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Österreichischer Gebirgsverein

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Österreichischer Alpenverein,
Sektion Österreichischer Gebirgsverein
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colspan="2" class="notheme" style="text-align: center; padding:1em 0; background-color:#Vorlage:Standardfarbe; color:#202122;" | Logo des Österreichischen Gebirgsvereins
Rechtsform Verein
(ZVR: 597444457)
Gründung 1890 in Wien
Auflösung Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Gründer Hugo Gerbers
Sitz Wien
Vorläufer Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Nachfolger Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Motto Alpin um Wien
Zweck Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Vorsitz Philipp Graf
Geschäftsführung Christian Schreiter (Vereinsmanager)
Eigentümer Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Umsatz Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 273: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
Stiftungskapital Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 273: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
Beschäftigte 12
Freiwillige 650
Mitglieder 30.895 (31. Dezember 2024)<ref name="Mitglieder">Mitgliederstatistik des Alpenvereins 2024 in Zahlen. (PDF) Österreichischer Alpenverein, S. 1, abgerufen am 6. Februar 2025.</ref>
Website gebirgsverein.at

Der Österreichische Gebirgsverein, mit vollständigem Namen Österreichischer Alpenverein, Sektion Österreichischer Gebirgsverein,<ref>Vereinsregisterauszug. Bundesministerium für Inneres, abgerufen am 15. November 2013 (ZVR-Nr. 597444457).</ref> mit Sitz in Wien ist ein Zweig des Österreichischen Alpenvereins. Mit 30.895 Mitgliedern (Stand: 31. Dezember 2024)<ref name="Mitglieder" /> bildet er den fünftgrößten der rund 195 Zweige des Österreichischen Alpenvereins. Das Vereinsabzeichen sind drei Enziane<ref>J—n.: Die Blume unseres Vereins-Abzeichens. In: Der Gebirgsfreund. Zeitschrift des Niederösterreichischen Gebirgsvereins, Jahrgang 1890, Nr. 1/1890 (I. Jahrgang), S. 3 (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/gbf</ref> als Sinnbild der Treue. Dem Gebirgsverein sind mehrere Ortsgruppen angeschlossen. Der Verein ist mit seinen 19<ref>Hüttenseite der Sektion, abgerufen am 12. Januar 2020.</ref> Schutzhütten und Biwaks (wobei die Lobauer Hütte in Wien nicht offiziell erwähnt wird) sowie dem Gebirgsvereinshaus in Wien-Josefstadt einer der beiden größten hüttenführenden Zweige innerhalb des Österreichischen Alpenvereins. Weiters betreuen die ehrenamtlichen Wegepaten des Gebirgsverein mehr als 800 km alpiner Wege und Steige.

Der Österreichische Gebirgsverein verfolgt keine parteipolitischen Interessen. Am Standort Lerchenfelder Straße 28 wird neben einer Servicestelle samt Buch- und Sportartikelhandel sowie Ausrüstungsverleih eine Kletterhalle mit umfangreichem Kursangebot betrieben.<ref>Alpenverein-Gebirgsverein. Abgerufen am 19. Februar 2019.</ref>

Geschichte

Der Gebirgsverein wurde 1890 vom Deutschen Hugo Gerbers (* 3. März 1845 in Wesel; † 13. Juni 1918 in Aflenz)<ref>E(mil) Peege: Hugo Gerbers Leben und Wirken. In: Der Gebirgsfreund. Zeitschrift des Oesterreichischen Gebirgsvereins, Jahrgang 1918, Nr. 6/1918 (XXIX. Jahrgang), S. 87–90 (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/gbf</ref> unter dem Namen Niederösterreichischer Gebirgsverein gegründet (Gründungsversammlung: 25. März 1890)<ref>Einladung (…). In: Der Gebirgsfreund. Zeitschrift des Niederösterreichischen Gebirgsvereins, Jahrgang 1890, Nr. 3/1890 (I. Jahrgang), S. 7, unten links (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/gbf</ref> und hatte sein erstes Vereinslokal in Brandl’s Gasthaus „Zum rothen Haus“ im neunten Wiener Gemeindebezirk, Alsergrund, Garelligasse 3.<ref>Adressen:. In: Der Gebirgsfreund. Zeitschrift des Niederösterreichischen Gebirgsvereins, Jahrgang 1890, Nr. 1/1890 (I. Jahrgang), S. 8, oben rechts (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/gbf</ref> Ab August 1890 erschien als monatliche Vereinspublikation Der Gebirgsfreund. Zeitschrift des Niederösterreichischen Gebirgsvereins.<ref>Von der Österreichischen Nationalbibliothek digitalisierte AusgabenDer Gebirgsfreund (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/gbf</ref>

1904 erfolgte die Umbenennung in Österreichischer Gebirgsverein.

Der Österreichische Gebirgsverein hatte seit August 1920 einen Arierparagraphen in den Satzungen, stand aber nach eigenen Angaben schon die Jahrzehnte zuvor auf „deutsch-arischer Grundlage“ und nahm keine Juden auf.<ref>Rainer Amstädter: Der Alpinismus. Kultur-Politik-Organisation. WUV-Universitätsverlag, Wien 1996, S. 273f.</ref><ref>Martin Achrainer: Alpine Vereine. In: Wolfgang Benz (Hrsg.): Handbuch des Antisemitismus. Judenfeindschaft in Geschichte und Gegenwart. Band 5: Organisationen, Institutionen, Bewegungen. De Gruyter, Berlin / Boston 2012, S. 17.</ref> Dieses dunkle Kapitel in der Geschichte des Vereins wurde aufgearbeitet und daraus entstand schließlich das wissenschaftlich zugängliche Archiv des Vereins.<ref>Vereinsarchive – Österreichisches Staatsarchiv. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 20. Februar 2019; abgerufen am 19. Februar 2019.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.oesta.gv.at</ref> Heute lebt der Alpenverein-Gebirgsverein seine im Leitbild festgehaltenen Werte Vielfalt, Offenheit und Toleranz in herausragender Form, indem zum Beispiel die einzige im Österreichischen Alpenverein bekannte Fachgruppe für Migranten, die Gruppe „Wiener Melange“<ref>volnoe1: Alpenverein: Fast ein Viertel der Mitglieder sind Wiener. Abgerufen am 19. Februar 2019.</ref>, im Verein ihre Heimat hat.

1925 wurde mit dem Österreichischen Touristenklub eine Arbeitsgemeinschaft gebildet.

1928 wurde in der Lerchenfelder Straße in Wien-Josefstadt ein vierstöckiges Privathaus erworben, das bis heute als Vereinszentrale dient.<ref>Unser Vereinshaus. In: Der Gebirgsfreund. Zeitschrift des Oesterreichischen Gebirgsvereines, Jahrgang 1928, Nr. 10/1928 (XXXIX. Jahrgang), S. 153 f. (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/gbf</ref>

1930 erfolgte der Anschluss an den Deutschen und Österreichischen Alpenverein, der mit Verlautbarung vom 14. März 1938 in den Deutschen Alpenverein überging.<ref>Der erste Vorsitzende des Deutschen und Österreichischen Alpenvereins (…) „Deutsche Alpenverein“. In: Der Gebirgsfreund. Nachrichten des Deutschen Alpenvereines, Zweig Oesterreichischer Gebirgsverein, Jahrgang 1938, Nr. 4/1938 (XLIX. Jahrgang), S. 38, oben links (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/gbf</ref> Vom Herbst 1938 bis 1945 wurde dabei der Name Ostmärkischer Gebirgsverein geführt.<ref>50 Jahre alpine Arbeit - Zweig ostmärischer Gebirgsverein. (PDF) In: Alpenverein-Bibliothek. S. 49, abgerufen am 16. April 2023 (Digitalisat).</ref> Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurde der Österreichische Gebirgsverein wieder aus dem Deutschen Alpenverein ausgegliedert.

1955 tritt der Österreichische Gebirgsverein (per 1. Jänner 1955) der Dachorganisation, dem Österreichischen Alpenverein, als Zweigverein bei. Vertrag vom 8. Juni 1954. Ihm werden dabei Sonderrechte eingeräumt, wie das Führen eines eigenen Logos bzw. Vereinszeichens.

2011 hat die Hauptversammlung den Entschluss gefasst, die antisemitischen Kapitel der Vereinsgeschichte endgültig aufzuarbeiten.<ref>Ute Mörtl: Die neue Fassade des ÖGV in der Lerchenfelder Straße. In: Gebirgsfreund. Nr. 4, 2012, S. 14–15 (online auf: oeav-events.at [PDF; abgerufen am 21. Mai 2014]).</ref>

2013 Eröffnung des Klettersteiges Gebirgsvereinssteig auf der Hohen Wand (1. Mai 2013), der in kürzester Zeit zu einem der beliebtesten Klettersteige der Voralpen wurde.<ref>Alpenvereinaktiv.com: Gebirgsvereinssteig</ref> Am Peilstein wurde gemeinsam mit den Gemeinden ein Themenweg zum Thema Klettern eröffnet (25. Mai 2013).<ref>Erlebnisweg-Peilstein.at: @1@2Vorlage:Toter Link/www.erlebnisweg-peilstein.atErlebnisweg Klettern (Peilstein) (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Juni 2024. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot</ref>

2014 Erweiterung der seit 2011 bestehenden Kooperation<ref>Neue Kletterhalle im Sportzentrum Marswiese. Abgerufen am 19. Februar 2019.</ref> mit der Kletterhalle Marswiese durch Beteiligung an der Hallenerweiterung.

2017 Launch des Weitwanderweges Weg der Sonne, über Schneealpe und Rax.

2018 Launch des Kulturweg Wienerwald von Heiligenkreuz über den Peilstein in den Kurpark Baden.

2019 Launch des „Neue-Welt-Rundwanderweges“ rund um die Neue Welt (Fischauer Vorberge - Hohe Wand).

2014 erhielt die Schwarzenberghütte das Umweltgütesiegel für Alpenvereinshütten.<ref>Umweltgütesiegel 2014 verliehen. Alpenverein Österreich, abgerufen am 15. Dezember 2021.</ref> 2018 wurde das Siegel an die Gloggnitzer Hütte erteilt.<ref>Ausgezeichnet: Alpenvereinshütte erhält Umweltgütesiegel. Alpenverein Österreich, abgerufen am 15. Dezember 2021.</ref> Diese Hütte wurde 2019 mit dem Umweltzeichen der Republik Österreich ausgezeichnet.<ref>Gloggnitzerhütte Rax (sic!). In: Österreichisches Umweltzeichen. Bundesministerium Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie (BMK), abgerufen am 15. Dezember 2021.</ref> Im selben Jahr wurde die Lilienfelder Hütte mit dem Umweltgütesiegel für Alpenvereinshütten ausgezeichnet;<ref>Umweltgütesiegel 2019: Seethaler- & Lilienfelder Hütte ausgezeichnet. Alpenverein Österreich, 19. Oktober 2019, abgerufen am 15. Dezember 2021.</ref> 2021 folgte das Hubertushaus.<ref>Zwei Alpenvereinshütten mit begehrtem Umweltgütesiegel geehrt. Alpenverein Österreich, 16. Oktober 2021, abgerufen am 15. Dezember 2021.</ref>

Seit 2023 ist der Österreichische Gebirgsverein einer der Pilotzweige des ÖAV hinsichtlich dessen „Klimastrategie 2033“ mit dem Ziel, bis 2033 klimaneutral zu wirtschaften. Dazu wird eine Transparenzseite<ref>Klimabündnis-Partner und Klimastrategie. Österreichischer Gebirgsverein, abgerufen am 6. Februar 2025.</ref> betrieben.

Ortsgruppen

Die im Gebirgsverein zusammengeschlossenen Ortsgruppen sind eigenständige Rechtspersönlichkeiten.

Fachgruppen

  • Familiengruppe
  • Die Felsgeggis
  • Out of Range
  • Gemeinsam Raus
  • Seniorenwanderclub
  • Enzian unterwegs
  • Bergsteigergruppe (BG)
  • Forum Alpin
  • Alpine Zitherrunde Enzian
  • Gebirgsverein-Climbingteam
  • Fachgruppe Geo
  • Blinden- und Sehschwachen-Gruppe
  • Fachgruppe Botanik
  • Wiener Melange

Alle Gruppen des Vereins findet man auf dessen Gruppenwebsite<ref>Gruppen: Die Gruppen des Österreichischen Gebirgsvereins</ref>.

Hütten

Datei:Schwarzau im Gebirge - Habsburghaus (1).JPG
Habsburghaus auf der Rax;
1899 eröffnet
Datei:Lilienfeld - Lilienfelder Hütte (2).JPG
Lilienfelder Hütte am Muckenkogel;
1926 errichtet

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UGS 
Hütte ist mit dem Umweltgütesiegel für Alpenvereinshütten (UGS) ausgezeichnet<ref>Mit dem Umweltgütesiegel ausgezeichnete Alpenvereinshütten. (PDF) (bis 2021). Deutscher Alpenverein, abgerufen am 14. Dezember 2021.</ref>

Ehemalige Gebirgsverein-Hütten (Auswahl)

Weblinks

Einzelnachweise

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