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Übertötung

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Übertötung, auch Mehrfachtötung, ist ein Begriff aus der Kriminalistik, der verwendet wird, wenn bei einem Tötungsdelikt der Angreifer gegenüber dem Opfer deutlich mehr Gewalt anwendet, als zur eigentlichen Tötung nötig gewesen wäre.

Formen können beispielsweise sein:

Übertötung ist ein Anzeichen für besondere Wut und Aggression, was auf eine persönliche Beziehung zwischen Täter und Opfer hinweisen kann. In Einzelfällen tritt sie aber auch bei Bereicherungsdelikten oder bei jungen Straftätern auf.<ref>Jens Hoffmann, Cornelia Musolff: Fallanalyse und Täterprofil - Geschichte, Methoden und Erkenntnisse einer jungen Disziplin, Kriminalistisches Institut, BKA-Forschungsreihe Nr. 52, Wiesbaden 2000, S. 173 (PDF; 1,01 MB).</ref>

Der englische Begriff Overkill für dieses Phänomen wird im Deutschen auch für die Tatsache verwendet, dass alle existierenden Atomwaffen zusammen ausreichen würden, um die gesamte Menschheit mehrmals auszulöschen.

Einzelnachweise

<references />