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Ćmielów

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Ćmielów
Wappen von Ćmielów
Ćmielów (Polen)
Ćmielów (Polen)
Ćmielów
Basisdaten
Staat: Polen[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Polen

Woiwodschaft: Heiligkreuz
Powiat: Ostrowiec Świętokrzyski
Gmina: Ćmielów
Fläche: 13,21 km²
Geographische Lage: 50° 53′ N, 21° 31′ OKoordinaten: 50° 53′ 25″ N, 21° 30′ 53″ O
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Einwohner: 3051 (31. Dez. 2016)
Postleitzahl: 27-440
Telefonvorwahl: (+48) 15
Kfz-Kennzeichen: TOS
Wirtschaft und Verkehr
Straße: Ostrowiec ŚwiętokrzyskiZawichost
Eisenbahn: Skarżysko-Kamienna–Sandomierz
Nächster int. Flughafen: Rzeszów-Jasionka

Ćmielów (<phonos file="Pl-Ćmielów.ogg">anhören</phonos>/?) ist eine Stadt in Polen in der Woiwodschaft Heiligkreuz.

Geographie

Die Stadt liegt auf der Hochebene Sandomierz am Fluss Kamienna. Das Stadtzentrum von Ostrowiec Świętokrzyski liegt etwa zehn Kilometer westlich.

Geschichte

Datei:02019 0038 Krug aus Ćmielów, Widderköpfe auf dem Oberteil von Krughenkel der Trichterbecherkultur aus Südostpolen.jpg
Krug aus Ćmielów, Widderköpfe auf dem Henkel der Trichterbecherkultur

Die ersten urkundlichen Hinweise auf eine Siedlung an der Stelle des heutigen Ćmielów stammen aus dem 14. Jahrhundert. Das Stadtrecht erhielt das heutige Ćmielów am 19. Mai 1505 von Aleksander dem Jagiellonen verliehen.<ref>Möglicherweise war es auch nur die Lokalisierung des Ortes. Die Aussage der Quellen ist hier nicht eindeutig</ref> Andere Quellen nennen das Jahr 1509 als Datum für die Verleihung des Stadtrechts.<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/mapa.szukacz.plpilot.pl: Ćmielów – Informacje dodatkowe (Seite dauerhaft nicht mehr abrufbar, festgestellt im Februar 2025. Suche im Internet Archive )</ref> Das Stadtrecht wurde nach 1512 nach Magdeburger Recht bestätigt.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Opis Ćmielowa z "Dekanatu Opatowskiego" (Memento vom 24. Oktober 2007 im Internet Archive)</ref> Bei der Dritten Teilung Polens wurde Ćmielów Teil Österreichs. Mit der Bildung des Herzogtums Warschau 1809 wurde die Stadt Teil desselben und ab 1815 Teil Kongresspolens. Im 19. Jahrhundert entwickelte sich in der Stadt die Porzellanproduktion. 1870 verlor Ćmielów sein Stadtrecht. 1915 wurde der Ort an das Schienennetz angeschlossen und nach dem Ende des Ersten Weltkrieges wurde die Stadt Teil des wiedergebildeten Polen. Während des Zweiten Weltkrieges wurde die Stadt von der Wehrmacht besetzt, bis im Januar 1945 die Rote Armee einmarschierte. Nach dem Krieg wurde der Ort Teil der Volksrepublik Polen. 1954 erhielt der Ort einen Status als Siedlung, bevor er 1962 wiederum das Stadtrecht erhielt.

Gemeinde

Zur Stadt-und-Land-Gemeinde (gmina miejsko-wiejska) gehören neben der Stadt Ćmielów weitere Ortschaften.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Bauwerke

Datei:Cmielow 20060620 0909.jpg
Die Burgruine
  • Die Ruinen der Burg aus dem 14. Jahrhundert
  • Die Kirche der Heiligen Maria. Sie wurde Anfang des 14. Jahrhunderts errichtet. Die erste gesicherte urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1347, Jan Wiśniewski datierte 1907 die Kirche auf das Jahr 1313. Im 16. Jahrhundert wurde die Kirche von Anhängern des Arianismus zerstört und es folgten auch in den folgenden Jahren Zerstörungen beispielsweise durch die Kämpfe im Zweiten Nordischen Krieg. Ende des 18. Jahrhunderts wurde die Kirche wiederaufgebaut.<ref>Ćmielów wczoraj i dziś - Kościół NMP w Ćmielowie. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 15. Juli 2012; abgerufen am 7. Februar 2025.</ref>

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Durch Ćmielów führt die Woiwodschaftsstraße 755 (droga wojewódzka 755). Sie mündet etwa zehn Kilometer westlich in Ostrowiec Świętokrzyski in die Europastraße 371 zugleich Landesstraße 9 (DK 9). In östlicher Richtung verläuft die 755 durch Ożarów kreuzt dabei die Landesstraße 79 und mündet nach ca. 40 Kilometern östlich von Zawichost in die Woiwodschaftsstraße 854.

Der nächste internationale Flughafen ist der Flughafen Rzeszów-Jasionka etwa 100 Kilometer südöstlich der Stadt.

Der Bahnhof Ćmielów liegt an der Bahnstrecke Łódź–Dębica.

Söhne und Töchter der Stadt

Weblinks

Commons: Ćmielów – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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