Zum Inhalt springen

Ōmura-Bucht

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Ōmura-Bucht
Gewässer Ostchinesisches Meer
Landmasse Kyūshū
Geographische Lage 32° 57′ N, 129° 53′ OKoordinaten: 32° 57′ N, 129° 53′ O
 {{#coordinates:32,95|129,875|primary
dim=26000 globe= name=Ōmura-Bucht region=JP-42 type=waterbody
  }}
Breite 11 km
Tiefe 26 km
Fläche 320 km²
Größte Wassertiefe 54 m
Mittlere Wassertiefe 14,8 m
SRTM-Aufnahme der Ōmura-Bucht
SRTM-Aufnahme der Ōmura-Bucht

SRTM-Aufnahme der Ōmura-Bucht

Die Ōmura-Bucht (jap. {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Ōmura-wan) ist eine Bucht des Ostchinesischen Meeres im Zentrum der japanischen Präfektur Nagasaki.

Geografie

Die Bucht misst in Nord-Süd-Richtung etwa 26 km und in Ost-West-Richtung etwa 11 km. Die Küstenlänge beträgt 360 km und die Fläche 320 km², was etwa 8 % der Gesamtfläche der Präfektur entspricht. Mit durchschnittlich 14,8 m und maximal 54 m Wassertiefe ist sie zudem für ihre Größe vergleichsweise seicht.<ref name="kankyo">{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value). Präfektur Nagasaki, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 4. April 2012; abgerufen am 30. Oktober 2011 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Ein besonderes Merkmal der Bucht ist, dass sie von allen vier Himmelsrichtungen von Land umgeben ist und daher von der Form her einem See ähnelt. Die einzige Verbindung zum Meer besteht im Nordwesten mit der östlichen, an ihrer engsten Stelle nur 200 m breiten, Hario-Meerenge ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Hario-seto) und der westlichen, 10 bis 200 m breiten, Haiki-Meerenge ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Haiki-seto). Auf der gegenüberliegenden Seite folgt dann kein offenes Meer, sondern die Sasebo-Bucht ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)).<ref name="4sunameri">{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value). Präfektur Nagasaki, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 4. April 2012; abgerufen am 30. Oktober 2011 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Zwischen beiden Meerengen liegt die Insel Hario-jima ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)), während westlich von der Ōmura-Bucht die Nishisonogi-Halbinsel ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Nishisonogi-hantō) und südlich der Fuß des Berges Kotonoo-dake ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) liegt. An der Ostküste befindet sich die Ōmura-Ebene ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Ōmura-heiya), die von der gleichnamigen Stadt bedeckt wird.

Dieser gegenüber befindet sich auch die größte Insel innerhalb der Bucht, Mishima, auf der sich der Flughafen Nagasaki befindet und die für diesen Zweck stark aufgeschüttet wurde.

Die Gemeinden entlang der Bucht sind im Uhrzeigersinn: Sasebo, Kawatana, Higashisonogi, Ōmura, Isahaya, Nagayo, Togitsu, Nagasaki und Saikai.

Biologie

Da aufgrund genannter Gegebenheiten nur ein geringer Wasseraustausch mit dem Meer erfolgt, ist die Bucht von einer eigenen Tierwelt besiedelt. So lebt in der Bucht der seltene Glattschweinswal, der diese sein ganzes Leben lang nicht verlässt. Ein weiterer besonderer Einwohner ist der als lebendes Fossil bezeichnete Pfeilschwanzkrebs der Art Tachypleus tridentatus. Trotz ihrer Abgeschlossenheit und der großen Städte am Ufer ist die Bucht sehr fischreich und etwa 60 verschiedene Meerestierarten werden gefischt.<ref name="4sunameri" />

Einzelnachweise

<references />