Šajkača
Die Šajkača ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value); von {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) für ein Flussschiff) ist eine traditionelle Kopfbedeckung der Volkstracht und Militäruniform bei den Serben und als solche eine Art Nationalsymbol. Von älteren Serben wird die meist olivfarbene oder gelegentlich schwarze Mütze auch heute noch in ländlichen Gegenden Zentralserbiens getragen. Ihr Retro-Stil wird von einigen nationalbewussten Serben bevorzugt.<ref>Laurence Mitchell: Serbia (= Bradt Travel Guides). 2010, ISBN 978-1-84162-326-9, S. 41.</ref> Die Mütze besteht meist aus Filz oder Tuch. Das Auffällige an der Šajkača ist die Form, die am oberen Teil der Mütze dem Buchstaben V ähnelt.
Geschichte
Die Šajkača hat ihren Ursprung im 18. Jahrhundert und wurde von den Šajkaši, den Flussschiffern auf der Donau, getragen. Das Tragen der Šajkača wurde nach dem Serbisch-Osmanischen Krieg am Ende des 19. Jahrhunderts populär<ref>Јасна Бјеладиновић: Народне ношње Срба у XIX и XX веку [Narodne nošnje Srba u XIX i XX veku] : Serbian Ethnic Dress in Nineteenth and Twentieth Centuries. Hrsg.: Мирјана М. Менковић. Band 2. Etnografski muzej u Beogradu, 2011, ISBN 978-86-7891-059-3, S. 49.</ref>. Im 1882 gegründeten Königreich Serbien wurde die Mütze zur Standardkopfbedeckung der serbischen Soldaten und war, weil sie in keiner anderen Armee getragen wurde, deren Identifikationsmerkmal. Bei zeremoniellen Veranstaltungen oder Paraden wird sie auch heute noch manchmal getragen.
Literatur
- Gabriella Schubert: Kopfbedeckungen als Statussymbole bei den Balkanvölkern, unter besonderer Berücksichtigung der Verhältnisse während der Osmanenherrschaft. In: Central Asiatic Journal. Band 30, Nr. 1/2, 1986, ISSN 0008-9192, S. 92–115.
Weblinks
Einzelnachweise
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