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Đuro Đaković (Unternehmen)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Đuro Đaković Holding d.d

colspan="2" class="notheme" style="background:#Vorlage:Standardfarbe; color:#Vorlage:Standardfarbe; padding:1em 0;" | Đuro-Đaković-Logo.svg
Rechtsform Aktiengesellschaft
ISIN HRDDJHRA0007
Gründung 17. Februar 1921
Sitz KroatienDatei:Flag of Croatia.svg Kroatien, Slavonski Brod
Leitung
Umsatz 700 Mio. Kuna (93 Mio. Euro)<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Izvješće uprave o poslovanju I–XII 2015 (Memento vom 25. April 2016 im Internet Archive)</ref>
Branche Industrie
Website www.duro-dakovic.com
Stand: 2015

Đuro Đaković ist ein Industrieunternehmen aus der kroatischen Stadt Slavonski Brod.

Geschichte

1923 gründete der Holz- und Möbelfabrikant Aleksandar Ehrmann (1879–1965) mit Hilfe von Fremdkapital die Wagon-, Maschinen- und Brückenfabrik Slawonski Brod<ref>Marko Fak: Aleksandar Ehrmann (1879–1965), veleindustrijalac i mecena (skica za portret). Abgerufen am 4. Dezember 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>, die als lange Zeit einziger Lokomotivhersteller Jugoslawiens zum Hauptlieferanten der jugoslawischen Staatsbahnen wurde. Später erhielt das Unternehmen die Bezeichnung Erste jugoslavische Waggon-, Maschinen- und Brückenbau AG in Brod. 1939 gelangte das Unternehmen unter die Kontrolle der britischen Vickers-Gruppe<ref>ANNO, Neues Wiener Tagblatt (Tages-Ausgabe), 1939-11-05, Seite 10. Abgerufen am 4. Dezember 2025.</ref>, wurde aber bereits 1940 verstaatlicht.<ref>ANNO, Illustrierte Kronen Zeitung, 1940-11-27, Seite 9. Abgerufen am 4. Dezember 2025.</ref>

Das Unternehmen war trotz schwerer Beschädigungen während des Zweiten Weltkriegs in Jugoslawien im Bereich Lokomotivbau führend.

1947 wurde Ehrmann als Klassenfeind enteignet und das Unternehmen nach Đuro Đaković, dem ehemaligen Führer des Bunds der Kommunisten Jugoslawiens in Đuro Đaković Industrija šinskih vozila, industrijskih i energetskih postrojenja i čeličnih konstrukcija Slavonski Brod (deutsch: Industrie für Schienenfahrzeuge, Industrie- und Energieanlagen sowie Stahlkonstruktionen) umbenannt.

In der Literatur wird das Unternehmen häufig auch nach seinem Standort bloß Slavonski Brod (deutsch Slawonisch Brod) bezeichnet.

Der Bereich TEP (Dampfkesselbau) gehört heute zur EMAljans.<ref>em-alliance.com: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Duro Dakovic Termoenergetska postrojenja d.o.o. (Memento vom 17. November 2011 im Internet Archive)</ref>

Produkte

Das Unternehmen lieferte viele Lokomotivbaureihen für die Jugoslawischen Staatsbahnen. Dies betraf besonders die Traktionsart der Diesellokomotiven. Neben der Produktion von Lokomotiven stellt Đuro Đaković Panzer, Straßenbahnwagen, Güterwagen, Minenräumfahrzeuge sowie verschiedene Baufahrzeuge her, so stammt beispielsweise das T-72-Derivat M-84 von diesem Hersteller.

Datei:Vreoci 62-635 with coal train 2003-09-25.jpg
62-635 im Jahr 2003

International am bekanntesten ist der in großer Stückzahl erfolgte Nachbau der Dampflokomotiven der USATC-Klasse S 100 als jugoslawische Baureihe 62. Einige Exemplare dieser Baureihe standen noch im 21. Jahrhundert im Einsatz in Industrieunternehmen.

Historische Produkte

Weblinks

Commons: Đuro Đaković – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references> <ref name="Vorstand"> Đuro Đaković Holding d.d.: Bericht des Verwaltungsrates. In: duro-dakovic.com. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 3. November 2012; abgerufen am 14. September 2012 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)). </ref> <ref name="Aufsichtsrat"> Đuro Đaković Holding d.d.: Bericht des Aufsichtsrates. In: duro-dakovic.com. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 3. November 2012; abgerufen am 14. September 2012 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)). </ref> </references>


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