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(2067) Aksnes

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

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Asteroid
(2067) Aksnes
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Eigenschaften des Orbits Vorlage:Infobox Asteroid/Database
Epoche: Vorlage:JD (JD 2.461.000,5)
Orbittyp Hauptgürtelasteroid
Asteroidenfamilie
Große Halbachse 3.97233 AE
Exzentrizität 0.183610
Perihel – Aphel Vorlage:Str round AE – Vorlage:Str round AE
Perihel – Aphel  AE –  AE
Neigung der Bahnebene 3.07982 °
Länge des aufsteigenden Knotens Vorlage:Str round°
Argument der Periapsis Vorlage:Str round°
Zeitpunkt des Periheldurchgangs Vorlage:Infobox Asteroid/GetDate
Siderische Umlaufperiode Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Infobox Asteroid“ ist nicht vorhanden.
Siderische Umlaufzeit {{{Umlaufdauer}}}
Mittlere Orbital­geschwin­digkeit {{{Umlaufgeschwindigkeit}}} km/s
Mittlere Orbital­geschwin­digkeit Vorlage:Str round km/s
Physikalische Eigenschaften
Mittlerer Durchmesser 46,0 km ± 0,6 km
Abmessungen
Masse Vorlage:Infobox Asteroid/Wartung/Masse kg
Albedo 0,05
Mittlere Dichte g/cm³
Rotationsperiode Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Infobox Asteroid“ ist nicht vorhanden.
Absolute Helligkeit Vorlage:Str round mag
Spektralklasse {{{Spektralklasse}}}
Spektralklasse
(nach Tholen)
P
Spektralklasse
(nach SMASSII)
Geschichte
Entdecker Yrjö Väisälä
Datum der Entdeckung Vorlage:Infobox Asteroid/GetDate
Andere Bezeichnung 1936 DD, 1951 AG, 1965 UV, 1971 QH2, 1973 UR2, 1975 BD1
Quelle: Wenn nicht einzeln anders angegeben, stammen die Daten vom Vorlage:Infobox Asteroid/Database. Die Zugehörigkeit zu einer Asteroidenfamilie wird automatisch aus der AstDyS-2 Datenbank ermittelt. Bitte auch den Hinweis zu Asteroidenartikeln beachten.

Vorlage:Infobox Asteroid/Kategorien

(2067) Aksnes ist ein Asteroid jenseits des äußeren Hauptgürtels, der am 23. Februar 1936 vom finnischen Astronomen Yrjö Väisälä am Iso-Heikkilä Observatory der Universität Turku bei einer Helligkeit von 15,5 mag entdeckt wurde. Nachträglich konnte festgestellt werden, dass er bereits zwei Tage zuvor am Union-Observatorium in Südafrika fotografiert worden war.

Der Asteroid ist benannt zu Ehren des norwegischen Astrophysikers Kaare Aksnes (1938–2026), von 1971 bis 1978 Himmelsmechaniker am Smithsonian Astrophysical Observatory, der für seine Arbeiten zu künstlichen und natürlichen Satelliten bekannt ist, insbesondere für seine detaillierten Analysen der Wechselwirkungen der Galileischen Monde. Er war anschließend Mitarbeiter beim Norwegischen Verteidigungsforschungsinstitut.

(2067) Aksnes wird zwar zu den Hauptgürtelasteroiden gezählt, bewegt sich aber weit außerhalb der Hecuba-Lücke und ist ein Mitglied der Hilda-Gruppe. Diese bewegt sich in einer 3:2-Bahnresonanz mit dem Planeten Jupiter um die Sonne.<ref>C. E. Spratt: The Hilda group of minor planets. In: Journal of the Royal Astronomical Society of Canada. Band 83, 1989, S. 393–404, bibcode:1989JRASC..83..393S (PDF; 173 kB).</ref> Obwohl der gegenseitige Bahnabstand (Minimum orbit intersection distance, MOID) von Jupiter und (2067) Aksnes immer wieder zwischen 0,52 und 0,60 AE schwankte, sind sich die beiden Himmelskörper durch die Bahnresonanz in den vergangenen 10.000 Jahren nie näher gekommen als bis auf etwa 1,85 AE (277 Mio. km).<ref>A. Vitagliano: SOLEX 12.1. Abgerufen am 9. Juli 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Wissenschaftliche Auswertung

Aus Ergebnissen der IRAS Minor Planet Survey (IMPS) wurden 1992 erstmals Angaben zu Durchmesser und Albedo für zahlreiche Asteroiden abgeleitet, darunter auch (2067) Aksnes, für den damals Werte von 42,6 km bzw. 0,06 erhalten wurden.<ref>E. F. Tedesco, P. V. Noah, M. Noah, S. D. Price: The Supplemental IRAS Minor Planet Survey. In: The Astronomical Journal. Band 123, Nr. 2, 2002, S. 1056–1085, doi:10.1086/338320 (PDF; 398 kB).</ref> Eine Auswertung von Beobachtungen durch das Projekt NEOWISE im nahen Infrarot speziell für Mitglieder der Hilda-Gruppe führte 2012 zu vorläufigen Werten für den Durchmesser und die Albedo im sichtbaren Bereich von 46,0 km bzw. 0,05.<ref>T. Grav, A. K. Mainzer, J. Bauer, J. Masiero, T. Spahr, R. S. McMillan, R. Walker, R. Cutri, E. Wright, P. R. Eisenhardt, E. Blauvelt, E. DeBaun, D. Elsbury, T. Gautier IV, S. Gomillion, E. Hand, A. Wilkins: WISE/NEOWISE Observations of the Hilda Population: Preliminary Results. In: The Astrophysical Journal. Band 744, Nr. 2, 2012, S. 1–15, doi:10.1088/0004-637X/744/2/197 (PDF; 3,45 MB).</ref>

Photometrische Messungen des Asteroiden fanden erstmals statt vom 29. August bis 2. September 1995 am La-Silla-Observatorium in Chile. Aus der aufgezeichneten Lichtkurve mit komplexem Verlauf wurde eine wahrscheinlichste Rotationsperiode von 17,75 h bestimmt.<ref>M. Dahlgren, J. F. Lahulla, C.-I. Lagerkvist, J. Lagerros, S. Mottola, A. Erikson, M. Gonano-Beurer, M. Di Martino: A Study of Hilda Asteroids. V. Lightcurves of 47 Hilda Asteroids. In: Icarus. Band 133, Nr. 2, 1998, S. 247–285, doi:10.1006/icar.1998.5919.</ref> Dieses Ergebnis konnte bei mehreren Beobachtungskampagnen am Center for Solar System Studies (CS3) in Colorado und Kalifornien bestätigt werden. Messungen vom 14. Januar bis 7. Februar 2021 wurden zu einer Rotationsperiode von 17,677 h ausgewertet,<ref>B. D. Warner, R. D. Stephens, D. R. Coley: Lightcurve Analysis of Hilda Asteroids at the Center for Solar System Studies: 2021 January–March. In: The Minor Planet Bulletin. Bulletin of the Minor Planets Section of the Association of Lunar and Planetary Observers, Band 48, Nr. 3, 2021, S. 303–308, bibcode:2021MPBu...48..303W (PDF; 1,69 MB).</ref> während Beobachtungen vom 5. bis 18. April 2022 während neun Nächten zu einem Wert von 17,647 h führten.<ref>B. D. Warner, R. D. Stephens: Lightcurve Analysis of Hilda Asteroids at the Center for Solar System Studies: 2022 March–May. In: The Minor Planet Bulletin. Bulletin of the Minor Planets Section of the Association of Lunar and Planetary Observers, Band 49, Nr. 4, 2022, S. 269–271, bibcode:2022MPBu...49..269W (PDF; 908 kB).</ref>

Siehe auch

Weblinks

Einzelnachweise

<references />