10-cm-Kanone 17
| 10-cm-Kanone 17 | |
|---|---|
| Allgemeine Angaben | |
| Militärische Bezeichnung | 10-cm-Kanone 17 |
| Entwickler/Hersteller | Krupp, Essen |
| Entwicklungsjahr | 1916 |
| Produktionszeit | 1917 bis 1918 |
| Stückzahl | 192 |
| Mannschaft | 1 Geschützführer 6 Kanoniere |
| Technische Daten | |
| Gesamtlänge | 4,725 m |
| Kaliber | 105,2 mm<ref name="Schirmer-238–242" details="S. 242" /> |
| Kaliberlänge | L/45<ref name="Schirmer-238–242" details="S. 239" /> |
| Gewicht in Feuerstellung |
3.200<ref name="Schirmer-238–242" /> kg |
| Höhenrichtbereich | − bis +45°<ref name="Schirmer-238–242" details="S. 240" /> Winkelgrad |
| Seitenrichtbereich | ± 3° R/L<ref name="Schirmer-238–242" /> |
| Ausstattung | |
| Verschlusstyp | Schubkurbelverschluß<ref name="Schirmer-238–242" details="S. 242" /> |
Die 10-cm-Kanone 17 (kurz K 17) war eine Feldkanone, die vom deutschen Heer im Ersten Weltkrieg, von der Reichswehr und der Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg eingesetzt wurde.
Geschichte
Die K 17 hatte die gleiche Lafette wie ihre Vorgängerin, die 10-cm-Kanone 14. Nötig wurde die Neuentwicklung, weil das Heer eine größere Reichweite forderte, was mit einer Rohrverlängerung von L/35 auf L/45 Kaliberlängen umgesetzt wurde. Da sich dadurch das Gewicht stark erhöhte, musste die K 17 nun zweilastig (Rohrwagen und Lafette) per Pferdezug gefahren werden. Die 50 kg leichtere Variante 10-cm-Kanone 17/04 entstand durch Verwendung einer verbesserten Lafette von der 10-cm-Kanone 04 und konnte in einer Last gefahren werden und wog 3.800 kg.<ref name="Schirmer-238–242" details="S. 240" /> Sie wurde 1917 in das deutsche Heer eingeführt und nach Ende des Krieges in die Reichswehr der Weimarer Republik übernommen.
Nach Ende des Westfeldzugs 1940, als der Bedarf an Geschützen zur Küstenverteidigung enorm anstieg, wurde auch die K 17 wieder aus den Reservedepots hervorgeholt und eingesetzt.
Weblinks
Literatur
- Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/3613024810 ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen neuen Eintrag an.
- Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/3879435049 ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen neuen Eintrag an.
- Hermann Schirmer: Das Gerät der schweren Artillerie. in vor und nach dem Weltkrieg. In: Alfred Muther (Hrsg.): Das Gerät der schweren Artillerie. V. Vol. 1 und Vol. 2. Bernhard & Graefe, Berlin 1937, OCLC 491381162.
- Oberkommando des Heeres: H. Dv. 200/2b, Ausbildungsvorschrift für die Artillerie. Heft 2b, Ausbildung in der Geschützbedienung für 10 cm Kanone 17 und 10 cm Kanone 17/04 n/A. Mittler & Sohn, Berlin 1935.
Einzelnachweise
<references> <ref name="Schirmer-238–242"> Hermann Schirmer, Das Gerät der schweren Artillerie, Textband Seiten 238–244, Bildband Seiten 99–101. </ref> </references>
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