Vater Mario Cecchi Gori. In seinen Methoden nicht unumstritten, besaß er den Ehrgeiz und die finanziellen Mittel, die Fiorentina wieder zu einer Spitzenmannschaft aufzubauen.

Der Kader der Abstiegsmannschaft von 1993 wurde unter dem neuen Trainer Claudio Ranieri in wesentlichen Bestandteilen in der Serie B gehalten und mit jungen Talenten abgerundet werden, so dass der Wiederaufstieg in der Saison 1993/94 auf Anhieb gelang.

In der folgenden Spielzeit wurde Gabriel Batistuta mit 26 Treffern Torschützenkönig der Serie A, und es gelang der Fiorentina, auf dem zehnten Platz die Klasse zu halten. Insgesamt erzielte Batistuta in seiner Zeit bei der ACF 168 Treffer (152 in der Serie A und 16 in der Serie B) und übertraf damit den alten Vereinsrekord von Kurt Hamrin. In der Saison 1995/96 gewann der Klub unter Ranieri die fünfte Coppa Italia der Vereinsgeschichte, wobei man sich im Finale gegen Atalanta Bergamo mit 1:0 (zuhause in Florenz) und 2:0 (auswärts in Bergamo) durchgesetzt hatte. Dadurch qualifizierte sich die Fiorentina für die Supercoppa Italiana und traf in Mailand auf den frischgebackenen italienischen Meister AC Mailand. Gegen dieses Team hatte man während der Meisterschaft auswärts mit 1:3 verloren, und somit galt die AC Mailand im eigenen Stadion als klarer Favorit. Jedoch setzte sich die AC Florenz mit 2:1 durch. Für die Tore der Viola sorgte Gabriel Batistuta, der bereits während der Meisterschaft 19 Treffer erzielt hatte und in diesen Jahren zusammen mit dem Mittelfeldregisseur Rui Costa und dem Torhüter Francesco Toldo das Rückgrat der Mannschaft bildete.

Die folgenden Jahre waren durch Bemühungen gekennzeichnet, die Mannschaft weiter zu verstärken. Dies führte auch zu einigen überstürzten und überteuerten Fehleinkäufen und zu einer ruinösen Finanzpolitik, die sich später rächte.

Der in der Vorsaison erreichte dritte Platz in der Meisterschaft berechtigte in der Spielzeit 1999/2000 zur Teilnahme an der UEFA Champions League. 2000/01 wurde unter Roberto Mancini die sechste Coppa Italia nach Florenz geholt.

Absturz und Renaissance

Ein erstes Menetekel war der Weggang Batistutas zur AS Rom nach der Saison 1999/2000. Im September 2000 traf der Verein in der 1. Runde des UEFA-Pokals auf den österreichischen Klub FC Tirol Innsbruck. Die Tiroler gewannen zu Hause mit 3:1 und erreichten im Rückspiel ein 2:2-Unentschieden. Für Fiorentina fielen somit in der laufenden Saison 2000/01 die einkalkulierten Einnahmen aus dem internationalen Wettbewerb weg. Damit war der Weg in die finanzielle Pleite vorgezeichnet.

Erhebliche Probleme tauchten dann, nicht ganz unerwartet, Mitte 2001 auf, als Spielergehälter nicht mehr gezahlt werden konnten und die Verbindlichkeiten in Höhe von 50 Millionen US-Dollar zu bedienen. Vittorio Cecchi Gori bemühte sich zwar, weiteres Geld in den Verein zu investieren, konnte aber keine ausreichende finanzielle Basis mehr schaffen. Gori wurde von großen Teilen der Tifosi der Vorwurf gemacht, die Krise verschuldet zu haben, was am 18. April 2002 in einer Demonstration gegen den Präsidenten mit 30.000 Teilnehmern in Florenz gipfelte. Zum Abschluss der Meisterschaft belegte die AC Florenz einen Abstiegsrang. Dem Verein wurde am Ende der Saison die Lizenz entzogen, und er wurde unter Zwangsverwaltung gestellt. Wegen der Insolvenz durfte der Klub auch in der Serie B nicht antreten. Schließlich wurde der Verein im August 2002 unter dem Namen Florentia Viola mit Unterstützung der Stadtverwaltung neu aufgestellt.<ref>ViolaChannel - History. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 7. November 2018; abgerufen am 3. Juni 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Der neue Besitzer und Schuhfabrikant Diego Della Valle erreichte, dass der Klub für die Teilnahme an der Serie C2 zugelassen wurde, obwohl diese Einstufung im Reglement ursprünglich nicht vorgesehen war und die Bestimmungen sogar den Fall ins Amateurlager vorgeschrieben hätten.

Souverän gelang es, die Serie C2 zu dominieren. Torschützenkönig wurde Christian Riganò mit 30 Treffern, der Aufstieg in die Serie C1 war damit sichergestellt. Mit dem Rückkauf des ursprünglichen Florentiner Vereinsnamens – und der damit verbundenen Titel – als ACF Fiorentina durch Della Valle durfte der Verein dann jedoch unmittelbar in der Serie B antreten, ohne die Serie C1 durchlaufen zu müssen. Der italienische Fußballverband hatte in einer umstrittenen Entscheidung die Zahl der Teams in der Serie B von 20 auf 24 erhöht, so dass keine Hindernisse mehr im Weg standen. Dennoch löste der doppelte Aufstieg erhebliche Kontroversen aus, da vor allem kleinere Vereine aus der Serie B in dieser sportpolitisch motivierten Bevorzugung von Klubs mit großer Anhängerschaft eine Wettbewerbsverzerrung sahen. Auch für die Fiorentina selbst war die Entscheidung nicht ganz unproblematisch, da zu diesem Zeitpunkt Kaderbildung und Saisonvorbereitung für die Serie C1 im Grunde schon abgeschlossen waren und man nun entsprechend „nachrüsten“ musste.

Datei:Curva di Fiesole 20040620.jpg
Feuerwerk in der Curva Fiesole anlässlich des Spareggio um den Wiederaufstieg in die Serie A am 20. Juni 2004

Mit viel Improvisationstalent gelang es Trainer und Vereinsführung aber, eine schlagkräftige Truppe für die Serie B zu formieren und in der Saison 2003/04, wieder auch dank der zahlreichen Treffer Riganòs, den sechsten Tabellenplatz zu erreichen, der zur Relegation gegen den Tabellenfünfzehnten der Serie A berechtigte. Die Relegation selbst, gegen die AC Perugia, gewannen die Violetten mit insgesamt 2:1 (Hinspiel in Perugia 1:0, Rückspiel in Florenz 1:1). Damit kehrte man wieder in die höchste italienische Spielklasse zurück, in der man in der Saison 2004/05 am letzten Spieltag den Klassenerhalt sichern konnte.

Die Saison 2005/06 beendete Florenz überraschend mit dem vierten Platz der Serie A und der damit verbundenen Champions-League-Qualifikation, nicht zuletzt dank eines überragenden Torjägers Luca Toni, der mit 31 Treffern Torschützenkönig der Serie A wurde.

Entwicklung seit 2005

Datei:Luca Toni Fiorentina.jpg
Luca Toni, Torschützenkönig der Serie A Saison 2005/06

Nach dem Saisonende geriet die Fiorentina mit in den Strudel des italienischen Fußball-Skandals um Juventus Turin. Diego Della Valle und sein Bruder Andrea hatten zwar lange Zeit dem System Moggi widerstanden, sich aber schließlich in der Saison 2004/05 doch damit arrangiert, um einen damals drohenden sportlichen Abstieg zu verhindern. Per Gerichtsbeschluss wurde die Fiorentina, nachdem in der ersten Verhandlung bereits ein Zwangsabstieg in die Serie B verkündet worden war, in der Berufungsverhandlung am 25. Juli 2006 zu einem Abzug von 19 Punkten für die kommende Saison verurteilt, durfte aber in der Serie A verbleiben. Des Weiteren konnte in der Saison 2006/2007 keine Teilnahme an internationalen Wettbewerben erfolgen, da für die vergangene Saison rückwirkend ein weiterer Punktabzug von 30 Punkten vorgenommen wurde. Ferner durften die Brüder Andrea und Diego Della Valle drei Jahre bzw. drei Jahre und neun Monate lang keine offiziellen Funktionen im italienischen Fußball ausüben. Am 27. Oktober 2006 reduzierte das Schiedsgericht des italienischen Nationalen Olympischen Komitees (CONI) als letzte Berufungsinstanz den Punkteabzug für die laufende Saison von 19 auf 15 Punkte.

Entsprechend düster erschienen die Aussichten auf die Saison 2006/07. Es gelang jedoch, den zwischenzeitlich abwanderungswilligen Luca Toni an die Fiorentina zu binden, und der erfahrene Coach Cesare Prandelli, der schon in der vergangenen Saison hervorragende Arbeit in Florenz geleistet hatte, nahm mit einem hoch motivierten Team die Aufgabe in Angriff. Bereits am 8. Spieltag wurde der Punkteabzug mit einem 1:0-Auswärtssieg beim FC Turin ausgeglichen, und am 15. Spieltag, nach einem weiteren 1:0-Auswärtssieg, diesmal bei Chievo Verona, verließ die Fiorentina die Abstiegsplätze.

Anfang Dezember 2006 wurde Cesare Prandelli zu Italiens „Trainer des Jahres“ gekürt. Zum Ende der Hinspielrunde, am 14. Januar 2007, befand sich die Fiorentina auf einem gesicherten 14. Tabellenplatz mit Anschluss ans Tabellenmittelfeld und sieben Punkten Abstand zur Abstiegszone. Ohne den Strafabzug von 15 Punkten wäre der Verein zu diesem Zeitpunkt Tabellenvierter gewesen. Zum Ende der Saison, nach einem 5:1-Heimsieg über Sampdoria Genua am letzten Spieltag, belegte Florenz einen zur Teilnahme am UEFA-Cup berechtigenden fünften Platz. Mit nur 31 Gegentreffern in 38 Spielen verfügte die Fiorentina dabei über die stabilste Abwehr der gesamten Liga. Ohne den Strafabzug wäre der Verein Tabellendritter geworden.

Nach dem Fortgang Luca Tonis zum FC Bayern München blieb die Fiorentina in der Saison 2007/08 ganz knapp hinter den Erwartungen zurück, die allerdings auch recht hoch gesteckt gewesen waren. Immerhin wurde im nationalen Pokal das Viertelfinale (1:2 und 1:2 gegen Lazio Rom) und im UEFA-Pokal gar das Halbfinale (0:0 und 2:4 i. E. gegen die Glasgow Rangers) erreicht. Der vierte Platz in der Serie A schließlich berechtigte zum Einzug in die Qualifikationsrunde der Champions League. Dort erreichte man nach einem 2:0 im Heimspiel und einem 0:0 im Rückspiel gegen Slavia Prag die Gruppenphase. Auch in der folgenden Saison 2008/09 blieb die Fiorentina, nicht zuletzt bedingt durch Verletzungspech, hinter den hochgesteckten Erwartungen ihrer Fans zurück. Zwar wurde wieder der vierte Platz in der Serie A erreicht, auf der anderen Seite wurden die Anhänger durch ein frühes Ausscheiden in der Coppa Italia, ein Ausscheiden schon in der Qualifikationsrunde der Champions League und ein Scheitern gegen Ajax Amsterdam in der Zwischenrunde des UEFA-Pokals enttäuscht.

Am 24. September 2009 trat Präsident Andrea Della Valle von seinem Amt zurück, nachdem er zuvor aus Fankreisen wegen seiner Transferpolitik kritisiert worden war. Insbesondere wurde ihm vorgeworfen, den zum Erzrivalen Juventus Turin abgewanderten Felipe Melo nicht angemessen ersetzt zu haben. Im Gegensatz zu den Fans erklärten sich Mannschaft und Trainer geschlossen solidarisch zu dem zurückgetretenen Della Valle.<ref>Zum Rücktritt Della Valles im Kicker-Online am 24. September 2009 (abgerufen am 18. Oktober 2009).</ref> Wenn auch danach in der Serie A noch nicht alles rund lief, so erlangte man in der Champions League mit 15 Punkten den Gruppensieg in einer verhältnismäßig schwierigen Gruppe mit Olympique Lyon, dem FC Liverpool und Debreceni Vasutas. Im Achtelfinale musste man sich aufgrund der Auswärtstorregel dem FC Bayern München geschlagen geben (1:2 a; 3:2 h). Auch in der Coppa Italia war Fiorentina voll dabei und scheiterte erst im Halbfinale nach doppelter 0:1-Niederlage an Inter Mailand.

In den darauffolgenden Spielzeiten lagen die Viola bei ihren Erwartungen deutlich zurück. In der Spielzeit 2010/11 erreichte man nur Platz neun, 2011/12 reichte es sogar nur für den 13. Platz. Ab der Saison 2012/13 ging es leistungstechnisch wieder aufwärts. Fiorentina erreichte hierbei das Viertelfinale der Coppa Italia. Dort verlor man nach Verlängerung mit 0:1 gegen die AS Rom, wobei es auch drei Platzverweise gab.

Am Ende der Spielzeit stand die Fiorentina auf Platz vier der Serie A und durfte daher an der Qualifikation zur UEFA Europa League 2013/14 teilnehmen. Im Playoff-Hinspiel schlug man den Grasshopper Club Zürich mit 2:1, das Rückspiel gewannen die Schweizer mit 1:0. Aufgrund der Auswärtstorregel stiegen die Viola in die Gruppenphase ein, in der die Fiorentina in Gruppe E gegen den FK Dnipro, den FC Paços de Ferreira und Pandurii Târgu Jiu mit 16 Punkten den Gruppensieg erlangte. Im Sechzehntelfinale traf man auf den Esbjerg fB, den man im Hinspiel auswärts mit 3:1 schlug, das Rückspiel endete mit 1:1 unentschieden. Im Achtelfinale kam es zum italienischen Duell gegen Juventus Turin. Das Hinspiel in der piemontesischen Hauptstadt endete mit 1:1. Anschließend verlor die Fiorentina zuhause mit 0:1. In weiterer Folge verloren die Viola auch das Finale der Coppa Italia gegen die SSC Neapel. Auch diese Saison beendete man auf Platz vier.

Die AC Fiorentina durfte diesmal direkt an der Europa League teilnehmen. Erneut war die zugeloste Gruppe verhältnismäßig einfach. In Gruppe K brachte die Fiorentina gegen EA Guingamp, PAOK Thessaloniki und Dinamo Minsk erneut den Gruppensieg ein, diesmal mit 13 Punkten. Die K.O.-Runde sollte diesmal um einiges besser verlaufen als in der Vorsaison. Gegen Tottenham Hotspur (1:1 a; 2:0 h), die AS Rom (1:1 h; 3:0 a) und Dynamo Kiew (1:1 a; 2:0 h) setzte man sich jeweils durch. Erst im Halbfinale unterlag man dem späteren Sieger FC Sevilla deutlich (0:3 a; 0:2 h). Ebenso im Halbfinale Schluss war in der Coppa Italia. Nach einem 2:1-Auswärtssieg der Fiorentiner zog der spätere Titelträger Juventus mit einem 3:0 im Rückspiel ins Finale ein. Kurios ist hierbei die Tatsache, dass auch die SSC Neapel – gegen den die Fiorentina in der Vorsaison im Cup-Finale verlor – in beiden Wettbewerben im Halbfinale ausgeschieden war. Zum dritten Mal in Folge belegte Fiorentina den vierten Platz in der Serie A.

Im Juni 2015 wurde der Portugiese Paulo Sousa Trainer der AC Florenz. Erneut nahmen die Viola an der Europa League teil und erreichten in Gruppe I gegen den FC Basel, Lech Posen und Belenenses Lissabon mit zehn Punkte den zweiten Gruppenplatz. In der Coppa Italia scheiterte die Fiorentina überraschend im Achtelfinale mit 0:1 am FC Carpi, der in dieser Saison in der Serie A spielte. Im Sechzehntelfinale der Europa League traf man wiederum auf Tottenham. Diesmal setzte sich der Klub aus London nach einem 1:1 im Hinspiel im Rückspiel mit 3:0 durch. Die Serie A beendete die Viola auf Platz fünf.

In der Saison 2016/17 trat die Fiorentina zum vierten Mal in Folge an der Europa League an. Man wurde in Gruppe J gegen PAOK Thessaloniki, Qarabağ Ağdam und Slovan Liberec mit 13 Punkten Gruppensieger. Im Viertelfinale der Coppa Italia verlor man mit 0:1 gegen die SSC Neapel. Gegner im Sechzehntelfinale der Europa League war Borussia Mönchengladbach. Das Hinspiel endete mit einem 1:0-Auswärtssieg für Florenz. Nachdem man im Rückspiel mit 2:0 geführt hatte, drehte Gladbach das Spiel, siegte mit 4:2 und zog ins Viertelfinale ein. Zum Ende der Saison 2016/17 endete Sousas Engagement in Florenz, sein Nachfolger wurde Stefano Pioli.

In der Liga konnte die AC Florenz unter Pioli nicht an die vorherigen Leistungen anknüpfen. Nach zweimaligem achten Platz musste der Klub in der Saison 2018/19 sogar um den Klassenerhalt bangen. Nachdem man am 24. Spieltag SPAL Ferrara auswärts mit 4:1 geschlagen hatte, gewann man bis Saisonende kein einziges Spiel mehr. Die Fiorentina beendete die Saison letztendlich auf Platz 16, nur drei Punkte vom ersten Abstiegsplatz entfernt. In der Coppa Italia schied man im Halbfinale gegen Atalanta Bergamo aus. Nachdem das Hinspiel mit 3:3 geendet hatte, verlor die Fiorentina das Rückspiel mit 1:2. Aufgrund der schwachen Leistungen der Mannschaft wurde Stefano Pioli im April 2019 von Vincenzo Montella als Trainer der AC Florenz abgelöst.

Im Juni 2019 wurde der italo-amerikanische Unternehmer Rocco Commisso († 2026) neuer Eigentümer des Klubs. Der Kaufpreis soll rund 200 Mio. Euro betragen haben und der Kauf zog sich über ein Jahr hin. Zuvor hatte Commisso versucht, die AC Mailand zu übernehmen, die zu diesem Zeitpunkt ebenfalls in einer Krise war.<ref>Serie A: Italo-Amerikaner Rocco Commisso kauft AC Florenz. In: ran.de. SID, 6. Juni 2019, abgerufen am 6. Juni 2019.</ref> Die Serie A 2019/20 beendete die Fiorentina auf Platz zehn, Montella war bereits im Dezember 2019 durch Giuseppe Iachini als Fiorentina-Trainer abgelöst worden. In der Coppa Italia erreichte man das Viertelfinale, wo man mit 1:2 an Inter Mailand scheiterte. In der anschließenden Saison 2020/21 musste sich die AC Florenz in der Coppa Italia erneut mit 1:2 gegen Inter Mailand geschlagen geben, diesmal im Achtelfinale. Die Liga beendete Fiorentina auf einem enttäuschenden 13. Platz. Giuseppe Iachini wurde im November 2020 durch Cesare Prandelli ersetzt und beerbte seinen Nachfolger bereits weniger als fünf Monate später, um wiederum Trainer der Fiorentina zu werden.

Zur Saison 2021/22 wurde Vincenzo Italiano Trainer bei der AC Florenz. Unter Italiano stießen die Viola in der Coppa Italia bis ins Halbfinale vor, wo man mit 0:1 und 0:2 gegen Juventus Turin verlor. Die Liga wurde auf dem siebten Platz beendet, was der besten Platzierung seit der Saison 2015/16 entspricht.

Mit dem siebten Platz erreichten die Fiorentiner die Qualifikation zur UEFA Europa Conference League 2022/23. In der Playoff-Runde behauptete man sich gegen den FC Twente Enschede (2:1 h; 0:0 a) und wurde der Gruppe A zugelost. Dort traf man auf den Istanbul Başakşehir FK, Heart of Midlothian und den FK RFS. Die Fiorentina beendete die Gruppenphase punktgleich mit Istanbul – aber aufgrund der schlechteren Tordifferenz – auf dem zweiten Platz. Im Sechzehntelfinale setzte man sich mit zwei Siegen gegen Sporting Braga durch (4:0 a; 3:2 h). Anschließend besiegte man im Achtelfinale Sivasspor (1:0 h; 4:1 a). Im Viertelfinale gegen Lech Posen gab es im Hinspiel einen 4:1-Sieg und im Rückspiel eine 2:3-Heimniederlage. Im Halbfinale gegen den FC Basel setzte man sich nach einer 1:2-Hinspielniederlage mit 3:1 im Rückspiel durch. Neben dem Finale der Europa Conference League erreichten die Viola auch das Endspiel in der Coppa Italia. Beide Endspiele verlor die AC Florenz jeweils mit 1:2. Italienischer Pokalsieger wurde Inter Mailand, in der Conference League unterlag man in Finale in der Fortuna Arena in Prag West Ham United. In der Serie A wurde der achte Platz erreicht.

Da dem siebtplatzierten Juventus aufgrund eines finanziellen Euphemismus zehn Punkte abgezogen und die Teilnahme an allen europäischen Wettbewerben entzogen worden war, rückte Fiorentina als Achtplatzierter in die Qualifikation zur UEFA Europa Conference League 2023/24 nach. Dort traf man – weiterhin trainiert von Vincenzo Italiano – auf den SK Rapid Wien, gegen den man im Hinspiel mit 0:1 verlor. Das Rückspiel in Florenz entschieden die Italiener mit 2:0 für sich. In Gruppe F traf die AC Florenz auf Ferencváros Budapest, den KRC Genk und den FK Čukarički und wurde mit zwölf Punkten wurde Gruppensieger. Weiterhin nahm der Klub an der ersten Supercoppa in Italien, die mit vier Mannschaften ausgetragen wurde und verlor dort bereits im Halbfinale mit 0:3 gegen die SSC Neapel. In weiterer Folge nahm Florenz an der K.O.-Runde der Europa Conference League teil. Als Gruppensieger hatte man das Sechzehntelfinale übersprungen und traf im Achtelfinale auf Maccabi Haifa. Nach einem 4:3-Sieg im Hinspiel endete das Rückspiel mit 1:1 unentschieden. Gegen Viktoria Pilsen wurde das Viertelfinale eine schwere Angelegenheit. Beide Spiele endeten nach regulärer Spielzeit mit 0:0, erst nach Verlängerung gewannen die Italiener mit 2:0. Im Halbfinale besiegte man den FC Brügge im Hinspiel knapp mit 3:2. Das Rückspiel endete mit einem 1:1 unentschieden. Die AC Florenz erreichte somit zum zweiten Mal in Folge das Finale der Europa Conference League. Dort traf man auf Olympiakos Piräus, das in der Verlängerung mit 1:0 gewann.<ref>n-tv Nachrichten: Olympiakos Piräus krönt sich nach Drama in 116. Minute. Abgerufen am 31. Mai 2024.</ref> Zwischenzeitlich verloren die Viola im Halbfinale der Coppa Italia gegen Atalanta Bergamo. Nachdem das Hinspiel noch mit 1:0 für sich entschieden wurde, kassierte man eine 1:4-Niederlage im Rückspiel.<ref>Atalanta - Fiorentina (4-1) Coppa Italia 2023. Abgerufen am 31. Mai 2024.</ref>

Spiel- und Trainingsstätten

Stadion

Datei:Firenze, stadio artemio franchi, campo da gioco, 10,0.jpg
Stadio Artemio Franchi

Erste Spielstätte war von 1926 bis 1931 das Stadio Velodromo Libertas. Seit 1931 trägt die ACF Fiorentina ihre Heimspiele im Stadio Artemio Franchi aus. Das reine Fußballstadion mit rund 43.000 Plätzen wurde auf Anordnung des ersten Vereinspräsidenten Luigi Ridolfi von 1930 bis 1931 im heutigen Stadtteil Campo di Marte erbaut und diente seither auch als eine der Austragungsstätten der Fußball-Weltmeisterschaft 1934 und 1990, der Fußball-Europameisterschaft 1968 und des Finalspiels des Europapokal der Pokalsieger 1960/61.

Weiteres

Fans und Anhänger

Datei:Tifosi fiorentina.jpg
Tifosi der Fiorentina im Stadio Artemio Franchi

Der Verein ist in der Stadt Florenz wie auch in der Toskana und in vielen Teilen der Welt deren wichtigster fußballerischer Vertreter, da die AC Florenz aufgrund ihrer Kontinuität in der Serie A zweifellos ist, fest verwurzelt und zahlreiche Anhänger hat. Diese Bindung manifestiert sich nicht zuletzt in einem hohen Anteil an Dauerkartenbesitzern. Selbst als die Fiorentina während der Saison 2002/03 unter dem Namen Florentia Viola in der viertklassigen Serie C2 (entsprechend der deutschen Regionalliga) spielte, gab es 16.648 abbonati, in der Erfolgssaison 1996/97 betrug die Anzahl verkaufter Dauerkarten stolze 32.620.

Die fanatischsten Tifosi, die Ultras, finden sich bei den Heimspielen in der innerhalb Italiens Fußballszene berühmten Curva Fiesole des Stadio Artemio Franchi ein, wo bei Spitzenspielen mitunter fast schon als künstlerisch wertvoll zu bezeichnende Choreographien und Feuerwerke inszeniert werden. Über Italien hinaus bekannt wurde das von den Tifosi dargestellte „lebende Bild“ der Skyline der Stadt mit ihren Monumenten anlässlich der Partie gegen Juve in der Saison 1990/91.

Koordiniert werden die Fan-Tätigkeiten von der Associazione Centro Coordinamento Viola Club (ACCVC) und der rivalisierenden Associazione Tifosi Fiorentini (ATF), es existieren aber auch unabhängige Klubs, deren bedeutendster und einflussreichster das Collettivo Autonomo Viola (CAV) sein dürfte. Insgesamt gibt es 282 eingetragene Viola-Clubs mit ca. 20.000 Mitgliedern. Schwerpunktmäßig natürlich in Florenz und in der Toskana, aber auch im übrigen Italien und im Ausland sind Fan-Clubs registriert. So gibt es drei Clubs in den USA, je zwei Clubs in Frankreich, England und Afrika und je einen in Spanien, der Schweiz, Rumänien, Albanien, Russland, Malta, Japan, China und Neuseeland (Stand 2004).

Die Clubs, auch wenn sie sich untereinander nicht alle mögen, sind sich einig in dem unbedingten Bemühen, „ihre“ Fiorentina nach Kräften zu unterstützen. Zudem stellen die Ultras des Vereines eine der wichtigsten linken Fan-Gruppierungen dar. Und einig ist man sich in der Haltung gegenüber dem alten „Erzfeind“ Juventus, einer Haltung, die in der Vergangenheit nicht selten auch zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen den Anhängern beider Vereine bei direkten Begegnungen geführt hat. Fanfreundschaften werden hingegen mit den Anhängern von Hellas Verona sowie des FC Turin gepflegt, und auch mit den Fans des nicht weit von Florenz entfernt beheimateten AS Livorno kommt man gut aus.

Ausrüster und Sponsoren

Ausrüster ist seit 2020 der italienische Sportartikelhersteller Kappa.<ref>Kappa announced as new Fiorentina technical sponsor. AC Florent, 21. August 2020, abgerufen am 3. September 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

1981 schloss die Fiorentina einen Werbevertrag mit J.D.Farrow’s, die ihren Schriftzug auf den Trikots platzierten. Es folgten Opel (1983–1986), Crodino (1986–1989), La Nazione (1989–1991), Giocheria (1991–1992), 7 Up (1992–1994), Sammontana (1994–1997), Nintendo (1997–2000), Toyota (2000–2002), Fondiaria-Sai (2002–2004), Toyota (2004–2010), Save the Children (2010–2011), Mazda (2011–2014), Volkswagen und Save the Children (2014–2016), Vorwerk Foletto und Save the Children (2016–2019) sowie Mediacom (2019–).<ref>violachannel.tv – Partners, Seite auf Englisch, abgerufen am 14. Juni 2023</ref>

Vereinsfarben und -wappen

Die ACF Fiorentina trug bis 1928 weiß-rote Trikots. Die charakteristische violette Spielerbekleidung wurde erstmals 1928 getragen. Das Auswärtstrikot wird traditionell meist in weiß gehalten.

Das heutige Vereinswappen in Form einer Raute mit violetter Umrandung kombiniert die Farben des Vereins und das Wappen der Stadt Florenz, es zeigt eine rote Lilie auf weißem Hintergrund im oberen und den stilisierten Buchstaben V für La Viola im unteren Teil.

Wissenswertes

  • Die AC Florenz war 1957 die erste italienische Mannschaft, die in ein Finale des Europapokals der Landesmeister einzog, unterlag aber im Estadio Santiago Bernabéu der großen Mannschaft jener Epoche, Real Madrid mit 0:2.
  • Die Fiorentina gewann im Jahre 1961 den erstmals ausgetragenen Europapokal der Pokalsieger und setzte sich dabei im Endspiel gegen die favorisierten Glasgow Rangers durch.
  • Die Fiorentina ist die einzige italienische Vereinsmannschaft, der es gelang gegen einen englischen Verein im alten Wembley-Stadion zu gewinnen. 1999 besiegte die „Viola“ den FC Arsenal, der nach Wembley ausgewichen war. Da das Wembley-Stadion kurz darauf abgerissen wurde, ist der Fiorentina dieser Rekord nicht mehr zu nehmen.
  • Man vermutet, dass die Vereinsfarben der Fiorentina per Zufall entstanden sind. Nachdem die Trikots ursprünglich weiß-rot gefärbt waren, verfärbten sich diese – nach einer Legende – violett, als sie in einem Fluss, wohl dem Arno, gewaschen worden waren.
  • Die offizielle Vereinshymne ist auch heute noch der Inno della Fiorentina (deutsch: „Hymne der Fiorentina“) in der Interpretation von Narciso Parigi aus den 1950er-Jahren.
  • Luca Toni gewann während seiner Zeit bei der AC Florenz als erster Italiener und als erster Spieler der Serie A den Goldenen Schuh der UEFA.
  • Die Fiorentina ist die erste Mannschaft, die sich für Endspiele aller vier europäischen Wettbewerbe mindestens einmal qualifizierte (UEFA Champions League/Europapokal der Landesmeister, Europapokal der Pokalsieger, UEFA-Pokal/UEFA Europa League und UEFA Europa Conference League).

Daten und Fakten

Vereinserfolge

Datei:1975 Coppa Italia Final - AC Fiorentina squad (1).jpg
Die Mannschaft der Fiorentina feiert den Gewinn der Coppa Italia 1975
National Titel Saison
Italienische Meisterschaft 2 1955/56, 1968/69
Italienischer Pokal 6 1939/40, 1960/61, 1965/66, 1974/75, 1995/96, 2000/01
Italienischer Supercup 1 1996
International Titel Saison
Europapokal der Pokalsieger 1 1960/61
Mitropacup 1 1966
Englisch-italienischer Ligapokal 1 1975/76
Coppa delle Alpi 1 1989
Coppa Grasshoppers 1 1957

Erfolge der Jugendmannschaften

Kader der Saison 2025/26

Stand: 2. Februar 2026<ref>ACF Fiorentina | Prima Squadra Maschile. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 17. Dezember 2024; abgerufen am 25. Dezember 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Nr. Position Name
1 ItalienItalien TW Luca Lezzerini
2 BrasilienDatei:Flag of Brazil.svg AB Dodô
5 KroatienDatei:Flag of Croatia.svg AB Marin Pongračić
6 ItalienItalien AB Luca Ranieri (C)ein weißes C in blauem Kreis
7 SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg MF Simon Sohm
8 ItalienItalien MF Rolando Mandragora
10 IslandDatei:Flag of Iceland.svg ST Albert Guðmundsson
11 MarokkoDatei:Flag of Morocco.svg MF Abdelhamid Sabiri
12 JapanJapan MF Daihaku Hamasaki
14 ItalienItalien MF Hans Nicolussi Caviglia (Leihe von FC Venedig)
15 ItalienItalien AB Pietro Comuzzo
17 EnglandEngland ST Jack Harrison
18 SpanienSpanien AB Pablo Marí
20 ItalienItalien ST Moise Kean
21 DeutschlandDeutschland AB Robin Gosens
22 ItalienItalien MF Jacopo Fazzini
23 Bosnien und HerzegowinaDatei:Flag of Bosnia and Herzegovina.svg AB Eman Košpo
Nr. Position Name
24 MarokkoDatei:Flag of Morocco.svg MF Amir Richardson
26 ItalienItalien AB Mattia Viti (Leihe von OGC Nizza)
27 ItalienItalien MF Cher Ndour
29 ItalienItalien AB Niccolò Fortini
30 ItalienItalien TW Tommaso Martinelli
43 SpanienSpanien TW David de Gea
44 ItalienItalien MF Nicolò Fagioli
48 GhanaDatei:Flag of Ghana.svg AB Tariq Lamptey
60 ItalienItalien AB Eddy Kouadio
61 ItalienItalien ST Riccardo Braschi
65 ItalienItalien AB Fabiano Parisi
80 ItalienItalien MF Giovanni Fabbian
91 ItalienItalien ST Roberto Piccoli
99 ElfenbeinküsteDatei:Flag of Côte d'Ivoire.svg ST Christian Kouamé
ArgentinienDatei:Flag of Argentina.svg MF Gino Infantino
ItalienItalien AB Daniele Rugani

Ehemalige Spieler

<templatestyles src="column-multiple/styles.css" />

Spielerrekorde

Stand: Saisonende 2024/25; Fettgedruckte Spieler sind noch aktiv. Angegeben sind alle Pflichtspiele und -tore.

Rekordspieler

Datei:Antognoni.jpg
Giancarlo Antognoni
Name Zeitraum Liga Pokal Europapokal Sonstige Gesamt
01 ItalienItalien Giancarlo Antognoni 1972–1987 341 61 19 8 429
02 ItalienItalien Giuseppe Brizi 1962–1976 280 46 63 389
03 ItalienItalien Claudio Merlo 1965–1976 257 50 70 377
04 SchwedenSchweden Kurt Hamrin 1958–1967 289 27 21 25 362
05 ItalienItalien Giuseppe Chiappella 1939–1949 331 10 4 12 357
06 ItalienItalien Manuel Pasqual 2005–2016 302 23 31 356
07 ItalienItalien Giancarlo De Sisti 1965–1974 256 46 22 19 354
08 ItalienItalien Sergio Cervato 1948–1959 316 11 7 6 340
09 ItalienItalien Francesco Toldo 1993–2001 266 42 27 1 337
10 ArgentinienDatei:Flag of Argentina.svg Gabriel Batistuta 1991–2000 269 39 23 1 332

Rekordtorschützen

Datei:Kurre Hamrin 1958.jpg
Kurt Hamrin
Datei:Omar Batistuta (2).jpg
Gabriel Batistuta
Name Zeitraum Liga Pokal Europapokal Sonstige Gesamt
01 SchwedenSchweden Kurt Hamrin 1958–1967 151 15 16 27 208
02 ArgentinienDatei:Flag of Argentina.svg Gabriel Batistuta 1991–2000 168 24 13 2 207
03 ItalienItalien ArgentinienDatei:Flag of Argentina.svg Miguel Montuori 1956–1961 77 6 1 84
04 ItalienItalien Giancarlo Antognoni 1972–1987 61 10 1 72
05 RumänienDatei:Flag of Romania.svg Adrian Mutu 2006–2011 54 4 11 69
06 ItalienItalien Gianfranco Petris 1958–1964 43 13 8 64
07 ItalienItalien Alberto Galassi 1947–1952 63 63
08 ItalienItalien Alberto Gilardino 2008–2011 52 1 10 63
09 ItalienItalien Giuseppe Virgili 1954–1958 57 4 1 62
10 ItalienItalien Christian Riganò 2002–2005 57 5 62

Trainerhistorie

1926–1928 UngarnDatei:Flag of Hungary.svg Károly Csapkay
1928–1931 UngarnDatei:Flag of Hungary.svg Gyula Feldmann
1931–1933 OsterreichDatei:Flag of Austria.svg Hermann Felsner
1933 UngarnDatei:Flag of Hungary.svg William Rady
1933–1934 UngarnDatei:Flag of Hungary.svg József Ging
1934–1937 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Guido Ara
1937–1938 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Ottavio Baccani
1938 UngarnDatei:Flag of Hungary.svg Ferenc Molnár
1938–1939 OsterreichDatei:Flag of Austria.svg Rudolf Soutschek
1939–1945 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Giuseppe Galluzzi
1946 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Guido Ara
1946–1947 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Renzo Magli
1947 UngarnDatei:Flag of Hungary.svg Imre Senkey
1947–1951 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Luigi Ferrero
1951–1953 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Renzo Magli
1953–1958 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Fulvio Bernardini
1958–1959 UngarnDatei:Flag of Hungary.svg Lajos Czeizler
1959 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Luigi Ferrero
1959–1960 ArgentinienDatei:Flag of Argentina.svg Luis Carniglia
1960 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Giuseppe Chiappella
1960–1962 UngarnDatei:Flag of Hungary.svg Nándor Hidegkuti
1962–1964 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Ferruccio Valcareggi
1964–1967 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Giuseppe Chiappella
1967–1968 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Luigi Ferrero
1968 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Andrea Bassi
1968–1971 ItalienItalien ArgentinienDatei:Flag of Argentina.svg Bruno Pesaola
1971 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Oronzo Pugliese
Amtszeit Name
1971–1973 SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg Nils Liedholm
1973–1974 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Luigi Radice
1974–1975 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Nereo Rocco
1975–1977 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Carlo Mazzone
1977–1978 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Mario Mazzoni
1978 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Giuseppe Chiappella
1978–1981 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Paolo Carosi
1981–1985 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Giancarlo De Sisti
1985 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Ferruccio Valcareggi
1985–1986 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Aldo Agroppi
1986–1987 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Eugenio Bersellini
1987–1989 SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg Sven-Göran Eriksson
1989–1990 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Bruno Giorgi
1990 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Francesco Graziani
1990–1991 BrasilienDatei:Flag of Brazil.svg Sebastião Lazaroni
1991–1993 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Luigi Radice
1993 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Aldo Agroppi
1993 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Luciano Chiarugi
1993–1997 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Claudio Ranieri
1997–1998 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Alberto Malesani
1998–2000 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Giovanni Trapattoni
2000–2001 TurkeiDatei:Flag of Turkey.svg Fatih Terim
2001 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Luciano Chiarugi
2001–2002 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Roberto Mancini
2002 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Ottavio Bianchi
2002 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Luciano Chiarugi
Amtszeit Name
2002 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Eugenio Fascetti
2002 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Pietro Vierchowod
2002–2004 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Alberto Cavasin
2004 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Emiliano Mondonico
2004–2005 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Sergio Buso
2005 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Dino Zoff
2005–2010 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Cesare Prandelli
2010–2011 SerbienDatei:Flag of Serbia.svg Siniša Mihajlović
2011–2012 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Delio Rossi
2012 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Vincenzo Guerini
2012–2015 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Vincenzo Montella
2015–2017 PortugalDatei:Flag of Portugal.svg Paulo Sousa
2017–2019 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Stefano Pioli
2019 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Vincenzo Montella
2019–2020 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Giuseppe Iachini
2020–2021 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Cesare Prandelli
2021 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Giuseppe Iachini
2021–2024 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Vincenzo Italiano
2024–2025 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Raffaele Palladino
2025 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Stefano Pioli
2025– ItalienDatei:Flag of Italy.svg Paolo Vanoli

Präsidentenhistorie

Datei:Rocco B. Commisso.jpg
Rocco Commisso
Amtszeit Name
1926–1942 Italien 1861Datei:Flag of Italy (1861-1946).svg Luigi Ridolfi
1942–1945 Italien 1861Datei:Flag of Italy (1861-1946).svg Scipione Picchi
1945–1946 ItalienItalien Arrigo Paganelli
1946–1947 ItalienItalien Igino Cassi
1947–1948 ItalienItalien Ardelio Allori
1948–1952 ItalienItalien Carlo Antonini
1952–1961 ItalienItalien Enrico Befani
1961–1965 ItalienItalien Enrico Longinotti
1965–1971 ItalienItalien Nello Baglini
1971–1977 ItalienItalien Ugolino Ugolini
1977–1979 ItalienItalien Rodolfo Melloni
1979–1980 ItalienItalien Enrico Martellini
1980–1986 ItalienItalien Ranieri Pontello
Amtszeit Name
1986–1987 ItalienItalien Pier Cesare Baretti
1987–1990 ItalienItalien Lorenzo Righetti
1990–1993 ItalienItalien Mario Cecchi Gori
1993–2001 ItalienItalien Vittorio Cecchi Gori
2001 ItalienItalien Luciano Luna
2002 ItalienItalien Ugo Poggi
ItalienItalien Ottavio Bianchi
ItalienItalien Enrico Fazzini
2002–2004 ItalienItalien Gino Salica
2004–2009 ItalienItalien Andrea Della Valle
2009–2019 ItalienItalien Mario Cognigni
2019–2026 ItalienItalien Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Rocco Commisso

Vereinsrekorde

Serie A

Wichtige Spiele in der Geschichte des AC Florenz

Datum Anlass Stadion Sieger Gegner Ergebnis Details
15. Juni 1940 Finalspiel Coppa Italia Stadio Artemio Franchi, Florenz ItalienItalien AC Florenz ItalienDatei:Flag of Italy.svg CFC Genua 1:0 Details
30. Mai 1957 Finalspiel Europapokal der Landesmeister Estadio Santiago Bernabéu, Madrid Spanien 1945Datei:Flag of Spain (1945 - 1977).svg Real Madrid ItalienItalien AC Florenz 2:0 Details
24. September 1958 Finalspiel Coppa Italia Olympiastadion Rom, Rom ItalienDatei:Flag of Italy.svg Lazio Rom ItalienItalien AC Florenz 1:0 Details
18. September 1960 Finalspiel Coppa Italia Giuseppe-Meazza-Stadion, Mailand ItalienDatei:Flag of Italy.svg Juventus Turin ItalienItalien AC Florenz 3:2 n. V. Details
17. Mai 1961 Finalhinspiel Europapokal der Pokalsieger Ibrox Park, Glasgow SchottlandDatei:Flag of Scotland.svg Glasgow Rangers ItalienItalien AC Florenz 0:2 Details
27. Mai 1961 Finalrückspiel Europapokal der Pokalsieger Stadio Artemio Franchi, Florenz ItalienItalien AC Florenz SchottlandDatei:Flag of Scotland.svg Glasgow Rangers 2:1
11. Juni 1961 Finalspiel Coppa Italia Stadio Artemio Franchi, Florenz ItalienItalien AC Florenz ItalienItalien Lazio Rom 2:0 Details
19. Mai 1966 Finalspiel Coppa Italia Olympiastadion Rom, Rom ItalienItalien AC Florenz ItalienDatei:Flag of Italy.svg US Catanzaro 2:1 n. V. Details
28. Juni 1975 Finalspiel Coppa Italia Olympiastadion Rom, Rom ItalienItalien AC Florenz ItalienDatei:Flag of Italy.svg AC Mailand 3:2 Details
2. Mai 1996 Finalhinspiel Coppa Italia Stadio Artemio Franchi, Florenz ItalienItalien AC Florenz ItalienDatei:Flag of Italy.svg Atalanta Bergamo 1:0 Details
18. Mai 1996 Finalrückspiel Coppa Italia Stadio Atleti Azzurri d’Italia, Bergamo ItalienItalien Atalanta Bergamo ItalienItalien AC Florenz 0:2
25. August 1996 Finalspiel Supercoppa Italiana Giuseppe-Meazza-Stadion, Mailand ItalienItalien AC Mailand ItalienItalien AC Florenz 1:2 Details
14. April 1999 Finalhinspiel Coppa Italia Stadio Ennio Tardini, Parma ItalienDatei:Flag of Italy.svg AC Parma ItalienItalien AC Florenz 1:1 Details
5. Mai 1999 Finalrückspiel Coppa Italia Stadio Artemio Franchi, Florenz ItalienItalien AC Florenz ItalienItalien AC Parma 2:2
24. Mai 2001 Finalhinspiel Coppa Italia Stadio Ennio Tardini, Parma ItalienItalien AC Parma ItalienItalien AC Florenz 0:1 Details
13. Juni 2001 Finalrückspiel Coppa Italia Stadio Artemio Franchi, Florenz ItalienItalien AC Florenz ItalienItalien AC Parma 1:1
19. August 2001 Finalspiel Supercoppa Italiana Olympiastadion Rom, Rom ItalienDatei:Flag of Italy.svg AS Rom ItalienItalien AC Florenz 3:0 Details
3. Mai 2014 Finalspiel Coppa Italia Olympiastadion Rom, Rom ItalienItalien AC Florenz ItalienItalien SSC Neapel 1:3 Details
24. Mai 2023 Finalspiel Coppa Italia Olympiastadion Rom, Rom ItalienItalien Inter Mailand ItalienItalien AC Florenz 2:1 Details
7. Juni 2023 Finalspiel UEFA-Conference-League Fortuna Arena, Prag ItalienItalien AC Florenz EnglandEngland West Ham United 1:2 Details
29. Mai 2024 Finalspiel UEFA-Conference-League Agia-Sofia-Stadion, Athen GriechenlandDatei:Flag of Greece.svg Olympiakos Piräus ItalienItalien AC Florenz 1:0 n. V. Details

Sportliche Chronologie

Ligenverlauf

<timeline>

ImageSize = width:900 height:200 PlotArea = width:750 height:40 left:120 bottom:50 AlignBars = justify

Period = from:1945 till:1995 TimeAxis = orientation:horizontal ScaleMajor = unit:year increment:5 start:1945 ScaleMinor = unit:year increment:1 start:1995

Colors =

 id:grau  value:gray(0.8)
 id:blau  value:rgb(0.7,0.7,1)
 id:gruen value:rgb(0.7,1,0.7)
 id:gelb  value:rgb(1,1,0.7)
 id:rot   value:rgb(1,0.7,0.7)

BarData =

 bar:eins text:Serie A
 bar:zwei text:Serie B

PlotData=

 align:center textcolor:black fontsize:8 mark:(line,grau) width:20 shift:(1,-5)
 bar:eins color:gruen
 from:1945 till:1946 text:5
 from:1946 till:1947 text:17
 from:1947 till:1948 text:7
 from:1948 till:1949 text:10
 from:1949 till:1950 text:5
 from:1950 till:1951 text:5
from:1951 till:1952 text:4
from:1952 till:1953 text:7
from:1953 till:1954 text:4
from:1954 till:1955 text:5
from:1955 till:1956 text:1
from:1956 till:1957 text:2
from:1957 till:1958 text:2
from:1958 till:1959 text:2
from:1959 till:1960 text:2
from:1960 till:1961 text:7
from:1961 till:1962 text:3
from:1962 till:1963 text:6
from:1963 till:1964 text:4
from:1964 till:1965 text:5
from:1965 till:1966 text:4
from:1966 till:1967 text:5
 from:1967 till:1968 text:4
 from:1968 till:1969 text:1
 from:1969 till:1970 text:5
 from:1970 till:1971 text:13
 from:1971 till:1972 text:6
 from:1972 till:1973 text:4
 from:1973 till:1974 text:6
 from:1974 till:1975 text:8
 from:1975 till:1976 text:9
 from:1976 till:1977 text:3
 from:1977 till:1978 text:13
 from:1978 till:1979 text:7
 from:1979 till:1980 text:5
 from:1980 till:1981 text:5
 from:1981 till:1982 text:2
 from:1982 till:1983 text:5
 from:1983 till:1984 text:3
 from:1984 till:1985 text:9
 from:1985 till:1986 text:4
 from:1986 till:1987 text:10
 from:1987 till:1988 text:8
 from:1988 till:1989 text:7
 from:1989 till:1990 text:12
 from:1990 till:1991 text:12
 from:1991 till:1992 text:12
 from:1992 till:1993 text:16
 bar:zwei color:blau
 from:1993 till:1994 text:1
 bar:eins color:gruen
 from:1994 till:1995 text:10

TextData=

 pos:(120,150) fontsize:12 text:Ligazugehörigkeit und Platzierungen der AC Fiorentina 1945 – 1995

</timeline>

<timeline>

ImageSize = width:900 height:200 PlotArea = width:750 height:80 left:120 bottom:50 AlignBars = justify

Period = from:1995 till:2025 TimeAxis = orientation:horizontal ScaleMajor = unit:year increment:5 start:1995 ScaleMinor = unit:year increment:1 start:2025

Colors =

 id:grau  value:gray(0.8)
 id:blau  value:rgb(0.7,0.7,1)
 id:gruen value:rgb(0.7,1,0.7)
 id:gelb  value:rgb(1,1,0.7)
 id:rot   value:rgb(1,0.7,0.7)

BarData =

 bar:eins text:Serie A
 bar:zwei text:Serie B
 bar:drei text:Serie C1
 bar:vier text:Serie C2


PlotData=

 align:center textcolor:black fontsize:8 mark:(line,grau) width:20 shift:(1,-5)
 bar:eins color:gruen
 from:1995 till:1996 text:4
 from:1996 till:1997 text:9
from:1997 till:1998 text:5
from:1998 till:1999 text:3
from:1999 till:2000 text:7
from:2000 till:2001 text:9
from:2001 till:2002 text:17
bar:vier color:grau
from:2002 till:2003 text:1
bar:zwei color:blau
from:2003 till:2004 text:6
bar:eins color:gruen
from:2004 till:2005 text:16
from:2005 till:2006 text:9
from:2006 till:2007 text:6
from:2007 till:2008 text:4
from:2008 till:2009 text:4
from:2009 till:2010 text:11
from:2010 till:2011 text:9
from:2011 till:2012 text:13
from:2012 till:2013 text:4
from:2013 till:2014 text:4
from:2014 till:2015 text:4
from:2015 till:2016 text:5
from:2016 till:2017 text:8
from:2017 till:2018 text:8
from:2018 till:2019 text:16
from:2019 till:2020 text:10
from:2020 till:2021 text:13
from:2021 till:2022 text:7
from:2022 till:2023 text:8
from:2023 till:2024 text:8
 from:2024 till:2025 text:

TextData=

 pos:(120,150) fontsize:12 text:Ligazugehörigkeit und Platzierungen AC Fiorentina ab 1995

</timeline>

Chronologie

Saison Platz Spielklasse Bemerkung
1926/27 6 Divisione 1, Girone C
1927/28 2 Divisione 1, Girone D
1928/29 16 Divisione Nazionale
1929/30 4 Serie B
1930/31 1 Serie B Aufstieg in die Serie A
1931/32 4 Serie A Pedro Petrone (25 Treffer) ist Torschützenkönig zusammen mit Angelo Schiavio (FC Bologna)
1932/33 5 Serie A
1933/34 6 Serie A
1934/35 3 Serie A
1935/36 12 Serie A
1936/37 9 Serie A
1937/38 16 Serie A Abstieg in die Serie B
1938/39 1 Serie B Aufstieg in die Serie A
1939/40 13 Serie A Gewinn der ersten Coppa Italia
1940/41 3 Serie A
1941/42 9 Serie A
1942/43 6 Serie A
1943/44 keine Wettbewerbe infolge des Zweiten Weltkrieges
1944/45 keine Wettbewerbe infolge des Zweiten Weltkrieges
1945/46 5 Serie A
1946/47 17 Serie A
1947/48 7 Serie A
1948/49 8 Serie A
1949/50 5 Serie A
1950/51 5 Serie A
1951/52 4 Serie A
1952/53 7 Serie A
1953/54 3 Serie A
1954/55 5 Serie A
1955/56 1 Serie A Erster Scudetto, 33 Spiele in Folge ungeschlagen und 12 Punkte Vorsprung (italienischer Rekord bis heute), nur am letzten Spieltag gab es eine 1:3-Niederlage beim CFC Genua
1956/57 2 Serie A Finale des Europapokals der Landesmeister erreicht
1957/58 2 Serie A Finale der Coppa Italia erreicht
1958/59 2 Serie A mit 95 erzielten Treffern in 34 Partien (italienischer Rekord bis heute)
1959/60 2 Serie A Finale der Coppa Italia erreicht
1960/61 7 Serie A zweiter Gewinn der Coppa Italia, Gewinn des Europapokals der Pokalsieger
1961/62 3 Serie A Aurelio Milani (22 Treffer) Torschützenkönig zusammen mit José Altafini (AC Mailand), Finale des Europapokals der Pokalsieger erreicht
1962/63 6 Serie A
1963/64 4 Serie A
1964/65 4 Serie A Alberto Orlando (17 Treffer) Torschützenkönig zusammen mit Sandro Mazzola (Inter Mailand), Finale des Mitropa-Pokals erreicht
1965/66 4 Serie A dritter Gewinn der Coppa Italia, Gewinn des Mitropa-Pokals
1966/67 5 Serie A
1967/68 4 Serie A
1968/69 1 Serie A Zweiter Scudetto ohne Auswärtsniederlage
1969/70 4 Serie A
1970/71 12 Serie A
1971/72 5 Serie A Finale des Mitropa-Pokals erreicht
1972/73 4 Serie A
1973/74 6 Serie A
1974/75 8 Serie A vierter Gewinn der Coppa Italia
1975/76 9 Serie A
1976/77 3 Serie A
1977/78 13 Serie A
1978/79 6 Serie A
1979/80 6 Serie A
1980/81 5 Serie A
1981/82 2 Serie A
1982/83 5 Serie A
1983/84 3 Serie A
1984/85 9 Serie A
1985/86 4 Serie A
1986/87 9 Serie A
1987/88 8 Serie A
1988/89 7 Serie A
1989/90 12 Serie A Finale des UEFA-Cups erreicht
1990/91 12 Serie A
1991/92 12 Serie A
1992/93 16 Serie A Abstieg in die Serie B
1993/94 1 Serie B Aufstieg in die Serie A
1994/95 10 Serie A Gabriel Batistuta (26 Treffer) Torschützenkönig
1995/96 3 Serie A fünfter Gewinn der Coppa Italia und Gewinn der Supercoppa Italiana
1996/97 9 Serie A
1997/98 5 Serie A
1998/99 3 Serie A Finale der Coppa Italia erreicht
1999/2000 7 Serie A
2000/01 9 Serie A sechster Gewinn der Coppa Italia
2001/02 17 Serie A Insolvenz und anschließender Zwangsabstieg in die Serie C2
2002/03 1 Serie C2 Aufstieg in die Serie B, Christian Riganò (30 Treffer) Torschützenkönig
2003/04 6 Serie B Aufstieg (per Relegation) in die Serie A
2004/05 16 Serie A
2005/06 4 Serie A Luca Toni (31 Treffer) Torschützenkönig der Serie A und Bester Torjäger Europas
2006/07 5 Serie A Mit 31 Gegentoren in 38 Spielen stabilste Abwehr der Liga. Ohne Punkteabzug wäre der Verein Tabellendritter geworden. Cesare Prandelli zu Italiens „Trainer des Jahres 2006“ gewählt.
2007/08 4 Serie A Halbfinale des UEFA-Cups erreicht
2008/09 4 Serie A Cesare Prandelli zu Italiens „Trainer des Jahres 2008“ gewählt.
2009/10 11 Serie A Viertelfinale der Coppa Italia und Achtelfinale der Champions-League erreicht.
2010/11 9 Serie A
2011/12 13 Serie A
2012/13 4 Serie A Viertelfinale der Coppa Italia
2013/14 4 Serie A Finale der Coppa Italia
2014/15 4 Serie A Halbfinale der Coppa Italia. Halbfinale der Europa League
2015/16 5 Serie A
2016/17 8 Serie A Viertelfinale der Coppa Italia; Italienischer Meister der Frauen, Italienischer Pokalsieger der Frauen
2017/18 8 Serie A Viertelfinale der Coppa Italia, Tod von Kapitän Davide Astori während der Saison, Italienischer Pokalsieger der Frauen
2018/19 16 Serie A Halbfinale der Coppa Italia; Supercoppa Italiana der Frauen
2019/20 10 Serie A Viertelfinale der Coppa Italia
2020/21 13 Serie A Achtelfinale der Coppa Italia
2021/22 7 Serie A Viertelfinale der Coppa Italia
2022/23 8 Serie A Finale der UEFA Conference League, Finale der Coppa Italia
2023/24 8 Serie A Finale der UEFA Conference League, Halbfinale der Coppa Italia, Halbfinale der Supercoppa Italiana
2024/25 6 Serie A Halbfinale der UEFA Conference League, Achtelfinale der Coppa Italia

Frauenfußballabteilung

Das Damenteam der AC Florenz besteht seit 2015 und gewann 2016/17 die Italienische Meisterschaft, 2016/17 und 2017/18 jeweils den Italienischen Pokal und 2018 den Italienischen Supercup.

Literatur

  • Giansandro Mosti: Almanacco Viola 1926–2004. Tabellini, classifiche e statistiche. Scramasax edizioni, Firenze 2004.
  • Sandro Picchi: Fiorentina – 80 anni di storia. Il gioco, i personaggi, la città. Gianni Marchesini editore, Bologna 2006.

Weblinks

Commons: AC Florenz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende

Vorlage:Hinweisbaustein