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Święte (Stargard)

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Święte
Vorlage:Platzhalterbild
Święte (Polen)
Święte (Polen)
Basisdaten
Staat: PolenDatei:Flag of Poland.svg Polen

Woiwodschaft: Westpommern
Powiat: Stargard
Gmina: Stargard
Geographische Lage: 53° 19′ N, 15° 5′ OKoordinaten: 53° 19′ 11″ N, 15° 5′ 18″ O
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Einwohner:
Telefonvorwahl: (+48) 91
Kfz-Kennzeichen: ZST

Święte ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist ein Dorf der Gemeinde Stargard (Stargard in Pommern) in der polnischen Woiwodschaft Westpommern.

Geographische Lage

Święte liegt in Hinterpommern, etwa vier Kilometer südöstlich der Stadt Stargard und 36 Kilometer östlich der Stadt Stettin (Szczecin) in der Nähe des Flusses Ihna am Fluss Krampehl, der die Gemeindegrenze zum Dorf Strachocin (Zartzig) bildet.

Geschichte

Datei:Swiete church.jpg
Dorfkirche (bis 1945 evangelisch)

Das Dorf war ehemals eine Eigentumsortschaft von Stargard und hatte an verschiedene geistliche Stiftungen der Stadt Abgaben zu entrichten.<ref name="Bergh18">Heinrich Berghaus: Landbuch des Herzogthums Pommern und des Fürstenthums Rügen. Teil II, Band 5/1. Berlin und Wriezen 1872, S. 18–24 (Online, PDF).</ref> Um das Jahr 1780 gab es in Schwendt acht Vollbauern, zwölf Kossäten, vier Büdner, einen Schulmeister, einen Gasthof, der von einem Kossäten bewohnt wurde, und insgesamt 36 Haushaltungen.<ref name="Brügg">Ludwig Wilhelm Brüggemann: Ausführliche Beschreibung des Gegenwärtigen Zustandes des Königl. Preußischen Herzogtums Vor- und Hinterpommern. Teil II, Band 1, Stettin 1784, S. 205, Nr. 11.</ref> Um 1930 hatte die Gemarkung der Gemeinde Schwendt eine Flächengröße von 5,2 km², und auf dem Gemeindegebiet standen insgesamt 43 Wohngebäude.<ref name="Stübs">Gunthard Stübs und Pommersche Forschungsgemeinschaft: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Die Gemeinde Schwendt im ehemaligen Kreis Saatzig in Pommern (Memento des Vorlage:IconExternal vom 10. September 2013 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/gemeinde.schwendt.kreis-saatzig.de (2011)</ref> Schwendt war der einzige Wohnort der Gemeinde. Im Jahr 1925 wurden in Schwendt 246 Einwohner gezählt, die auf 62 Haushaltungen verteilt waren.<ref name="Stübs" />

Bis 1945 gehörte Schwendt zum Landkreis Saatzig der Provinz Pommern.

Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs wurde Schwendt Anfang März 1945 von der Sowjetarmee besetzt. Nach Kriegsende wurde die Ortschaft unter polnische Verwaltung gestellt. Schwendt wurde in Święte umbenannt. Die einheimische Bevölkerung wurde in der Folgezeit von der örtlichen polnischen Verwaltungsbehörde vertrieben.

Bevölkerungsentwicklung

Jahr Einwohner Anmerkungen
1867 287 <ref name="Gemeindelexikon1871">Vorlage:Gemeindelexikon Preußen 1871</ref>
1871 296 darunter 295 Evangelische und eine katholische Person<ref name="Gemeindelexikon1871" />
1925 246 darunter 245 Evangelische und eine katholische Person<ref name="GS"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Die Gemeinde Schwendt in ehemaligen Kreis Saatzig in Pommern (Memento des Vorlage:IconExternal vom 10. September 2013 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/gemeinde.schwendt.kreis-saatzig.de (Gunthard Stzübs und Pommersche Forschungsgemeinschaft, 2011)</ref>
1933 284 <ref name="VG">Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de</ref>
1939 248 <ref name="VG" />

Religion

Die bis 1945 in Schwendt anwesende Bevölkerung gehörte mit großer Mehrheit der evangelischen Konfession an. Im Jahr 1925 gab es in Schwendt einen Einwohner, der dem katholischen Glaubensbekenntnis angehörte.<ref name="GS" />

Mineralquelle

Etwa drei Kilometer südöstlich des Dorfs entspringt am Fluss Krampehl aus einem Berg eine Mineralquelle, Gesundheitsbrunnen genannt, die im 18. Jahrhundert viel besucht wurde.<ref name="Brügg" />

Literatur

  • Ludwig Wilhelm Brüggemann: Ausführliche Beschreibung des Gegenwärtigen Zustandes des Königl. Preußischen Herzogtums Vor- und Hinterpommern. Teil II, Band 1, S. 205, Nr. 11, (Online)
  • Paul Schulz (Hrsg.): Der Kreis Saatzig und die kreisfreie Stadt Stargard – Ein pommersches Heimatbuch. Rautenberg, Leer 1984.
  • Heinrich Berghaus: Landbuch des Herzogthums Pommern und des Fürstenthums Rügen. Teil II, Band 5/1. Berlin und Wriezen 1872, S. 18–24 (Online, PDF).

Weblinks

Fußnoten

<references />