İlber Ortaylı
İlber Ortaylı (* 21. Mai 1947 in Bregenz, Österreich; † 13. März 2026 in Istanbul<ref>Turkish historian Ilber Ortayli dies at 78 after health complications. In: Türkiye Today. 13. März 2026, abgerufen am 13. März 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>) war ein türkischer Historiker.<ref name="ibü">İlber Ortaylı. In: bilgiyay.com. İstanbul Bilgi Üniversitesi, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 20. Februar 2012; abgerufen am 9. April 2009 (türkisch).</ref>
Leben
Ortaylıs Familie flüchtete wegen Vertreibungen und Pogromen gegen die Krimtataren aus der Sowjetunion nach Österreich und kam in einem Flüchtlingslager in Bregenz unter.<ref name="ibü"/> Dort wurde İlber Ortaylı im Jahre 1947 geboren.<ref name="ibü"/> Die Volks- und Mittelschule absolvierte er in İstanbul und Ankara.<ref name="ibü"/> 1965 absolvierte er das Atatürk-Gymnasium (Atatürk Lisesi) in Ankara und 1968 die Fakultät für Politikwissenschaft sowie die Fakultät für Sprache, Geschichte und Geografie der Universität Ankara.<ref name="ibü"/> Ortaylı studierte danach an der Universität Wien Slawistik und Orientalistik.<ref name="ibü"/> Seine Masterarbeit schrieb er an der University of Chicago bei Halil İnalcık. Seine Dissertation schrieb er im Jahre 1978 an der Universität Ankara über die Regionalverwaltungen im Osmanischen Reich nach der Tanzimat-Periode (Tanzimat sonrası mahallî idareler).<ref name="ibü"/> Dort erlangte Ortaylı 1979 den Titel Doçent mit seiner Arbeit über den Einfluss von Deutschen im Osmanischen Reich (Osmanlı İmparatorluğu'nda Alman nüfuzu).<ref name="ibü"/> Ab 1989 war er Professor.<ref name="ibü"/>
Ortaylı wurde zu Gastprofessuren in Frankreich, Großbritannien, Deutschland und anderen Ländern eingeladen.<ref name="ibü"/>
Von 1989 bis 2002 leitete Ortaylı an der Ankara Universität die Abteilung für Verwaltungsgeschichte der politikwissenschaftlichen Fakultät.<ref name="ibü"/> 2002 wechselte er zur Galatasaray Üniversitesi, 2004 zur Bilkent Üniversitesi.<ref name="ibü"/> Von 2005 bis 2012 war er Direktor des Topkapı-Palast-Museums.<ref name="ibü"/><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Ortaylı: “Bakanlık benden bıktı, ben de onlardan” ( vom 14. Dezember 2013 im Internet Archive), CNN Türk.</ref>
İlber Ortaylı war weithin für seine sehr umfassenden Sprachkenntnisse bekannt.<ref name="ibü"/> Er zählte durch seine populärwissenschaftlichen Werke und Fernsehauftritte zur türkischen Geschichte im Inland zu den bekanntesten Historikern des Landes. So ist seine Abbildung im Wachsfigurenmuseum in Eskişehir anzutreffen.
Im März 2026 starb İlber Ortaylı im Alter von 78 Jahren in Istanbul.
Weblinks
- Literatur von und über İlber Ortaylı im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Turkish-European Relations in a Historical Perspective. (PDF; 17 kb) Biblioteca de Informação Europeia em língua portuguesa, 2. Juli 2007, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 24. April 2016; abgerufen am 13. März 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).
- <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vortrag Ortaylıs am Österreichisch-Türkischen Wissenschaftsforum ( vom 24. Oktober 2003 im Internet Archive) (englisch)
- <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Interview mit Vorarlberg Online ( vom 17. August 2009 im Internet Archive) (deutsch)
Einzelnachweise
<references/>
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Ortaylı, İlber |
| KURZBESCHREIBUNG | türkischer Historiker |
| GEBURTSDATUM | 21. Mai 1947 |
| GEBURTSORT | Bregenz |
| STERBEDATUM | 13. März 2026 |
| STERBEORT | Istanbul |
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