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2-(N-Morpholino)ethansulfonsäure

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Strukturformel
Strukturformel
Allgemeines
Name 2-(N-Morpholino)ethansulfonsäure
Andere Namen
  • MES
Summenformel C6H13NO4S
Kurzbeschreibung

farbloser Feststoff<ref name=roempp>Eintrag zu 2-Morpholinoethansulfonsäure. In: Römpp Online. Georg Thieme VerlagVorlage:Abrufdatum</ref>

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer
EG-Nummer 224-632-3
ECHA-InfoCard 100.022.394
PubChem 78165
ChemSpider 70541
DrugBank DB03814
Wikidata [[:d:Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)|Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)]]
Eigenschaften
Molare Masse 195,20 g·mol−1
Aggregatzustand

fest

Dichte

1,23–1,27 g·cm−3<ref name="Sigma">Datenblatt Vorlage:Linktext-Check bei Sigma-AldrichVorlage:Abrufdatum (PDF).</ref>

Schmelzpunkt

316 °C<ref name=roempp/>

pKS-Wert

6,15<ref>Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref>

Löslichkeit

löslich in kaltem Wasser<ref name=roempp/>

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung<ref name="Sigma" />
keine GHS-Piktogramme

H- und P-Sätze H: keine H-Sätze
P: keine P-Sätze<ref name="Sigma" />
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).

2-(N-Morpholino)ethansulfonsäure, auch als MES abgekürzt, ist eine in den Biowissenschaften häufig benutzte synthetisch hergestellte Puffersubstanz aus der Gruppe der Good-Puffer. Die Verbindung enthält den Morpholinring mit Ethansulfonsäure als Seitenkette und ist strukturell eng verwandt mit MOPS, welches das Propansulfonsäurederivat von MES ist.

Eigenschaften

Der pKs-Wert von MES ist 6,1 (25 °C), der Pufferbereich beträgt pH 5,8–6,5.<ref name=roempp/>

Verwendung

MES wird von Bakterien und eukaryotischen Zellen nicht verstoffwechselt, es wird deshalb oft zur Herstellung schwach sauer gepufferter Kultivierungsmedien verwendet, beispielsweise für Pflanzengewebe bei pH = 5,8. Zur Herstellung steriler Lösungen werden MES-haltige Lösungen sterilfiltriert, da die Substanz durch Autoklavieren zerstört wird. Eine andere Möglichkeit ist, die Lösung unter sterilen Bedingungen anzusetzen.<ref>Datenblatt Vorlage:Linktext-Check bei Sigma-AldrichVorlage:Abrufdatum (PDF).</ref>

Einzelnachweise

<references />