Šimon Jurovský
Šimon Jurovský, vormaliger Nachname Weiss-Nägel (* 8. Februar 1912 in Uľanka (Ulmanka; Ulmannsdorf) im heutigen Banská Bystrica; † 8. November 1963 in Prag) war ein slowakischer Komponist.
Jurovský studierte von 1931 bis 1936 an der Musikakademie Bratislava. Von 1939 an studierte er in Wien, zwischen 1943 und 1944 als Schüler von Joseph Marx. Nach 1945 bis 1956 war er Leiter der Musikabteilung des Slowakischen Rundfunks und danach Opernchef des Slowakischen Nationaltheaters in Bratislava. Er komponierte eine Oper, ein Ballett, zwei Sinfonien, ein Orgel-, ein Cello- und ein Klavierkonzert, zwei Orchestersuiten, eine Streicherserenade, eine sinfonische Dichtung, kammermusikalische Werke, zwei Klaviersuiten, Kantaten, Liederzyklen und Volksliedbearbeitungen, Schauspiel- und Filmmusiken.
Literatur
- Alfred Baumgartner: Propyläen Welt der Musik. Band 3: Hauff - Menalt. Propyläen-Verlag, Berlin 1989, ISBN 3-549-07833-1, S. 235.
- Zdenka Bokesová: Šimon Jurovský. Profil des Komponisten. Slovenské vydavateľstvo krásnej literatúry (Slowakischer Verlag schöner Literatur) 1955 (slowakisch).
Weblinks
- Literatur von und über Šimon Jurovský im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Literatur und andere Medien von und über Šimon Jurovský im Katalog der Nationalbibliothek der Tschechischen Republik
- Šimon Jurovský in der Datenbank des Slowakischen Musikzentrums (englisch/slowakisch)
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Jurovský, Šimon |
| KURZBESCHREIBUNG | slowakischer Komponist |
| GEBURTSDATUM | 8. Februar 1912 |
| GEBURTSORT | Ulmanka |
| STERBEDATUM | 8. November 1963 |
| STERBEORT | Prag |