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21-cm-Kanone 39

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21-cm-Kanone 39

Datei:Bundesarchiv Bild 101I-094-0449-25A, Norwegen, Lappland, Küstenbatterie.jpg
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Allgemeine Angaben
Militärische Bezeichnung 21-cm-Kanone 39

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Herstellerbezeichnung 21 cm kanonu VX

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Entwickler/Hersteller Škoda

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Entwicklungsjahr 1938

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zeit | start }} bis 1945 }}

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Stückzahl 46 (alle Versionen)

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Modellvarianten

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Waffenkategorie Belagerungsartillerie

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Mannschaft

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Technische Daten
Gesamtlänge

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Rohrlänge 9,530 m (K 39) / 11,462 m (K 39/41)

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Kaliber 21 cm

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Kaliberlänge L/52

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Anzahl Züge

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Drall

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Gewicht in
Feuerstellung
{{{Gewicht Einsatzbereit}}} kg

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Kadenz 1–2 Schuss/min

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Höhenrichtbereich −4° bis +45° Winkelgrad

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Seitenrichtbereich 360°

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Drehgeschwindigkeit °/s

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Erhöhungsgeschwindigkeit °/s

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Ausstattung

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Visiereinrichtung

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Verschlusstyp

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Ladeprinzip

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Munitionszufuhr

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Antrieb {{{Antrieb}}}

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Energieversorgung

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Die 21-cm-Kanone 39 war ein schweres Artilleriegeschütz der Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg.

Geschichte

Die tschechischen Škoda-Werke in Plzeň entwickelten 1938 die Kanone mit der Werksbezeichnung „K 52“ für die türkische Armee. Der Entwurf geht auf Geschützentwicklungen der Firma Skoda im Ersten Weltkrieg zurück. Als die deutsche Wehrmacht im März 1939 die Tschechoslowakei besetzte, waren bereits zwei Geschütze an die Türkei ausgeliefert. Danach wurde die Fertigung unter deutscher Leitung fortgeführt. Von der Version K 39 wurden zehn Stück fertiggestellt und von der überarbeiteten K 39/40 zwanzig Stück gebaut. Ab 1944 wurde die Produktion auf die überarbeitete Version K 39/41 umgestellt, von der bis April 1945 16 Stück hergestellt wurden.<ref name="GanderS206">Terry Gander, Peter Chamberlain, S. 206.</ref>

Die Lebensdauer eines Rohres, das 135 Kilogramm schwere Geschosse 33.000 Meter weit schoss, betrug ungefähr 1200 Schuss.<ref name="GanderS206"/>

Einsatz

In Heeres-Artillerieabteilungen wurden sie mit je drei Batterien zu zwei Geschützen geführt, also sechs Geschütze je Abteilung. Die Aufgaben für die Einheiten oder eine Zuordnung zu einem Kampfverband erhielten die Heeres-Artillerieabteilungen durch eine Armee oder ein Korps. Nachgewiesen sind die 21-cm-Kanone 39 beziehungsweise deren Varianten bei den Heeres-Artillerieabteilungen 767 und 768.<ref>Joachim Engelmann, S. 70.</ref> Im Rahmen des Atlantikwalls wurden zudem weitere Geschütze als Küstenartillerie bei der Kriegsmarine eingesetzt, so unter anderem in der Batterie von Crisbecq.<ref>https://www.normandywarguide.com/place/crisbecq-battery</ref> Anfang 1944 wurden acht Geschütze nach Schweden verkauft, später nochmals 14 Stück. Der Herstellungspreis des einzelnen Geschützes betrug 225.000 RM.<ref>Fritz Hahn S. 167.</ref>

Der Transport des in Fahrstellung 59.100 Kilogramm schweren Geschützes erfolgte in drei Lasten: Rohr, Oberlafette sowie Unterlafette mit Grundplatte, deren jede von einer 18-Tonnen-Halbketten-Zugmaschine Sd.Kfz. 9 gezogen wurde<ref>Senger u.Etterlin S. 130.</ref>. In Feuerstellung wog das Geschütz – je nach Variante – zwischen 34.000 und 38.000 kg<ref>Hahn S. 167, Senger u. Etterlin S. 130.</ref>.

Im Vergleich zur 21-cm-Kanone 38 der Firma Krupp war das Skoda-Geschütz schwerer und hatte eine geringere Schussweite.

Technik

Als Besonderheiten sind für diese Waffe die Verwendung von Beutelkartuschen, ein Schraubenverschluss mit De-Bange-Liderung und ein Autofrettagerohr zu erwähnen.<ref>Hogg S. 151.</ref>

21-cm-Kanone 39/40

Nach der Besetzung der Tschechoslowakei wurde einige Änderungen für den Einsatz bei der Wehrmacht vorgenommen. Die neue Bezeichnung 39/40 kennzeichnet diese Version.<ref>Hogg S. 151.</ref>

21-cm-Kanone 39/41

Durch die Ergänzung mit einer Mündungsbremse entstand diese neue Variante.<ref>Hogg S. 151.</ref>

Literatur

  • Joachim Engelmann: Das Buch der Artillerie 1939–1945. Dörfler Zeitgeschichte, ISBN 3-89555-179-1.
  • {{#ifexist:Vorlage:bibISBN/{{#invoke:URIutil|plainISBN|3613024810}}

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  • Fritz Hahn: Waffen und Geheimwaffen des deutschen Heeres 1933–1945. Bd. 1, Koblenz 1986, ISBN 3-7637-5830-5.
  • Ian Hogg: Deutsche Artilleriewaffen im Zweiten Weltkrieg. 1. Auflage, Motorbuch Verlag, Stuttgart 1978, ISBN 3-87943-504-9
  • Jiří Janoušek, Československé dělostřelectvo 1918-1939, Nakl. Corona, Prag, 2007, ISBN 978-80-86116-34-1.
  • Franz Kosar: Schwere Geschütze und Eisenbahngeschütze (Artillerie des 20. Jahrhunderts Bd. 3). München 1978, ISBN 3-7637-0541-4.
  • F. M. von Senger und Etterlin: Die deutschen Geschütze 1939–1945. München 1960.

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Navigationsleiste Artillerie der Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg