4-Chlormercuribenzoesäure
Erscheinungsbild
| Strukturformel | ||||||||||||||||
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| Struktur von 4-Chlormercuribenzoesäure | ||||||||||||||||
| Allgemeines | ||||||||||||||||
| Name | 4-Chlormercuribenzoesäure | |||||||||||||||
| Andere Namen |
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| Summenformel | C7H5ClHgO2 | |||||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | ||||||||||||||||
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| Eigenschaften | ||||||||||||||||
| Molare Masse | 357,16 g·mol−1 | |||||||||||||||
| Aggregatzustand |
fest | |||||||||||||||
| Schmelzpunkt |
287 °C<ref name="Sigma">Datenblatt Vorlage:Linktext-Check bei Sigma-AldrichVorlage:Abrufdatum (PDF).</ref> | |||||||||||||||
| Sicherheitshinweise | ||||||||||||||||
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| Toxikologische Daten | ||||||||||||||||
| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | ||||||||||||||||
4-Chlormercuribenzoesäure ist eine organische Quecksilber-Verbindung, die als Protease-Inhibitor vor allem in der Biochemie Anwendung findet.
Biochemische Eigenschaften
PCMB reagiert mit SH-Gruppen (Thiolgruppen) in Proteinen und ist somit ein Inhibitor für Enzyme, die abhängig sind von einer SH-Reaktivität. Es inhibiert die Cystein-Protease Papain, aber auch die Acetylcholinesterase von Säugetieren.
Verwendung
Aufgrund seiner SH-Reaktivität wird es in speziellen Titrationen zur Quantifizierung von Thiolgruppen in Proteinen verwendet.
Quellen
<references />
Weblinks
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- Quecksilberorganische Verbindung
- Benzolcarbonsäure
- Chlorverbindung
- Proteaseinhibitor
- Beschränkter Stoff nach REACH-Anhang XVII, Eintrag 18(a)