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Červeník

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Červeník
Wappen Karte
Červeník (Slowakei)
Červeník (Slowakei)
Basisdaten
Staat: SlowakeiDatei:Flag of Slovakia.svg Slowakei
Kraj: Trnavský kraj
Okres: Hlohovec
Region: Dolné Považie
Fläche: Vorlage:Slovak municipality km²Vorlage:Slovak municipality
Einwohner: Vorlage:Slovak municipality (31. Dez. Vorlage:Slovak municipality)Vorlage:Slovak municipality
Bevölkerungsdichte: Vorlage:Slovak municipality Einwohner je km²
Höhe: 144 m n.m.
Postleitzahl: 920 42
Telefonvorwahl: 0 33
Geographische Lage: 48° 29′ N, 17° 47′ OKoordinaten: 48° 28′ 36″ N, 17° 46′ 43″ O
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Kfz-Kennzeichen
(vergeben bis 31.12.2022):
HC
Kód obce: 506885
Struktur
Gemeindeart: Gemeinde
Verwaltung (Stand: Oktober 2022)
Bürgermeister: Marián Mihálik
Adresse: Obecný úrad Červeník
Kalinčiakova 26
920 42 Červeník
Webpräsenz: www.cervenik.sk

Červeník (bis 1948 slowakisch „Verešvár“; ungarisch Vágvörösvár – bis 1907 Vörösvár) ist eine Gemeinde im Westen der Slowakei, mit 1691 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2024), die zum Okres Hlohovec, einem Teil des Trnavský kraj gehört.

Geographie

Datei:Červeník kostol 01.jpg
Kirche Mariä Opferung

Die Gemeinde liegt im Donauhügelland (Podunajská pahorkatina), einem Teil des slowakischen Donautieflands an der rechtsufrigen Seite der Waag, hier zusätzlich durch den Kanal Drahovský kanál getrennt. Das Gemeindegebiet schließt nahtlos an das südlich gelegene Städtchen Leopoldov und ist fünf Kilometer von Hlohovec sowie 15 Kilometer von Piešťany entfernt.

Červeník ist der einzige Ort der Gemeinde.

Geschichte

Der Ort wurde zum ersten Mal 1113 als Bin in den Zoborer Urkunden erwähnt. Dieser Name erscheint mit Abweichungen bis zum Ende des 13. Jahrhunderts; 1317 taucht der Name Verusvar auf, was sich als „Rotenburg“ übersetzen lässt. Die Ansiedlung gehörte verschiedenen Adelsgeschlechter. Der ursprüngliche Ort lag am Platz der heutigen Stadt Leopoldov, 1665 kaufte aber die ungarische königliche Kammer vom damaligen Eigentümer Adam Forgách ein Teil des Gemeindegebiets, um dort die Festung Leopoldov zu errichten, die die Expansion des Osmanischen Reiches halten sollte. Danach entstand der heutige Ort nördlich der Festung, deren Einwohner als Gemüsegärtner bekannt waren. 1948 wurde der Ortsname aus nationalpolitischen Gründen durch eine slawisierten Namensvariante ersetzt.

Bevölkerung

Vorlage:Slovak municipality

Sehenswürdigkeiten

  • römisch-katholische Kirche Mariä Opferung (slowakisch Kostol Obetovania Panny Márie) aus dem 18. Jahrhundert

Verkehr

Červeník liegt an der Hauptstraße 61 und ist über die Autobahn D1, Anschlussstelle Červeník (nur Ausfahrten) erreichbar. Der nächstgelegene Bahnhof liegt in Leopoldov an der Bahnstrecke Bratislava–Žilina.

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

Commons: Červeník – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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