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2,4-Diaminotoluol

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Strukturformel
Struktur von 2,4-Diaminotoluol
Allgemeines
Name 2,4-Diaminotoluol
Andere Namen
  • 4-Methyl-m-phenylendiamin
  • 2,4-Toluylendiamin
Summenformel C7H10N2
Kurzbeschreibung

beige Schuppen mit ammoniakartigem Geruch<ref name="GESTIS" />

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer Vorlage:CASRN Fehler im Ausdruck: Unerwarteter Operator <
EG-Nummer 202-453-1
ECHA-InfoCard 100.002.231
PubChem 7261
ChemSpider 6991
Wikidata [[:d:Skriptfehler: Ein solches Modul „Wikidata“ ist nicht vorhanden.|Skriptfehler: Ein solches Modul „Wikidata“ ist nicht vorhanden.]]
Eigenschaften
Molare Masse 122,17 g·mol−1
Aggregatzustand

fest<ref name="GESTIS" />

Dichte

1,045 g·m−3 (20 °C)<ref name="NIEHS" />

Schmelzpunkt

96–99 °C<ref name="GESTIS">Eintrag zu Vorlage:Linktext-Check in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFAVorlage:Abrufdatum (JavaScript erforderlich)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>

Siedepunkt

284–286 °C<ref name="GESTIS" />

Dampfdruck

1,7·10−4 mmHg (25 °C)<ref>Eintrag zu Vorlage:Linktext-Check in der ChemIDplus-Datenbank der United States National Library of Medicine (NLM)Vorlage:Abrufdatum (Seite nicht mehr abrufbar)</ref>

Löslichkeit

löslich in Wasser (35 g·l−1 bei 20 °C)<ref name="GESTIS" />

Sicherheitshinweise
GHS-GefahrstoffkennzeichnungVorlage:CLH-ECHA<ref name="GESTIS" />
Gefahrensymbol Gefahrensymbol Gefahrensymbol

Gefahr

H- und P-Sätze H: 301​‐​312​‐​317​‐​341​‐​350​‐​361f​‐​373​‐​411
P: 201​‐​273​‐​280​‐​301+310+330​‐​302+352+312<ref name="GESTIS" />
Zulassungs­verfahren unter REACH

Vorlage:REACH

MAK

Schweiz: 0,02 ml·m−3 bzw. 0,1 mg·m−3<ref>Vorlage:SUVA-MAK</ref>

Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).

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2,4-Diaminotoluol ist eine giftige chemische Verbindung, die in reiner Form aus bräunlichen, schwach nach Ammoniak riechenden Schuppen besteht. Es ist ein Zwischenprodukt bei der Herstellung von Polyurethan und entsteht bei der katalytischen Hydrierung von 2,4-Dinitrotoluol.<ref>Patent US3246035A: Preparation of non-vicinal aromatic diamines. Angemeldet am , veröffentlicht am , Anmelder: FMC Corp, Erfinder: Sylvan E. Forman et al.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>

Verwendung

Die weitaus größte Menge von 2,4-Diaminotoluol wird als Zwischenprodukt bei der Herstellung von Toluol-2,4-diisocyanat produziert, welches ein Ausgangsstoff zur Herstellung von Polyurethan-Kunststoffe ist. Kleinere Mengen dienen zur Synthese von Industrie-Farbstoffen.

Sicherheitshinweise

2,4-Diaminotoluol wurde am 19. Dezember 2012 in der Liste der besonders besorgniserregenden Stoffe aufgenommen.<ref name="SVHC_100.002.231" /> Es gilt als krebserzeugend,<ref name="NIEHS">National Institute of Environmental Health Sciences, 13th Report on Carcinogens (RoC): <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Skriptfehler: Ein solches Modul „WLink“ ist nicht vorhanden. (Memento vom 29. November 2014 im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Vorlage:Webarchiv/Wartung/URLSkriptfehler: Ein solches Modul „TemplUtl“ ist nicht vorhanden., abgerufen am 18. November 2014.</ref> ist möglicherweise fruchtschädigend und möglicherweise erbgutverändernd.

Weblinks

Commons: 2,4-Diaminotoluol – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Vorlage:Wikidata-Registrierung

Einzelnachweise

<references />