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(4014) Heizman

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

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Asteroid
(4014) Heizman
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Eigenschaften des Orbits Vorlage:Infobox Asteroid/Database
Epoche: Vorlage:JD (JD 2.461.000,5)
Orbittyp Hauptgürtelasteroid
Asteroidenfamilie
Große Halbachse 3.42740 AE
Exzentrizität 0.039586
Perihel – Aphel Vorlage:Str round AE – Vorlage:Str round AE
Perihel – Aphel  AE –  AE
Neigung der Bahnebene 1.11452 °
Länge des aufsteigenden Knotens Vorlage:Str round°
Argument der Periapsis Vorlage:Str round°
Zeitpunkt des Periheldurchgangs Vorlage:Infobox Asteroid/GetDate
Siderische Umlaufperiode Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Infobox Asteroid“ ist nicht vorhanden.
Siderische Umlaufzeit {{{Umlaufdauer}}}
Mittlere Orbital­geschwin­digkeit {{{Umlaufgeschwindigkeit}}} km/s
Mittlere Orbital­geschwin­digkeit Vorlage:Str round km/s
Physikalische Eigenschaften
Mittlerer Durchmesser 36,8 km ± 6,2 km
Abmessungen {{{Abmessungen}}}
Masse Vorlage:Infobox Asteroid/Wartung/Masse kg
Albedo 0,02
Mittlere Dichte g/cm³
Rotationsperiode Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Infobox Asteroid“ ist nicht vorhanden.
Absolute Helligkeit Vorlage:Str round mag
Spektralklasse {{{Spektralklasse}}}
Spektralklasse
(nach Tholen)
Spektralklasse
(nach SMASSII)
Geschichte
Entdecker Nikolai S. Tschernych
Datum der Entdeckung Vorlage:Infobox Asteroid/GetDate
Andere Bezeichnung 1977 KS1, 1979 SG10, 1979 US3, 1979 VL
Quelle: Wenn nicht einzeln anders angegeben, stammen die Daten vom Vorlage:Infobox Asteroid/Database. Die Zugehörigkeit zu einer Asteroidenfamilie wird automatisch aus der AstDyS-2 Datenbank ermittelt. Bitte auch den Hinweis zu Asteroidenartikeln beachten.

Vorlage:Infobox Asteroid/Kategorien

(4014) Heizman ist ein Asteroid jenseits des äußeren Hauptgürtels, der am 28. September 1979 vom sowjetischen Astronomen Nikolai Stepanowitsch Tschernych am Krim-Observatorium in Nautschnyj bei einer Helligkeit von 17,2 mag entdeckt wurde. Nachträglich konnte festgestellt werden, dass er bereits am 21. und 22. März 1950 und dann wieder 1953 und 1977 am Palomar-Observatorium in Kalifornien fotografiert worden war.

Der Asteroid ist benannt zu Ehren von Leonie A. Heizman, Dozentin des historischen Museums der Mission San Juan Capistrano, und Charles L. Heizman, Diplom-Ingenieur der technischen Wissenschaften und in der Computerbranche tätig. Sie waren Gastgeber des Entdeckers und Klym Iwanowytsch Tschurjumows während der Konferenz über erdnahe Asteroiden, die vom 30. Juni bis 3. Juli 1991 in San Juan Capistrano in Kalifornien stattfand.

(4014) Heizman wird zwar zu den Hauptgürtelasteroiden gezählt, bewegt sich aber außerhalb der Hecuba-Lücke und ist damit ein Mitglied der Cybele-Gruppe.

Wissenschaftliche Auswertung

Aus Ergebnissen der IRAS Minor Planet Survey (IMPS) wurden 1992 erstmals Angaben zu Durchmesser und Albedo für zahlreiche Asteroiden abgeleitet, darunter auch (4014) Heizman, für den damals Werte von 36,8 km bzw. 0,02 erhalten wurden.<ref>E. F. Tedesco, P. V. Noah, M. Noah, S. D. Price: The Supplemental IRAS Minor Planet Survey. In: The Astronomical Journal. Band 123, Nr. 2, 2002, S. 1056–1085, doi:10.1086/338320 (PDF; 398 kB).</ref>

Eine spektroskopische Untersuchung von Asteroiden der Cybele-Gruppe am 22. und 23. März 1996 am La-Silla-Observatorium in Chile ergab für (4014) Heizman eine taxonomische Klassifizierung als PD-Typ.<ref>C.-I. Lagerkvist, L. Moroz, A. Nathues, A. Erikson, F. Lahulla, O. Karlsson, M. Dahlgren: A study of Cybele asteroids. II. Spectral properties of Cybele asteroids. In: Astronomy & Astrophysics. Band 432, Nr. 1, 2005, S. 349–354, doi:10.1051/0004-6361:20041152 (PDF; 343 kB).</ref>

Vom 15. bis 18. Februar 2013 wurden am Palomar-Observatorium im Rahmen des Projekts Ten Thousand Asteroid Rotation Periods (10kARPs) große Bereiche des Himmels durchmustert und die Lichtkurven von Asteroiden aufgenommen, darunter auch (4014) Heizman, für den dabei eine Rotationsperiode von 9,36 h gefunden wurde.<ref>Ch. Chang, W. Ip, Hs. Lin, Y. Cheng, Ch. Ngeow, T. Yang, A. Waszczak, Sh. R. Kulkarni, D. Levitan, B. Sesar, R. Laher, J. Surace, T. A. Prince und das PTF Team: 313 New Asteroid Rotation Periods from Palomar Transient Factory Observations. In: The Astrophysical Journal. Band 788, Nr. 1, 2014, S. 1–21, doi:10.1088/0004-637X/788/1/17 (PDF; 9,16 MB).</ref>

Siehe auch

Weblinks

Einzelnachweise

<references />